Den Horizont erweitern

Mit Ausstellungen neue Blickwinkel entdecken

01 Globetrotter Berlin  Ausstellungswand
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"Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele" – schon Picasso wusste, was für eine wohltuende Wirkung die Kunst auf uns Menschen haben kann.

Ausstellungen sind eine gute Möglichkeit die Seele baumeln zu lassen. Sei es nun Kunst, Naturwissenschaft oder ein anderer Themenbereich - so vielfältig wie die Menschen sind auch die Ausstellungen in unserem Landkreis. Bei Fotografien, Malereien, Grafiken, Skulpturen und anderen Kreationen ist für Jeden etwas Spannendes dabei. Ob in privaten Galerien oder direkt in unseren Landratsämtern Ludwigslust und Parchim – irgendwo findet sich immer ein Fleckchen um der Hektik des Alltags zu entfliehen, neue Horizonte zu entdecken und dazuzulernen. Ausstellungen helfen uns Vergangenes zu reflektieren, Gegenwärtiges zu analysieren und Zukünftiges mitzugestalten.

Jeder ist herzlich eingeladen sich ab und zu Zeit zum Verweilen, Abschalten und Lernen zu nehmen. Überzeugen Sie sich selbst!

 

Aktuelle Ausstellungen

Landratsamt Parchim

Ausstellung „100 Jahre 1. Weltkrieg“

Ausstellung LUP Februar 2019
© Monika Degner

Die Ausstellung „100 Jahre 1. Weltkrieg“ ist noch bis Ende Februar zu sehen. Besucher kommen mit Organisatoren ins Gespräch

„Das vierte Fest fern von Dir, allein – ohne Dich“. So lautet eine Zeile von Tausenden aus den Feldpostbriefen, die der ehemalige Lehrer Fritz Langner (1885 - 1967) aus Neustadt-Glewe zwischen 1914 und 1916 von der Westfront an seine Frau Margarete sandte. „670 Seiten Briefe, Din A 4“, sagt Gerhard Düker, dem vor allem die Entdeckung dieses wertvollen Bestandes zu verdanken ist. So ausführlich wurde der Erste Weltkrieg vielleicht nur selten beschrieben und fotografiert. Nun sind Fassungen der Briefe in Umschrift, Fotos, Drucke und einzelne Gegenstände in einer Ausstellung des Heimatvereins Neustadt-Glewe im Landratsamt zu sehen.Der Bestand, berichtet Düker, befand sich bei seiner Nachbarin, sie hatte an der Haushaltsauflösung der Langners mitgewirkt. Düker, der „Stadtgeschichte als Hobby betreibt“, erkannte den historischen Wert des Nachlasses und riet der Bekannten, ihn dem Kreisarchiv anzubieten. Gerade weil die Sammlung der wissenschaftlichen Geschichtsschreibung ein beispielhaftes Einzelschicksal zwischen den Schützengräben in Frankreich an die Seite stellt, ist ihre Aufbewahrung so wichtig.

Zehn ausgewählte Briefe hinter Glas zu sehen

„Vom ersten Tag an habe Langner im Ersten Weltkrieg gestanden“, sagt Düker. Der Hobby-Historiker hat die teils sehr schwer lesbaren Briefe, geschrieben in Sütterlin und oft verblichen, auf dem Computer transkribiert mit Hilfe einer Schrift, die einer älteren lateinischen Schreibschrift angeglichen ist. Etwa zehn ausgewählte Briefe sind nun, kombiniert mit Fotos, in jeweils großformatigen Rahmen hinter Glas zu sehen. Und eines spricht aus fast allem: Die Einsamkeit des Grenadiers Langner in den finsteren Unterständen an der Westfront.

Kennzeichnend für diese Briefe seien „die offensichtlichen Stimmungsschwankungen des Schreibers“, sagt Gerhard Düker. Einmal male der Soldat die Schrecken dieses Krieges aus, beschreibe Schützengräben und Unterstände, „Höhlen“, in denen die Ratten sich tummeln, aber am nächsten Tag schon proklamiere er:

„Wir müssen dazwischen hauen!“ Oder Langner zeige sich fasziniert von technischen Neuerungen, von Flammenwerfern etwa oder von Flugzeugen, wie im Krieg eingesetzt. Das Faszinosum Technik konnte den Männern selbst diesen Krieg versüßen, als Technik zur Massentötung, zur ersten Materialschlacht der Geschichte verhalf? Paradox.

Geschichte soll helfen, Gefahren in der Gegenwart zu erkennen

Widersprüche, die leider menschlich sind und sich in der Extremsituation auch extrem äußern – sie sind ein Exempel, das auch aus der Ausstellung spricht. Um Sinn und Beispiel der Schau für junge Menschen geht es unter anderem in den Ansprachen zur offiziellen Eröffnung der Ausstellung durch den Beigeordneten Andreas Neumann und den Vorsitzenden des Heimatvereins Neustadt-Glewe, Peter Warnecke.

Beide sind sich einig darin, dass Geschichte helfen soll, Gefahren in der Gegenwart zu erkennen. Es blieben die Schilderungen in den Geschichtsbüchern lapidar, meint Neumann, wenn Geschichte nicht auch vom Einzelschicksal her und regional erzählt werde. Die Ausstellung eignet sich auch wegen der Bildhaftigkeit der Texte sehr gut für den Geschichtsunterricht. Sie wird mindestens bis Ende Februar noch zu sehen sein.

– Quelle: https://www.svz.de/22521742 ©2019, Frau Degner

Informationszentrum des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe M-V auf der Festung Dömitz

Sonderausstellung

Ausstellung Wanderfisch
© Biosphärereservatsamt Schaalsee-Elbe

„Einmal zum Meer und zurück: Auf Wanderschaft mit Stör, Lachs und Co" vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin 

Ausstellungsdauer: 19. Oktober 2018 bis 21. April 2019
Öffnungszeiten: Di. bis So./Feiertag 12.00 - 16.00 Uhr

Galerie "ebe"

Kunst in Parchim

Die Galerie am Stadtrand von Parchim präsentiert den Kunstinteressierten ein ständig wechselndes Kunsterlebnis. 


13.01. -                         Claudia Müller - Fotografie
  

Öffnungszeiten: Täglich 13.oo bis 19.oo Uhr,  sowie nach telefonischer Vereinbarung (03871 264859)

Alte Synagoge Hagenow

Neujahrsgrafiken

Plakat Meyer-Rienecker FINAL
© Museum für Alltagskultur Hagenow

Georg Meyer-Rienecker zeigt Neujahrsgrafiken aus fünf Jahrzehnten.

10.02. -17.03.2019

Di. und Do. 09.00 -12.00 sowie 14.00 - 17.00 Uhr
So. 14.00 - 17.00 Uhr sowie nach Absprache

 

 

Festung Dömitz

Ausstellungen

Sonderausstellung in der Galerie der Hauptwache 

Museumeigene Ausstellung: “125 Jahre Dynamitfabrik Dömitz“.

Ausstellungsdauer: 02.01.2019 - 31.03.2019
Öffnungszeiten: Di. bis So./Feiertag 12.00 - 16.00 Uhr

 

Eindrücke unserer Ausstellungen