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26.04.2021

Lehrer und Erzieher im Landkreis erstgeimpft

Mehr als 53.000 Impfungen wurden in Ludwigslust-Parchim bereits gesetzt / Mobile Teams sind ab morgen in Sternberg und Boizenburg im Einsatz

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© pixabay

Nachdem der Landkreis Ludwigslust-Parchim Anfang März dieses Jahres die Aktion „Impfen macht Schule“ gestartet hatte, bei der zunächst alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Grundschulen und Kitas ein Impfangebot erhalten haben, wurde jetzt das Angebot erweitert. Am vergangenen Wochenende wurden weitere 871 Lehrerinnen und Lehrer von Gymnasien und Regionalen Schulen des Landkreises gegen das Sars-CoV-2-Virus geimpft. Damit haben jetzt alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher ein Impfangebot erhalten. Insgesamt 3076 Personen aus diesen Bereichen erhielten die Erst-Impfung gegen das Coronavirus. Den rund 60 Berufsschullehrerinnen und -lehrer im Landkreis wird schnellstmöglich ein Impfangebot unterbreitet.

Mit Stand vom gestrigen Sonntag (25.04.2021) steigt die Zahl der gesetzten Impfungen auf 53.215. Davon wurden insgesamt 42.865 Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gesetzt. Mit diesem Impfstoff wurden bislang 29.588 Menschen erstgeimpft, 13.277 Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises erhielten bereits ihre Zweitimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. Des Weiteren wurden mit AstraZeneca insgesamt 9551 Impfdosen verabreicht – 1600 Impfdosen wurden an Hausärzte im Landkreis abgegeben. Unter den mehr als 53.000 gesetzten Impfungen befinden sich auch 799 Erst-Impfungen mit dem Vakzin von Moderna. Dieses wurde in der vergangenen Woche im Impfzentrum Hagenow verimpft; dabei handelt es sich bei Moderna um einen mRNA-Impfstoff. 

In den kommenden Tagen erweitert der Landkreis sein Impfangebot in der Fläche – in Sternberg und Boizenburg finden Impfungen gegen das Coronavirus statt. Geimpft werden Personen, die laut Impfempfehlung derzeit an der Reihe sind. Die Terminvergabe erfolgt über die Impf-Hotline des Landes. In Vorbereitung befindet sich eine Impfaktion in der Lebensmittelbranche. „Aufgrund einiger Arbeitsprozesse ist das Risiko einer Ansteckung in diesen Bereichen besonders hoch. Wir wollen gegensteuern, damit wir die Lebensmittelversorgung aufrechterhalten können“, sagte Amtsärztin Dr. Ute Siering.  Zunächst startet der Landkreis im Businesspark A24. „Dabei handelt es sich um ein Modellprojekt“, sagte Landrat Stefan Sternberg. Das Impfangebot richtet sich zunächst an Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises, die in den Betrieben der Lebensmittelbranche im Businesspark A24 arbeiten. Neben den Angestellten in der Lebensmittelbranche wird der Landkreis auch das Impfen bei den Freiwilligen Feuerwehren und im Katastrophenschutz vorantreiben. Die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden gehören in der Impfpriorisierung zur Stufe drei. „Die mehr als 220 Freiwilligen Feuerwehren sowie die Einheiten des Katastrophenschutzes sind eine wichtige Stütze für uns in der Gefahrenabwehr“, so Landrat Sternberg. Unter Beachtung des rechtlichen Rahmens wie auch der Impfstofflieferung solle allen Kameradinnen und Kameraden schnellstmöglich ein Impfangebot unterbreitet werden. 

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat im vergangenen Jahr zwei Impfzentren – jeweils eines in Ludwigslust und Parchim – eingerichtet. Des Weiteren wurden mobile Impfteams eingesetzt. Zwei weitere sogenannte Impfstraßen gibt es in der Krankenhaus am Crivitzer See gGmbH sowie am Westmecklenburg-Klinikum Helene von Bülow in Ludwigslust. Dort wird das Vakzin von AstraZeneca verimpft. 

Fragen zum Impfstoff, der Impfreihenfolge und der Impfung beantwortet der Service der Kassenärztlichen Vereinigung rund um die Uhr unter 116 117.