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26.06.2019

Waldbrand bei Lübtheen vorerst unter Kontrolle

Löschpanzer weiter im Einsatz / Bodenfeuer nahe Munitionszerlegungsbetrieb wurde eingedämmt

Die Lage im Waldbrandgebiet  bei Lübtheen entspannt sich vorerst. Sorge der Einsatzkräfte bleibt, dass der Wind auffrischen und das Bodenfeuer weiter entfachen kann. Das Bodenfeuer konnte weitgehend unter Kontrolle gebracht werden, meldete die Einsatzleitstelle heute (26.06.2019) am frühen Nachmittag.

In Richtung des Munitionszerlegungsbetriebs Jessenitz konnte das Bodenfeuer ganz eingedämmt werden. Ein Löschpanzer übernimmt weiterhin die Bewässerung entlang der Brandschneisen. Da es sich um ein munitionsbelastetes Waldstück handelt, gilt für die Einsatzkräfte nach wie vor ein Sicherheitsabstand von 1000 Metern.

„Akute Gefahr einer weiteren Ausdehnung des Bodenfeuers besteht gegenwärtig nicht“, teilte der 1. stellvertretende Kreiswehrführer Wolfgang Krause mit. Bis auf weiteres bleibt ein Team von ca. 70 Personen einsatzbereit, da ab dem Nachmittag starker Wind angekündigt ist. „Die Kameraden und Kameradinnen vor Ort leisten eine hervorragende Arbeit. Wir hoffen, dass alles einen guten Verlauf nimmt“, sagt Landrat Stefan Sternberg.

Die Rauchentwicklung in der Ortslage Volzrade ist nicht mehr vorhanden. Dennoch bleiben die Vorbereitungen zur Evakuierung zweier Ortschaften, Volzrade und Jessenitz-Werk, zum Schutz der Anwohner vorerst bestehen. Dort leben etwa 400 Menschen.

Gestern Nachmittag (25.06.2019) war in einem 30 Hektar großen Waldstück bei Lübtheen eine ca. 6,5 Hektar große Fläche in Brand geraten. Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und anderen Institutionen waren im Einsatz.

Die Brandursache ist bisher unklar. 

Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages.