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Corona

Aktuelle Coronazahlen

Aufgrund der aktuellen Situation nach einem IT-Angriff können zurzeit nur in den Bereichen "7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung", "Neuinfektionen", "Bestätigte Fälle gesamt" sowie "stationäre Patienten / davon ITS" Aktualisierungen vorgenommen werden. Wir bitten um Verständnis. 

Stand: 21.10.2021 (18.30 Uhr)

Risikogewichtete Stufenkarte: gelb (erweiterte Testpflicht ab 13.10.2021)

7-Tage-Inzidenz

Hospitalisierung (neu)**
6,6 (Vortag 3,8 )

Neuinfektionen***
79,3 (Vortag 79,3)

Impfungen (ohne Hausärzte)
Erstimpfungen: 71.490
Zweitimpfungen: 64.353
Drittimpfungen: 1648

Bestätigte Fälle gesamt*
8276 (+37)

Erkrankte, aktiv und in Quarantäne
267 (+24)

Kontaktpersonen in Quarantäne
581 (+7)

stationäre Patienten / davon ITS
8 (+/-0) / 1 (+/-0)

Genesene*
7602 (+3)
Verstorbene*
272 (+/-0)

* seit Auftreten des ersten Infektionsfalls am 14.03.2020

** Wechsel von der „7-Tage-Inzidenz“ zur „Hospitalisierungsrate“

*** Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 

Mehr Infos



Allgemeinverfügungen des Landkreises Ludwiglust-Parchim


Informationen für Ihre Lebenslage

Corona-Ampel / risikogewichteter Stufenplan

Aktuelle Zahlen und die Einstufung des Landkreises finden Sie HIER

Corona-Warnkarte (Stufenplan)

Zur Einstufung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt dient ab dem 16. September das Leitkriterium der „7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung“. Die sich dabei ergebende Grundstufe wird durch die Einstufungen der Gewichtungskriterien 7-Tage-Inzidenz Neuinfektionen sowie der Auslastung der Intensivstationen (ITS) angepasst. Dazu werden die Gewichtungskriterien einzeln einer der vier Stufen zugeordnet, welche anschließend mit der Grundstufe verglichen wird. Die Grundstufe kann nur um eine Stufe auf- oder abgestuft werden. Eine Anpassung findet immer dann statt, wenn beide Gewichtungskriterien mindestens eine Stufe mit derselben Tendenz von der Grundstufe abweichen. Außerdem wird eine Anpassung vorgenommen, wenn ein Gewichtungskriterium in derselben Stufe liegt wie die Grundstufe und das andere mehr als eine Stufe davon abweicht.

Eine regionale Verschärfung tritt am übernächsten Tag ein, wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt mindestens für 3 Tage konstant auf einer höheren Stufe liegt. Eine regionale Lockerung tritt am übernächsten Tag ein, wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt mindestens für 5 Tage konstant auf einer niedrigeren Stufe liegt.

Die bisherigen Einstufungen sind bei der Berechnung zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass auch mit dem Inkrafttreten der neuen Regelungen keine neue Zählung der Stufen beginnt.

Die risikogewichtete Stufenkarte stuft Landkreise und kreisfreie Städte in 4 verschiedene Stufen ein:

  • Stufe 1 - grün

    • 7-Tage-Inzidenz: > 0 bis ≤ 35
    • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 0 bis ≤ 8
    • ITS-Auslastung: > 0 bis ≤ 5%
  • Stufe 2 - gelb

    • 7-Tage-Inzidenz: > 35 bis ≤ 50
    • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 8 bis ≤ 15
    • ITS-Auslastung: > 5% bis ≤ 9%
  • Stufe 3 - orange

    • 7-Tage-Inzidenz: > 50 bis ≤200
    • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 15 bis 25
    • ITS-Auslastung: > 9% bis ≤ 15%
  • Stufe 4 - rot

    • 7-Tage-Inzidenz > 200
    • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 25
    • ITS-Auslastung: > 15%

Auf welcher Stufe sich ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt befindet, können Sie sich in der Corona-Warnkarte ansehen.

Was bedeutet welche Stufe im Stufenplan?

Stufe 1 – grün

  • 7-Tage-Inzidenz: > 0 bis ≤ 35
  • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 0 bis ≤ 8
  • ITS-Auslastung: > 0 bis ≤ 5%

Maßnahmen:

  • Keine MNS-Pflicht im Freien. Keine ausgeweitete Testpflicht.
  • einfache Testpflichten, wo weiterhin Corona-Tests benötigt werden (von der Testpflicht ausgenommen sind Geimpfte und Genesene): 
    • Einreise aus Risikogebieten
    • bei der Anreise zu einer Unterkunft (Hotel, Campingplatz, Hostel, Ferienwohnung usw.)
    • Veranstaltungen mit mehr als 1.500 Personen im Innenbereich und mehr als 2500 Personen im Außenbereich
    • Clubs und Diskotheken
    • Volksfeste, Spezialmärkte, Jahrmärkte
    • Messen

Stufe 2 – gelb

  • 7-Tage-Inzidenz: > 35 bis ≤ 50
  • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 8 bis ≤ 15
  • ITS-Auslastung: > 5% bis ≤ 9%

Maßnahmen:

  • Keine MNS-Pflicht im Freien. Ausgeweitete Testpflicht
  • es gilt die ausgeweitete Testpflicht, wo nun tagesaktuelle Corona-Test benötigt werden:
    • Einreise aus Risikogebieten
    • bei der Anreise zu einer Unterkunft (Hotel, Campingplatz, Hostel, Ferienwohnung usw.)
    • Veranstaltungen mit mehr als 1.500 Personen im Innenbereich und mehr als 2500 Personen im Außenbereich
    • Volksfeste, Spezialmärkte, Jahrmärkte
    • Messen
    • körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Kosmetikstudio, Tattoostudio, Nagelstudio usw.)
    • im Sportbereich (Fitnessstudio, Schwimmhallen, Tanzschule, vereinsbasierter Sportbetrieb usw.)
    • Kulturbereich (Kino, Theater, Oper, Konzerte, Galerien, kulturelle Ausstellungen, Museen usw.)
    • in den Lesesälen der Bibliotheken und Archive
    • Freizeitbereich (Zirkus, Zoo, Tier- und Vogelpark, Indoor-Spielplätze, Indoor-Freizeitbereich)
    • Tourismus (Fahrgastschifffahrt, Reisebusveranstaltungen)
    • Fahrschulen
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen
    • soziokulturelle Zentren
    • Jagdschulen und ähnliche Einrichtungen
    • Innenbereiche Gaststätte
    • Veranstaltungen
    • Testpflicht bei der Anreise in Unterkünfte: neben der immer geltenden Pflicht bei der Anreise einen negativen Test vorweisen zu müssen, muss ab Stufe 2 dieser Test alle drei Tage aktualisiert werden (jedoch nicht öfter als zwei Mal wöchentlich)
    • Besuch von Krankenhäusern und ähnlichen stationären Einrichtungen.
    • für den Besuch von Discotheken, Clubs und Tanzveranstaltungen werden nun PCR-Tests benötigt

Stufe 3 - orange

  • 7-Tage-Inzidenz: > 50 bis ≤200
  • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 15 bis 25
  • ITS-Auslastung: > 9% bis ≤ 15%

Maßnahmen:

  • es gilt die ausgeweitete Testpflicht, wo nun tagesaktuelle Corona-Test benötigt werden:
    • Einreise aus Risikogebieten
    • bei der Anreise zu einer Unterkunft (Hotel, Campingplatz, Hostel, Ferienwohnung usw.)
    • Veranstaltungen mit mehr als 1.500 Personen im Innenbereich und mehr als 2500 Personen im Außenbereich
    • Volksfeste, Spezialmärkte, Jahrmärkte
    • Messen
    • körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Kosmetikstudio, Tattoostudio, Nagelstudio usw.)
    • im Sportbereich (Fitnessstudio, Schwimmhallen, Tanzschule, vereinsbasierter Sportbetrieb usw.)
    • Kulturbereich (Kino, Theater, Oper, Konzerte, Galerien, kulturelle Ausstellungen, Museen usw.)
    • in den Lesesälen der Bibliotheken und Archive
    • Freizeitbereich (Zirkus, Zoo, Tier- und Vogelpark, Indoor-Spielplätze, Indoor-Freizeitbereich)
    • Tourismus (Fahrgastschifffahrt, Reisebusveranstaltungen)
    • Fahrschulen
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen
    • soziokulturelle Zentren
    • Jagdschulen und ähnliche Einrichtungen
    • Innenbereiche Gaststätte
    • Veranstaltungen
    • Testpflicht bei der Anreise in Unterkünfte: neben der immer geltenden Pflicht bei der Anreise einen negativen Test vorweisen zu müssen, muss ab Stufe 2 dieser Test alle drei Tage aktualisiert werden (jedoch nicht öfter als zwei Mal wöchentlich)
    • Besuch von Krankenhäusern und ähnlichen stationären Einrichtungen.
    • für den Besuch von Discotheken, Clubs und Tanzveranstaltungen werden nun PCR-Tests benötigt

  • vor der Erteilung einer Genehmigung von Großveranstaltungen) ist zwingend das Einvernehmen des Gesundheitsministeriums einzuholen, sofern die erwartete Anzahl gleichzeitig anwesender Personen mehr als 2.500 im Innenbereich und 5.000 im Außenbereich beträgt.
  • Den Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, sich vor privaten Zusammenkünften zu testen (Schnell- oder Selbsttest). Dies gilt insbesondere für nicht vollständig geimpfte oder genesene Personen.
  • Insbesondere Bürgerinnen und Bürgern, die nicht vollständig geimpft oder von einer Covid 19-Erkrankung genesen sind, wird empfohlen, bei privaten Zusammenkünften in der Öffentlichkeit und in geschlossenen Räumen die Zahl der Menschen, mit denen sie Kontakt haben, möglichst gering und den Personenkreis konstant zu halten.
  • Den Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, in Innenräumen generell eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen und auch im Freien überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann.
  • in Schulen muss wieder überall eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden

Stufe 4 - rot

  • 7-Tage-Inzidenz > 200
  • 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten: > 25
  • ITS-Auslastung: > 15%

Maßnahmen:

  • es gilt die ausgeweitete Testpflicht, wo nun tagesaktuelle Corona-Test benötigt werden:
    • Einreise aus Risikogebieten
    • bei der Anreise zu einer Unterkunft (Hotel, Campingplatz, Hostel, Ferienwohnung usw.)
    • Veranstaltungen mit mehr als 1.500 Personen im Innenbereich und mehr als 2500 Personen im Außenbereich
    • Volksfeste, Spezialmärkte, Jahrmärkte
    • Messen
    • körpernahe Dienstleistungen (Friseur, Kosmetikstudio, Tattoostudio, Nagelstudio usw.)
    • im Sportbereich (Fitnessstudio, Schwimmhallen, Tanzschule, vereinsbasierter Sportbetrieb usw.)
    • Kulturbereich (Kino, Theater, Oper, Konzerte, Galerien, kulturelle Ausstellungen, Museen usw.)
    • in den Lesesälen der Bibliotheken und Archive
    • Freizeitbereich (Zirkus, Zoo, Tier- und Vogelpark, Indoor-Spielplätze, Indoor-Freizeitbereich)
    • Tourismus (Fahrgastschifffahrt, Reisebusveranstaltungen)
    • Fahrschulen
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen
    • soziokulturelle Zentren
    • Jagdschulen und ähnliche Einrichtungen
    • Innenbereiche Gaststätte
    • Veranstaltungen
    • Testpflicht bei der Anreise in Unterkünfte: neben der immer geltenden Pflicht bei der Anreise einen negativen Test vorweisen zu müssen, muss ab Stufe 2 dieser Test alle drei Tage aktualisiert werden (jedoch nicht öfter als zwei Mal wöchentlich)
    • Besuch von Krankenhäusern und ähnlichen stationären Einrichtungen.
    • für den Besuch von Discotheken, Clubs und Tanzveranstaltungen werden nun PCR-Tests benötigt

  • In Innenräumen ist verpflichtend eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen – auch bei Wahrung des Abstands von 1,5m.
  • Im Freien besteht überall dort die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann (Automatismus nach der Corona LVO, Bekanntgabe des Geltungszeitpunktes durch die Landkreise und kreisfreien Städte).
  • Die Landkreise und kreisfreien Städte haben Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum anzuordnen: innen bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten; außen bis zu 10 Personen unabhängig von der Haushaltsanzahl; private Zusammenkünfte in Gaststätten sowie gewerblich organisiert mit max. 30 Personen. Bei diesen Beschränkungen werden vollständig geimpfte oder genesene Personen nicht mitgezählt.
  • Die Landkreise und kreisfreien Städte haben Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen unter freiem Himmel oder mehr als 2.500 Personen in geschlossenen Räumen zu untersagen. Ausgenommen sind Veranstaltungen, zu denen die Veranstalter ausschließlich vollständig Geimpften und Genesenen Zutritt gewähren („2G-Regel“).

Corona-Positiv und Kontaktpersonen

Corona-Positiv

Bei Ihnen wurde - durch einen PCR-Test - eine COVID-19-Infektion diagnostiziert. Deshalb wurde für Sie eine häusliche Isolierung angeordnet.

Entsprechend der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes wird durch das Gesundheitsamt des Landkreises Ludwigslust-Parchim für alle Infizierten eine 14-tägige Quarantäne ab Abstrichnahme verfügt.

Die Infizierten werden innerhalb der Zeit der häuslichen Isolierung durch das Gesundheitsamt angerufen und nach ihrem Gesundheitszustand befragt. Die Erkrankten werden, wenn sie symptomfrei sind, am 13. Tag nochmals getestet und nach Prüfung des Testbefundes aus der Quarantäne entlassen oder auf Widerruf verlängert.

Bei einer Verschlechterung Ihres Zustandes informieren Sie bitte umgehend Ihren Hausarzt/Hausärztin.

Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich an unsere Hotlines (s. Kasten HOTLINES im rechten Rand).
Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Kontaktperson

Als "Kontaktperson" zählen Sie zu denen, die ansteckungsverdächtig sind, ohne selber krank oder krankheitsverdächtig zu sein. Eine Anordnung des Gesund­heitsamtes zur Quarantäne ergeht, wenn innerhalb der letzten Tage enger Kontakt zu einem Erkrankten mit einer labor­bestätigten COVID-19-Diagnose bestand.

Enge Kontaktpersonen müssen für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Die Maßnahme wird von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet. Es wird genau festgelegt, wie lange Sie in Quarantäne bleiben. Sie erhalten i. d. R. zwei Termine zur Abstrichentnahme. Die Maßnahme endet nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch das Gesundheitsamt wieder aufgehoben wird.

Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient Ihrem Schutz und dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung verhindern. Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, muss das Gesundheitsamt umgehend informiert werden.

Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Entschädigung bei Tätigkeitsverbot

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Personen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot oder einer Quarantäneanordnung unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung erhalten. Diese beträgt in den ersten sechs Wochen 100 Prozent des Netto-Verdienstausfalls. Der Arbeitgeber zahlt den Lohn in dieser Zeit fort.
Den Arbeitgebern werden die ausgezahlten Beträge gemäß § 56 Abs. 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz auf Antrag vom LAGuS erstattet. Auch Selbstständige haben einen Anspruch auf Entschädigung. Alle wichtigen Informationen sowie die Antragsformulare sind zu finden auf:

Testen auf Corona

Der Bund beendet am 11. Oktober 2021 das Angebot der kostenlosen Coronatests für alle Bürger, da bis dahin allen Bürgern und Bürgerinnen ein kostenloses Impfangebot unterbereitet werden kann. Dies heißt, dass der 10. Oktober der letzte Tag ist an dem sie sich kostenlos testen lassen können! Für Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt (insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren), wird es weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest geben.

Wenn Sie Verdacht auf eine Corona-Infektion oder Symptome haben, klären Sie bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt, ob bei Ihnen ein PCR-Test auf eine Covid-19-Infektion vorgenommen werden soll. Fahren Sie nicht in ein Testzentrum, um einen PCR-Test machen zu lassen - dies erfordert eine Überweisung. Außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende ist der Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 zu erreichen.
Wenn bei Ihnen ein PCR-Test gemacht wurde, sollten Sie zuhause bleiben und Kontakte zu anderen Menschen vermeiden, bis das Testergebnis eintrifft. Nach Feststellung eines positiven Testergebnisses aufgrund eines PCR-Tests besteht die Pflicht zur Absonderung.

Auch wer bei einem Schnelltest oder Selbsttest positiv getestet wurde, ist laut Corona-Landesverordnung in Verbindung mit der Quarantäne-Verordnung verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test zu veranlassen und muss sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses ebenfalls in häusliche Absonderung begeben.

Die Möglichkeit der bundesweiten Suche nach allen gelisteten Apotheken, bei denen Sie einen Schnelltest machen lassen können finden Sie hier


Rund ums Impfen

Impfzentren im Landkreis

  • Crivitz, Amtsstraße 1 (Krankenhaus am Crivitzer See)

Öffnungszeiten für Impfung ohne Termin

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat seine Impfzentren weitgehend für Erstimpfung mit dem mRNA-Impfstoff Biontech/Pfizer ohne vorherige Terminbuchung geöffnet. Auch die Impfstraße am Krankenhaus in Crivitz bietet diesen Service an. Die Öffnungszeiten der Impfzentren:

Crivitz Krankenhaus am See

ab 18. Oktober

Öffnungszeiten jeden Montag

11.30 Uhr bis 19.00 Uhr

Den Termin für die Zweitimpfung vergeben die Impfmanager vor Ort.

Wer sich impfen lassen möchte, muss Impfpass, Personalausweis, ein klein wenig Geduld und möglichst auch die erforderlichen Formulare ausgedruckt mitbringen.

Sie unterstützen den reibungslosen Ablauf im Impfzentrum, wenn Sie die folgende Unterlagen herunterladen, ausdrucken und bereits fertig ausgefüllt und unterschrieben mitbringen:

BioNTech/Pfizer, Moderna (mRNA-Impfstoff)
Aufklärungsbogen
Anamnese-/Einwilligungsbogen  

... zur Download-Seite des Bundesgesundheitsministeriums

Allgemeine Informationen

Terminvereinbarung und Vorbereitung auf den Impftermin

Impftermine in einem unserer Impfzentren können telefonisch beim Callcenter des Landes unter der Telefonnummer 0385 20271115 vereinbart werden.

Die Hotline zur Terminvereinbarung ist erreichbar:

  • montags bis freitags: von 8 Uhr bis 20 Uhr
  • Wochenende und Feiertage: von 9 bis 16 Uhr

Für das Telefonat werden benötigt:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum
  • eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen
  • die Postleitzahl des Wohnorts
  • Stift und Papier, um die Termine zu notieren

Für das Impfen im Impfzentrum zum vereinbarten Termin wird benötigt:

  • Personalausweis
  • Impfausweis (wenn vorhanden)

In unserem Landkreis werden zurzeit die Impfstoffe von BioNTech-Pfizer, Moderna und AstraZeneca verimpft.

Sie unterstützen den reibungslosen Ablauf im Impfzentrum, wenn Sie die folgende Unterlagen herunterladen, ausdrucken und bereits fertig ausgefüllt und unterschrieben mitbringen:

BioNTech/Pfizer, Moderna (mRNA-Impfstoff)
Aufklärungsbogen
Anamnese-/Einwilligungsbogen  

... zur Download-Seite des Bundesgesundheitsministeriums

AstraZeneca, Johnson&Johnson (Vektor-Impfstoff)
Aufklärungsbogen
Anamnese-/Einwilligungsbogen

... zur Download-Seite des Bundesgesundheitsministeriums

Impftermin absagen

Sollten Sie in der Zwischenzeit keinen Impftermin mehr benötigen, wenden Sie sich zur Löschung der Registrierung bitte an die Hotline 0385 202 711 15 
benötigte Angaben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Impftermine, Impfzentrum.

Impfzertifikat - Nachweis über die Impfung gegen Covid-19

Als Nachweis für die vollständige Impfung gegen Covid-19 bleiben der gelbe WHO-Impfausweis, hilfsweise auch die nach der Impfung erhaltene Impfdokumentation gültig.

Wer nicht ständig seinen Impfausweis in Papier mitschleppen möchte, kann auf das digitale Impfzertifikat umsteigen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man lädt sich die CovPass-App (RKI) herunter oder nutzt die neue Version der Corona-Warn-App, in dieser ist der digitale Impfnachweis ebenfalls integrierbar. Beide Varianten sind für den Nutzer kostenfrei. Mittels QR-Code kann bei Bedarf der vollständige Impfschutz vorgezeigt werden – im Restaurant, Theater oder Konzerten.
Der Landkreis Ludwigslust-Parchim arbeitet derzeit an den technischen Voraussetzungen, damit die Impfzentren künftig, wenn gewünscht, unmittelbar nach erfolgter Impfung das Zertifikat direkt an den Geimpften übergeben können.
Auch nachträglich bei bereits erfolgter Impfung kann das Zertifikat ausgestellt werden. Dafür wird als Nachweis der Impfausweis oder eine vollständige Impfdokumentation in Verbindung mit dem Personalausweis benötigt. Ärzte und Apotheken werden diesen Service anbieten.
Auch die Bürgerbüros in Parchim und Ludwigslust werden diesen Service nach Terminvereinbarung anbieten können. Die Voraussetzungen dafür werden derzeit geschaffen. Sobald die technischen Voraussetzungen erfüllt sind, wird der Service hier verlinkt.

Schulen, Kitas, Einrichtungen

Handlungsempfehlung für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen bei Kindern mit Akuter Respiratorischer Symptomatik (ARE)

Aktuelle Zahlen und die Einstufung des Landkreises finden Sie HIER

1. Schulen und Bildungseinrichtungen

Schulbetrieb im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern müssen ab dem 16. August, in den Schulen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Die Maskenpflicht ist sowohl für den Unterricht als auch für den Aufenthalt im Schulgebäude oder auf dem Schulhof ausgesetzt. Das Tragen einer Maske ist jedoch weiterhin erlaubt. Beides gilt auch für alle an den Schulen Beschäftigten.

Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung greift in Landkreisen und kreisfreien Städten, wenn nach der risikogewichteten Einstufung an drei aufeinander folgenden Tagen Stufe 2 (orange) oder eine höhere Stufe aufweisen. Für diese Ampelstufe sind neben dem Inzidenzwert auch die Anzahl der hospitalisierten Personen und die Belegung der Intensivbetten ein entscheidendes Kriterium. In diesem Fall gilt für jede Person die Maskenpflicht. Diese Einstufung wird täglich vom Landesamt für Gesundheit und Soziales vorgenommen.

Für Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte, pädagogisches Personal und Referendare besteht weiterhin die Pflicht, sich zweimal pro Woche zu testen. Davon ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene
Personen.

Es bleibt beim bisherigen Verfahren und wie die bestehende Regelung es bereits vorsieht bleiben folgende Bescheinigungen anerkannt:

  1. mittels eines anerkannten Schnelltests in der Schule unter Begleitung der Lehrkräfte,
  2. durch Vorlage einer Bescheinigung zu Unterrichtsbeginn über eine Testung in einem anerkannten Testzentrum,
  3. durch Vorlage einer Bescheinigung zu Unterrichtsbeginn über eine Testung in einer anerkannten Teststelle oder
  4. durch Vorlage einer Bestätigung durch die Erziehungsberechtigten oder die volljährige Schülerin bzw. den volljährigen Schüler über ein negatives Testergebnis in der Häuslichkeit.

Welches Testverfahren favorisiert wird, steht den Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern frei.


Gesundheitsbestätigung

Wie es schon nach den vorangegangenen Ferien üblich war, müssen Schülerinnen und Schüler, die nach den Ferien die Schule besuchen, wieder das Formular zur Gesundheitsbestätigung unterschrieben vorlegen. Die Schülerinnen und Schüler müssen bestätigen, dass sie sich innerhalb der vergangenen zehn Tage nicht in einem Risikogebiet oder innerhalb von 14 Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Das entsprechende Formular, das von den Eltern bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern unterschrieben werden muss, wird über die Schulen zur Verfügung gestellt und steht auch hier zum Download bereit.


Wann findet in Schulen der Regelbetrieb, Wechselunterricht und Distanzunterricht statt?

In allen Jahrgangsstufen gilt Präsenzpflicht für alle Schulbereiche. Es findet ein täglicher Präsenzunterricht in Form eines Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen statt.

Das Gesundheitsamt schätzt  bei einem hohen Infektionsgeschehen ein, ob ein Infektionsgeschehen vorliegt, das in dem jeweiligen Kreis oder der jeweiligen kreisfreien Stadt homogen oder lokal oder altersspezifisch begrenzt und eingedämmt werden muss. Das Gesundheitsamt und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur legen dann fest, ob bestimmte Jahrgangsstufen oder einzelne Schulen in dem Gebiet dieses Landkreises oder dieser kreisfreien Stadt oder nur lokal begrenzt im Wechselunterricht oder Distanzunterricht beschult werden. Zudem wird vom Gesundheitsamt entschieden, ob geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen können.


Bürgertelefon Schule

Für alle Fragen zum Thema Schule im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Landesregierung eine zentrale Rufnummer eingerichtet. Telefonnummer: 0385/588-11311
Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr und Samstag sowie Sonntag 10 bis 14 Uhr besetzt.


2. Kindertagesförderung

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Kindertagesförderung unter Pandemiebedingunge finden Sie hier

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Corona-Teststrategie in der Kindertagesförderung finden Sie hier


3. Einrichtungen für Pflege und Reha

Im Bereich Soziales befassen sich zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen mit der stationären oder ambulanten Betreuung und Pflege der Betroffenen. Sie unterliegen den rechtlichen Vorschriften des Landes: der Pflege und Soziales Corona-Verordnung M-V und der Verordnung zur Corona bedingten Regelung der Besuchs-, Betretens- und Leistungsbeschränkungen in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen.

In folgenden Einrichtungen sollen Besuchs- und Betretensregelungen, Test- und Hygienekonzepte und nicht zuletzt eine vorrangige Berücksichtigung beim Impfen zum erhöhten Schutz vor Infektionen und Ausbrüchen beitragen:

  • soziale Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Krankenhäuser, Rehakliniken und weitere stationäre Einrichtungen
  • Wohnformen für Menschen mit Behinderungen
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Altersheime oder Pflegeeinrichtungen
  • teilstationäre Pflegeeinrichtungen, wie z.B. Tagespflege

Informationen des Sozialministeriums M-V zu Pflege- und Sozialeinrichtungen

Reisebestimmungen

Die Bedingungen für die Einreise nach Deutschland und Reisen im Inland werden durch Bundes- und Landesverordnungen geregelt. Vor einer Reise sollte man sich über Risikogebiete, Einreiseanmeldung,Test- und Quarantänepflichten und Ausnahmeregelungen informieren.

Einreise nach M-V

Die besonderen Einschränkungen bei einer Reise nach M-V wurden aufgehoben. Auch Tagestouristen werden wieder willkommen geheißen. Gäste in Beherbergungseinrichtungen müssen ggf. Testpflichten beachten und ein negatives Testergebnis nachweisen. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht mehr testen lassen.


Digitale Einreiseanmeldung

Wenn Sie aus einem internationalen Risikogebiet kommen, müssen Sie sich vor der Einreise digital anmelden. Die digitale Anmeldung kann unter www.einreiseanmeldung.de abgerufen werden. Ersatzweise kann der Vordruck verwendet werden, der der Corona Einreise-Verordnung des Bundes als Anlage beigefügt ist.

Mit dieser Anmeldung erhalten die für den Zielort zuständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um etwa kontrollieren zu können, ob die bestehende Quarantänepflicht eingehalten wird. Die Daten werden dabei verschlüsselt übertragen und 14 Tage nach der Einreise automatisch gelöscht.

Einreise aus einem Risikogebiet

Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen Sie bei Einreise über einen Testnachweis verfügen (Antigentest: max. 24h, PCR max. 72h alt bei Einreise). Wenn Sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers einreisen, ist der Testnachweis bereits vor Abreise dem Beförderer vorzulegen.

Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen Sie bei Einreise über einen Testnachweis(Antigentest: max. 48h, PCR max. 72h alt bei Einreise), einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Wenn Sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers einreisen, ist der jeweilige Nachweis bereits vor Abreise dem Beförderer vorzulegen

Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, welches weder als Hochinzidenz-nochals Virusvariantengebiet ist, müssen Sie spätestens 48h nach der Einreise über einen Testnachweis, Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügenund diesen über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.deübermitteln.


Ein- oder Rückreise mit dem Flugzeug

Flugeinreisende beachten bitte die grundsätzliche Test-, Impf- oder Genesenennachweispflicht vor Abflug, unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Informationen für Veranstalter

Veranstalter haben die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern in ihrer jeweils zum Veranstaltungstermin gültigen Fassung zu beachten.
Diese enthält für die verschiedensten Veranstaltungstypen zu beachtende Auflagen

z.B. für

  • Konzerte,
  • Festivals,
  • Floh- und Trödelmärkte,
  • private als auch gewerbliche Feiern

So sind etwa Veranstaltungen nach § 8 Abs. 9 CoronaVO-MV ab einer gewissen Teilnehmerzahl anzeigepflichtig bzw. genehmigungspflichtig.

  • Veranstaltungen im Innenbereich ab 51 Personen anzeigepflichtig bzw. ab 201 Personen genehmigungspflichtig
  • Veranstaltungen im Außenbereich ab 101 Personen anzeigepflichtig bzw. ab 601 Personen genehmigungspflichtig

Diese Norm kommt auch bei anderen Veranstaltungstypen zur Anwendung, etwa bei Sportveranstaltungen mit Zuschauern.

Wenn Sie Fragen haben, was Sie zur Durchführung Ihrer konkreten Veranstaltung zu beachten haben, hilft oftmals ein erster Blick in die katalogartig aufgeführten Veranstaltungstypen des § 2 und des § 8 CoronaVO-MV und der für sie jeweils einschlägigen Anlagen weiter, um sich einen Überblick über die von ihnen einzuhaltenden Regelungen zu verschaffen (siehe rechter Rand: Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern)

Für die Ausarbeitung ihrer Hygienekonzepte bietet es sich an, der Struktur der für sie einschlägigen Anlage zu folgen.
Sollten Fragen offen bleiben oder sie anzeigepflichtige bzw. genehmigungspflichtige Veranstaltungen melden möchten, rufen Sie uns einfach an - von 8 bis 15 Uhr unter den Telefonnummern 03871 722-5424 oder 03871 722-5487.

Des Weiteren sind Hygienekonzepte allein für genehmigungspflichtige Veranstaltungen (d.h. nicht bei anzeigepflichtigen Veranstaltungen) beim Landkreis postalisch einzureichen. Die Konzepte müssen die Auflagen der Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (CoronaVO M-V) in ihrer jeweils gültigen Fassung beachten und folgende Angaben beinhalten:

  • Name und Art der Veranstaltung,
  • Veranstaltungsort, mit der Angabe, ob diese im Innen- oder Außenbereich durchgeführt wird,
  • Datum der Veranstaltung,
  • erwartete Personenzahl,
  • Größe der reinen Veranstaltungsfläche in Quadratmeter (notwendig zur Berechnung, ob der Mindestabstand eingehalten werden kann) und
  • Kontaktdaten des Veranstalters

und schicken diese an den Landkreis Ludwigslust-Parchim, z.Hd. Herrn Seyfarth, Fachdienst Recht, Kommunalaufsicht und Ordnung, - Veranstaltung - , Putlitzer Straße 25, 19370 Parchim. 

Veranstaltungen nach dem sogenannten 2G-Optionsmodell sind nicht genehmigungspflichtig, doch zu deren Anzeige füllen Sie bitte das unterschriebene 2G-Formular der Anlage III der CoronaVO M-V aus und schicken dieses bitte postalisch an den Landkreis Ludwigslust-Parchim, z. Hd. Herrn Seyfarth, Fachdienst Recht, Kommunalaufsicht und Ordnung, - Veranstaltung -, Putlitzer Straße 25, 19370 Parchim. Das Formular gibt es hier


Wirtschaft und Arbeitsschutz

Wirtschaftshilfen

Um Unternehmen und Arbeitsplätze in dieser schwierigen Situation zu sichern, werden die Einschränkungen der Wirtschaft vonseiten des Bundes und des Landes seit Beginn der Pandemie in erheblichem Umfang mit Unterstüt-zungsmaßnahmen flankiert. Kernelemente der Unterstützung sind die branchenoffenen Corona-Hilfen des Bundes. Darüber hinaus ergänzt das Land die Bundeshilfen mit eigenen Programmen zur Bewältigung landesspezifischer Problemstellungen.

Die Landesregierung hat im Herbst 2020 das Winter-Stabilisierungsprogramm für Wirtschaft und Arbeit in M-V aufgelegt und damit Maßnahmen ergriffen, um bei Einnahmeausfällen die Finanzierung der laufenden Ausgaben zu sichern, die Folgen für die Beschäftigten abzumildern und besonders betroffene Branchen gezielt zu unterstützen.

Nachdem die pandemiebedingten Einschränkungen im ersten Halbjahr 2021 andauern, hat die Landesregierung die Unterstützungsmöglichkeiten nunmehr verlängert und ausgeweitet.

Das Wirtschaftsministerium M-V hat im April 2021 hierzu die Broschüre "Corona-Hilfen M-V" veröffentlicht.

Die Unternehmer-Hotline der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Ludwigslust-Parchim beantwortet Unternehmerfragen montags bis freitags unter der Telefonnummer 03871 722-5678.


Gesundheitsschutz der Beschäftigten

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung, wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.

Das gilt neu – nach der Änderungs-VO vom 11. März 2021

  • Der Arbeitgeber hat auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung und unter Berücksichtigung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel in einem Hygienekonzept die erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen. Für geeignete Maßnahmen können die branchenbezogenen Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger herangezogen werden.
  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet, Homeoffice zu nutzen.
  • Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen. 
  • Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf ein Minimum zu reduzieren
  • In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten sollen möglichst kleine Arbeitsgruppen gebildet und wenn möglich zeitversetzt gearbeitet werden.
  • Für das Arbeiten im Betrieb müssen Arbeitgeber zumindest medizinische Gesichtsmasken (OP Masken) zur Verfügung stellen wenn Anforderungen an Räume oder Abstand aus bestimmten Gründen nicht eingehalten werden können.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz die Anforderungen an den Arbeitsschutz. Die Regel stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygienemaßnahmen, ggf. die Benutzung von Alltagsmasken/Atemschutz und sachgerechte Lüftung (AHA+L) die wichtigsten Instrumente.

Betriebe, welche die Regel anwenden, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln.


Mehr Informationen aus M-V

AHA + L + A

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