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29.01.2021

Verdacht auf Geflügelpest in Putenmastbetrieb in Klein Schmölen bei Dömitz

Putenmastbetrieb in Klein Schmölen bei Dömitz betroffen / Bestätigung der Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei wird für heute erwartet

© Pixabay

In einem Putenmastbetrieb in Klein Schmölen bei Dömitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim besteht der Verdacht auf Ausbruch der Geflügelpest. Erhöhte Tierverluste wurden durch den Betreiber der Anlage in dieser Woche festgestellt. Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Ludwigslust-Parchim hat Proben zur Abklärung untersuchen lassen. Im Ergebnis wurde das Influenzavirus festgestellt. Der Putenmastbetrieb wurde durch die Veterinärbehörde des Landkreises gesperrt. Die Proben wurden zur Bestätigung ins Referenzlabor weitergeleitet. Ergebnisse werden heute im Laufe des Tages erwartet.

In dem Betrieb befinden sich etwa 20.000 Puten. Bestätigt sich der Verdacht auf das für Wild- und Hausgeflügel hoch ansteckende Geflügelpest-Virus, müssten alle dort gehaltenen Puten getötet werden.

In sogenannten Risikogebieten des Landkreises Ludwigslust-Parchim darf Geflügel bereits seit November vergangenen Jahres nicht mehr ungeschützt im Freien gehalten werden. Eine entsprechende tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der Einschleppung des Erregers der Geflügelpest vom Typ H5 in Risikogebieten hat der Landkreis erlassen.

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim und der Landeshauptstadt Schwerin sind insgesamt 8504 Tierhalter mit einer Geflügelhaltung gemeldet, dort werden insgesamt etwa 3,8 Millionen Stück Geflügel gehalten. 72 Betriebe davon sind Haltungen mit mehr als 1000 Stück Geflügel.

Weitere Informationen hier auf der Internetseite des Landkreises