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05.03.2021

Nach Geflügelpestausbruch: Restriktionen für Klein Schmölen aufgehoben

Stallpflicht für Risikogebiete und größere Bestände bleibt bestehen / Biosicherheitsmaßnahmen sind bei Freilandhaltung unbedingt einzuhalten

© Pixabay

Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen und Untersuchungen nach dem Geflügelpestausbruch in einem Geflügelbetrieb in Klein Schmölen Ende Januar konnten die Restriktionen sowohl für das Sperrgebiet als auch für das Beobachtungsgebiet aufgehoben werden. In diesen Gebieten gilt ebenso wie für die größeren Geflügelbestände, die eine Einzelverfügung erhalten haben, weiterhin strikte Stallpflicht für das Geflügel.  

Da das Geflügelpest-Virus nach wie vor in der Umgebung präsent ist, ist bei der Haltung von Geflügel im Freien die Umsetzung strenger Biosicherheitsmaßnahmen in allen Geflügelhaltungen, auch in Kleinsthaltungen einschließlich Schuh- und Kleidungswechsel, und Desinfektionsmaßnahmen zum Schutz der Bestände unbedingt erforderlich.  

Vor allem dürfen die Tiere nicht im Freien gefüttert und getränkt werden und auch kleinste Wasserflächen müssen so ausgezäunt werden, dass das Hausgeflügel keinen Zugang hat. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren. Zwischen Straßen- und Stallkleidung muss strikt getrennt werden. Für den Stall- und Pflegebereich ist eigenes Schuhzeug zu verwenden. Grundsätzlich ist ein hohes Maß an seuchenhygienischer Absicherung eines jeden Geflügelbestandes zu gewährleisten, insbesondere ist der Personenverkehr auf das für die Versorgung und Pflege des Bestandes notwendige Maß zu beschränken. Selbstverständlich sind Hunde und Katzen vom Geflügel und den Ställen fernzuhalten.