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Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt

Wir sind der Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt, hier sind verschiedene Handlungsfelder gebündelt. Diese umfassen die Gleichstellung zwischen Frau und Mann, die Migration und Integration von Migrantinnen und Migranten, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, die Koordinierung der Arbeit des Kriminalitätspräventionsrates und seiner Arbeitsgruppen, die Geschäftsstelle des Kreisseniorenbeirates, die Koordinierung des Projektes "Demokratie leben!", das Projekt "Zukunftswerkstatt Kommune" und das Projekt "Hauptamt stärkt Ehrenamt".

Das Team des Fachdienstes setzt sich für Chancengleichheit im Landkreis Ludwigslust-Parchim ein und tritt Diskriminierungen in den verschiedenen Lebensbereichen entgegen. Ziel ist es, den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises gleiche Zugangs- und Lebenschancen in gesellschaftlich, sozial, politisch und wirtschaftlich relevanten Bereichen zu ermöglichen.

Frauen und Männer sollen unabhängig von Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft und Religion die gleiche Teilhabe an den Ressourcen und Möglichkeiten unseres Landkreises haben.

Gleichstellung zwischen Mann und Frau

Gleichstellung der Geschlechter ist der Prozess tatsächlicher Gleichstellung von Geschlechtern in rechtlicher Hinsicht und im Hinblick auf ihr persönliches und berufliches Entfaltungspotential in einer Gesellschaft (Chancengleichheit). Gleichstellung als Ausdruck sozialer Gerechtigkeit führt zu einer gleichen Teilhabe an persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Damit schafft Gleichstellung der Geschlechter auch die Freiheit und den gesellschaftliche Raum, individuelle Lebensentwürfe zu realisieren.

Gender Mainstreaming bedeutet, dass die Politik, dass aber auch Organisationen und Institutionen jegliche Maßnahmen, die sie ergreifen möchten, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und von Männern untersuchen und bewerten sowie gegebenenfalls Maßnahmen zur Gleichstellung ergreifen. Das heißt, in allen Phasen der Planung, Durchführung und Auswertung von Maßnahmen müssen die unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern und die Auswirkungen auf beide Geschlechter berücksichtigt werden.


Brauchen wir noch einen Internationalen Frauentag?

Brauchen wir eigentlich noch einen Internationalen Frauentag?

Sollen wir auf die Situation der Hälfte unserer Bevölkerung an einem Tag im Jahr besonders aufmerksam machen?

In vielen Ländern haben Frauen und Mädchen leider noch deutlich schlechtere Chancen auf Schule und Ausbildung. Sie sind Gefahren wie körperlicher und sexueller Gewalt, Diskriminierung oder Zwangsverheiratung ausgesetzt und können nicht frei über ihr Leben entscheiden. Selbst in einigen unserer europäischen Nachbarländer gibt es noch immer faktisch keine wahre Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.

Daher: Ja, wir brauchen den Weltfrauentag, um diese Missstände aufzuzeigen und Verbesserungen einzufordern.


Vor 111 Jahren wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag begangen. Frauen wollten mehr Rechte, mehr Anerkennung, eine bessere Bezahlung – sie traten für eine gleichberechtigte Gesellschaft ein.
Die Forderung nach einem Wahlrecht wurde 1918 per Gesetz erlassen und ermöglichte den Frauen, ihr aktives Wahlrecht auszuüben. Auch ganz alltägliche
Dinge wie das Eröffnen eines eigenen Bankkontos, eine freie Berufswahl oder das Tragen von Hosen und kurzen Haaren sind für uns heute ganz selbstverständlich.

Am Frauentag schauen wir nicht nur auf die Frauen, denen wir unsere bisherigen Errungenschaften zu verdanken haben, sondern auch auf die aktuelle Situation und die Zukunft, denn fehlende Gleichberechtigung in bestimmten Bereichen ist auch heute noch ein großes Thema. So verdienen Frauen in vielen Berufen auch immer noch weniger als Männer (Gender Pay Gap), Frauen in Führungspositionen sind seltener und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist oft ein Karrierehindernis.


Als im vergangen Jahr die Corona-Pandemie in allen Facetten sichtbar wurde, die das berufliche und gesellschaftliche Leben einschränkte, waren es wiederum die
Frauen, die die neuen Belastungen zu großen Teilen trugen: In Care-, also in Sozialberufen, arbeiten vorwiegend Frauen. Auch in Kitas und Schulen erziehen und lehren nach wie vor mehr Frauen. Homeschooling und Kinderbetreuung wurden und werden ebenfalls mehr durch Frauen übernommen.

Ein Blick auf die Geschichte zeigt es: Sehr häufig waren es Frauen, die in Krisenzeiten viel gesellschaftliche Verantwortung trugen und ihre persönlichen Wünsche und Ziele und letztendlich ihre Biografien hintenanstellten. Ob die Trümmerfrauen, die die Städte wieder aufbauten oder die Hausfrauen und Mütter, die sich in Zeiten der Finanzkrise neben ihrer Arbeit für die Familie in Haus und Hof oftmals eine Arbeit als „zweiten Job“ suchten – es gibt viele Beispiele, in denen Frauen neben der hauptsächlichen Verantwortung für ihre Familien eine große Verantwortung für die Gesellschaft trugen. Nicht zuletzt in der DDR trugen Frauen, die zu einem Großteil erwerbstätig waren, viel zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

All diese Beispiele zeigen, dass der Internationale Frauentag ein ganz wichtiger Tag ist, um uns bewusst auf Ungleichheiten und Herausforderungen für die Zukunft aufmerksam zu machen. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe der Frauen an allen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, sozialen sowie politischen Entscheidungen im gelebten Alltag.

Herzliche Grüße zum Internationalen Frauentag sendet Ihnen

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Heidrun Dräger

Gleichstellungsbeauftragte des

Landkreises 

Kontakt

Heidrun Dräger

Gleichstellungsbeauftragte

Putlitzer Str. 25
19370 Parchim

Anlaufstelle zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

Soweit Beauftragte des Deutschen Bundestags oder der Bundesregierung zuständig sind, leitet die ADS die Anliegen der Personen mit deren Einverständnis unverzüglich an diese weiter.

Die unabhängige Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) unterstützt Personen, die Benachteiligungen erfahren haben, die rassistisch motiviert oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität erfolgt sind. Die ADS kann insbesondere

  • über Ansprüche informieren
  • Möglichkeiten des rechtlichen Vorgehens im Rahmen gesetzlicher Regelungen zum Schutz vor Benachteiligungen aufzeigen
  • Beratungen durch andere Stellen vermitteln und
  • eine gütliche Einigung zwischen den Beteiligten anstreben.

Soweit Beauftragte des Deutschen Bundestags oder der Bundesregierung zuständig sind, leitet die ADS die Anliegen der Personen mit deren Einverständnis unverzüglich an diese weiter.

Integration / Migration

Integration ist ein langfristiger Prozess. Sein Ziel ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Zugewanderten soll eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht werden. Sie stehen dafür in der Pflicht, Deutsch zu lernen sowie die Verfassung und die Gesetze zu kennen, zu respektieren und zu befolgen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge definiert Migration wie folgt: "Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt. Von internationaler Migration spricht man dann, wenn dies über Staatsgrenzen hinweg geschieht"
 
Im Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt gibt es:
  • Beratung von Ausländer*innen, Bürger*innen, Ämtern, Institutionen, Verwaltungen und Kreistag mit dem Ziel der Integration von Ausländer*innen und Aussiedler*innen.
  • Aufgaben einer Ombudsfrau (Beratungs- und Vermittlungseinrichtung) bei ausländer- und asylrechtlichen Entscheidungen, Stellungnahmen.
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erarbeitung von Konzepten, Projekten und Initiativen zur Verbesserung der Integration sowie der Lebenssituationen von ausländischen Personen.
  • Wahrnehmung von Vermittlungs- und Aufklärungsaufgaben (z.B. Behörden, Schulen und sonstigen Bildungsträgern, Dolmetscher*innen).
  • Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden, Institutionen, Heimbetrieben, Sozialarbeiter*innen.

Kontakt

Cindy Klechowicz

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Dokumente

Menschen mit Behinderung / Beirat für Menschen mit Behinderung

Im Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt können Menschen mit Behinderung eine Erstberatung und Informationen erhalten. Die Arbeit des Behindertenbeirates des Landkreises Ludwigslust-Parchim wird hier koordiniert. Bitte informieren Sie sich unter Menschen mit Behinderung.

Als schwerbehindert in Deutschland gilt, wer einen Grad der Behinderung von mindestens 50 % hat. Eine Erstberatung und Informationen können Menschen mit Behinderungen im FD 16 erhalten.
Für das Anerkennungs- und Feststellungsverfahren des Grades der Behinderung ist das Landesversorgungsamt zuständig.

Der Behindertenbeirat des Landkreises Ludwigslust-Parchim

Der Beirat

Der Beirat für Menschen mit Behinderung setzt sich aus Mitgliedern des Kreistages des Landkreises Ludwigslust-Parchim, den Behindertenorganisationen und aus Vertretern/Vertreterinnen der Politik zusammen.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises besteht jeweils aus mindestens 12 Beiratsmitgliedern und ist in dieser Zusammensetzung für eine Wahlperiode des Kreistages tätig und wird danach neu konstituiert.
Der Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt koordiniert und begleitet den Beirat für Menschen mit Behinderung .

Aufgaben und Ziele des Beirates

Zu seinen Aufgaben gehören neben der Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung, die Zusammenarbeit mit Einrichtungen sowie der Politik. Er berät den Kreistag und den Landrat in allen Angelegenheiten, die Behinderte im Landkreis Ludwigslust-Parchim betreffen. Er unterstützt die Bildung neuer kommunaler Beiräte und arbeitet mit den bestehenden Beiräten der Städte und Gemeinden des Landkreises zusammen. Der Beirat trägt dazu bei, dass die Belange von Menschen mit Behinderung in kommunalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden.

Er fördert den Integrationsprozess, indem er auf spezifische Probleme aufmerksam macht und die verantwortlichen Stellen auffordert, deren Bearbeitung zu verfolgen.
Der Beirat für Menschen mit Behinderung unterstützt den Kreistag und seine Ausschüsse sowie die Verwaltung in Behindertenfragen und gibt Empfehlungen zur Integration von Menschen mit Behinderung unter Beachtung der verschiedenen Behinderungsformen zur Verbesserung der Lebensbedingungen.

Wer wendet sich warum und in welcher Situation an den Beirat

Im Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt können Menschen mit Behinderung eine Erstberatung und Informationen erhalten. Die Arbeit des Behindertenbeirates des Landkreises Ludwigslust-Parchim wird hier koordiniert.

Sitzungen des Beirates

Nachfolgend finden alle Interessierte Auszüge aus den Protokollen/Fotos der Sitzungen des Beirates. 

2.Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen

im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Am 30.05.2022 fand die 2. Sitzung des Beirates am Sitz der Kreisverwaltung in Ludwigslust statt.

Frau Dräger, Fachdienstleiterin begrüßte die Mitglieder des Beirates und die Gäste.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde der Haupttagesordnungspunkt „Vorstellung Rufbussystem der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim“ aufgerufen. Frau Kneetz und Frau Höhn stellten anhand einer Präsentation das System vor und es gab danach die Möglichkeit ein entsprechendes Fahrzeug zu besichtigen.

Sie konnten sehr kompetent Auskunft geben und Nachfragen beantworten.

Ein weiterer Punkt an diesem Nachmittag waren die Geschäftsordnung und Satzung des Gremiums.

Zum Abschluss wurde Verabredungen zu Themen und Terminen der nächsten Sitzungen getroffen.

Rufbussystem 2022 Bärbel Kühne © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Kontakt

Bärbel Kühne

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Dokumente

Kreisseniorenbeirat

Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Ludwigslust-Parchim nahm 2012 seine Arbeit auf.

Der Kreisseniorenbeirat ist die Plattform des Austausches rund um die Thematik des Älterwerdens, aber auch das Sprachrohr und Bindeglied zu Politik, Verwaltung sowie der Wirtschaft. Ortseniorenbeiräte, Vereine und Verbände, die sich kreisweit mit ihren Aufgaben schwerpunktmäßig in der Seniorenarbeit engagieren, haben hier die Möglichkeit, auf Probleme aufmerksam zu machen, Lösungsansätze zu diskutieren und gemäß dem Seniorenmitwirkungsgesetz die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren im Landkreis maßgeblich mitzugestalten.


Blitzlichter der Mitgliederversammlung

Für den 30.September 2021, hatte der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Ludwigslust-Parchim zur diesjährigen Mitgliederversammlung eingeladen.

Sitzungsort war der moderne Solitär, das neue Konferenz – und Sitzungszentrum des Landkreises, welches erst am 03.09.2021, am Vortag des 10. Kreis-geburtstages, eröffnet worden war.

Als Gäste konnte die Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates, Ilona Mundt– Schalk, den Vorsitzenden des Landesseniorenbeirates, Bernd Rosenheinrich, Apl. Prof. Dr. Regine Herbrik, Leiterin der Kreisvolkshochschule, Angelika Lübcke, Ehrenamtskoordinatorin im Landkreis, Ursula Fritsche, Initiativgruppe „Vereine Miteinander“ Crivitz sowie die Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust begrüßen.

Herr Rosenheinrich erinnerte in seinem Grußwort u.a. an den bevorstehenden Tag „Der Älteren Menschen“. Wir alle müssen in diesem Zusammenhang immer wieder an die Belange der Älteren erinnern, denn hier liegt noch einiges im Argen. Seien es die ungenügenden Anzahl von Pflegekräften in den Heimen, die Altersdiskriminierung, kaum Zugang zu digitalen Medien, Umsetzung der Rechte Älterer, die UN -Rechtskonvention und vieles mehr.

Die BAGSO und die Bundesregierung haben in diesem Jahr unter anderem den 1. Oktober 2021 unter das Motto „Digitalpakt Alter“ gestellt.

Zum Schluss seiner Ausführungen verwies Herr Rosenheinrich auf das 12. Altenparlament am 20.Oktober 2022 hin.

Das Vorbereitungsteam ist von der Landtagspräsidentin berufen und hat seine Arbeit zu folgenden 3 Leitanträge aufgenommen:

  1. Ausbau und Erhaltung der Beratungslandschaft in M-V
  2. Corona und digitale Teilhabe
  3. Klima, Umweltschutz und Demokratie

Angelika Lübcke, Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises, stellte die Ehrenamtskarte des Landes vor und warb für sie als Anerkennung und Aufwertung ehrenamtlicher Tätigkeit.

Zurzeit unterstützen 77 Betriebe die Karte.

Jede Bürgerin / jeder Bürger kann die Karte beantragen, wenn innerhalb der letzten drei Jahre 250 Stunden oder pro Woche mindestens 5 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet hat. Anträge können über die Mitmachzentralen der Landkreise und kreisfreien Städte von Einzelpersonen, Verbänden und Kommunen gestellt werden.

Die Ehrenamtskarte hat eine Gültigkeit von drei Jahren und kann danach erneut beantragt werden. Frau Lübcke ermunterte die Anwesenden, das positive Anliegen der Ehrenamtskarte zu unterstützen und in die Breite zu tragen.

Frau Ursula Fritsche, die über den Landesseniorenring zur Seniorentrainerin ausgebildet wurde, schilderte sehr eindrucksvoll, wie sie die Ausbildung persönlich empfunden hat und wie sie sie bereichert hat. Als Ergebnis der Ausbildung stellte sie ihr ehrenamtliches Projekt, „Vereine miteinander“ der Stadt Crivitz, vor.

Es war kein einfaches Unterfangen, die 44 Vereine der Kleinstadt mit 5000 Einwohnern zusammenzuführen und zu vernetzen.

Besonders lobend hob sie die Unterstützung des Kultur- und Sportausschusses sowie der Bürgermeisterin, die gleichzeitig die Schirmherrin des Projektes übernahm, hervor.

Mit Stolz konnte Frau Fritsche berichten, dass die Zielstellung, die Vereinsstrukturen zu unterstützen und zu vernetzen, gelungen ist. Es gibt heute sowohl eine Übersicht aller Vereine, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Terminplanung, Veranstaltungen sowie ein gemeinsames Logo.

Nur die Integration der Senioren steht noch aus, aber in einer der nächsten Stadtvertretersitzung soll demnächst die Etablierung eines Seniorenbeirates erfolgen.

Apl. Prof. Dr. Regina Herbrik beschrieb die Arbeit und Möglichkeiten der Volkshochschule während der Pandemie.

Es konnten kaum Präsensveranstaltungen durchgeführt werden und so beschränkte sich die Arbeit mehr oder weniger auf digitale Kurse.

Hierbei hob sie die gute Zusammenarbeit mit Herrn Klaus Schwerter besonders hervor.

Aus der Erfahrung in der Pandemie wird es zukünftig sowohl Präsens- als auch Onlineveranstaltungen von der VHS geben, die dem neuen Herbstkatalog zu entnehmen sind.

In ihrem Bericht, über die Arbeit des Kreisseniorenbeirates erklärte die Vorsitzende, Frau Ilona Mundt-Schalk, dass der KSB leider auch nur eingeschränkt unter den Pandemiebedingungen arbeiten konnte. So konnten Vorstandssitzungen anfangs nur als Telefonkonferenzen und später dann als Onlineveranstaltung durchgeführt werden.

Besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit mit den Mitgliedern. Hier wurde aber der briefliche Kontakt gehalten.

Ein großes Dankeschön galt dabei allen Mitgliedern, die sich in der schwierigen Zeit bemüht haben, Kontakt zu den Älteren vor Ort zu halten und Mut zum Durchhalten zu geben.

Unsere erste Präsenzveranstaltung in diesem Jahr konnte endlich im Juni wieder stattfinden.

Als Gast konnten wir den Landrat, Herrn Stefan Sternberg, begrüßen und in reger Diskussion wurden aktuelle und politische Themen sowie Probleme unserer Arbeit ausgetauscht.

In Zusammenarbeit mit Frau Barbara Borchert, Vorsitzende des Ausschusses für Generationen, Soziales, Familie und Gesundheit werden wir uns bei der Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes mit einbringen, um so Einfluss auf die Umsetzung für unseren Kreis zu nehmen.

Nach den Ausführungen von Ilona Mundt-Schalk gab es kurze Informationen aus der Arbeit von kommunalen Seniorenbeiräten.

Frau Anett Nuklies, Koordinatorin des Kreisseniorenbeirates des Landkreises, gab noch einige Informationen wie z.B. zum bevorstehenden „Silver Surfer“ Lehrgang.

Der Abschluss der Mitgliederversammlung wurde durch die Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust mit einem Theaterstück unter dem Motto „ Schnäppchenangebot im Supermarkt“ mit Blick auf Fahrtüchtigkeit und -sicherheit im Alter sowie  mit einem kleinen Augenzwinkern gestaltet.

Dies und Das

Sturzprävention für Pinnower Seniorinnen und Senioren

Neun Mitglieder des Sportvereins „Petermännchen Pinnow“ nehmen an einer Schulung der AOK Nordost für die Durchführung von sportlichen Übungen mit unseren Seniorinnen und Senioren teil, um sich die nötigen Kenntnisse anzueignen. Kraftübungen und Gleichgewichts­training sind das A und O für unsere älteren Bürger. Sicher und aktiv im Alter, wer möchte das nicht sein! Der Erhalt der Bewegungsfähigkeit schützt die Bürgerinnen und Bürger vor Stürzen und einem eventuell körperlich eingeschränkten Lebensabend. Das gilt es zu vermeiden und außerdem ist das gesellige Miteinander ein positiver Nebeneffekt, gerade in der jetzigen Zeit.

Aus diesem Grund haben wir das Angebot der AOK sehr gerne angenommen. Uns liegen bereits über 50 Anmeldungen vor, so dass wir zügig beginnen können. Das Training ist kostenlos und findet in Pinnow, in den uns zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten statt. Im Juli beabsichtigen wir, in unserer Regionalzeitung noch einmal einen Aufruf zu starten, damit auch alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren die Möglichkeit erhalten, an dem über sechs Monate laufenden Kurs und eventuell darüber hinaus, teilnehmen zu können. Hier sei aber auch noch einmal erwähnt, dass die Trainingsgruppenleiter diese Aufgabe ehrenamtlich übernommen haben. Dafür gebührt Ihnen unser Dank. Auch unterstützt uns der Gemeinderat. Unsere hiesige Ärztin ist ebenfalls informiert, da es auch Personen gibt, die erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt teilnehmen sollten. Auch müssen wir natürlich die zeitlich angeordneten Hygienebestimmungen beachten, aber das haben wir ja bereits zur Genüge gelernt.                  

Wenn Eurerseits Interesse an Schulungen zur Sturzprävention besteht, wendet Euch an die AOK Nordost. Sie ist auch bei der Vorbereitung von Kursen behilflich.

Nun wünschen wir uns nur noch coronafreie Zeiten.

Brigitte Rabeler

Spartenleiter SV „Petermännchen Pinnow“

Beiräte in den Kommunen

Hier finden Sie demnächst Beiträge der einzelnen Beiräte.



Kontakt

Anett Nuklies

FD 16 Gleichstellung, Generationen und Vielfalt
Koordinatorin Kreisseniorenbeirat

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Kriminalitätsprävention

Wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet der Begriff Prävention zunächst ein "Zuvorkommen" bzw. eine Vorbeugung. Präventive Handlungen oder Maßnahmen sollen nach diesem Verständnis verhindern, dass individuell, sozial oder gesellschaftlich unerwünschte Zustände oder Entwicklungen eintreten.
Kriminalitätsprävention ist die Aufgabe einer modernen Gesellschaft, Kriminalität bereits in oder vor ihrer Entstehung zu verhindern. Die vorbeugende Bekämpfung der Kriminalität stellt die Gesamtheit aller staatlichen und privaten Bemühungen zur Verhütung von Straftaten dar. (nach Landespräventionsrat Niedersachsen, Glossar zum Beccaria-Programm).

Kriminalprävention hat die Aufgabe, die unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Kriminalität bereits in ihrer Entstehung zu erkennen und daraus vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln und durchzuführen.
Da die Ursachen vielfältig sind, ist Kriminalprävention nicht nur eine Aufgabe der Polizei und Justiz, sondern vielmehr ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Die Grundlage für kommunale Kriminalprävention ist die Erkenntnis, dass bei der Bekämpfung der Kriminalität ein gemeinsames, vernetztes Vorgehen aller Verantwortlichen weit mehr Erfolg verspricht als Einzelmaßnahmen. Daher sollen alle gesellschaftlichen Kräfte in die gemeinsame Sicherheitsarbeit einbezogen werden. Dies geschieht im Landkreis Ludwigslust-Parchim durch die Arbeit des Kriminalitätspräventionsrates, deren Vorsitz unser Landrat, Herr Stefan Sternberg, übernommen hat.

 "Besser ist es, den Verbrechen vorzubeugen, als sie zu bestrafen." (Cesare Beccaria 1764)

Fördermöglichkeiten für Kleinstprojekte

Unterstützt wird praktische Präventionsarbeit vor Ort.

Beispiele für Präventionsprojekte:          

  • Medien- und Kommunikationsaufklärung
  • Umgang mit Rauschmitteln
  • Integration als Prävention
  • Jugendkriminalität
  • Verkehrssicherheit
  • Gewalt gegen Frauen/sexualisierte Gewalt
  • Sport statt Gewalt
  • Diskussionsrunden, Vorträge und Webinare zu Präventionsthemen

 Finanzielle Förderung (gemäß Punkt 5.3 der Förderrichtlinie)

Zweckbindung

  • Aufwandsentschädigung (5,00 €/Stunde)
  • Honorarkosten
  • Verbrauchsmaterial
  • Geschäftsbedarf
  • Eintrittsgelder
  • Miet- und Bewirtungskosten
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • pädagogisches Material
  • Fahrkosten

Diese Aktivitäten der Präventionsarbeit können alle Altersgruppen einbeziehen. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Mittel besteht nicht.

Formular zur Antragstellung

Sollten Sie Fragen zur Antragstellung haben, melden Sie sich telefonisch oder schreiben Sie eine Mail.

Präventionstage - aktuelle Förderung

Der Kommunale Präventionsrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim fördert auch 2022 Projekttage im Gebiet des Landkreises.

Motto 2022 „Face 2 Face“ – von Angesicht zu Angesicht

Beispiele für Präventionsthemen:        

  • Medien- und Kommunikationsaufklärung
  • Umgang mit Rauschmitteln
  • Integration als Prävention
  • Jugendkriminalität
  • Verkehrssicherheit
  • Gewalt gegen Frauen/sexualisierte Gewalt
  • Sport statt Gewalt

Finanzielle Förderung (max. 400,00 € pro Präventionstag)

Zweckbindung

  • Verbrauchsmaterial (max. 150,00 €)
  • Aufwandsentschädigung (5,00 €/Stunde)
  • Büromaterial
  • Versorgung
  • pädagogisches Material
  • Fahrkosten (Positionen 2 - 6 jeweils ca. 50,00 €)

Diese Aktivitäten der Präventionsarbeit können alle Altersgruppen einbeziehen. Ein rechtlicher Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Formular zur Antragstellung

Sollten Sie Fragen zur Antragstellung haben, melden Sie sich telefonisch oder schreiben Sie eine Mail.

Geförderte Präventionsprojekte 2021

Fördermöglichkeiten für Präventionsprojekte 2023

Wichtiger Hinweis!

Jeder Projektantrag ist beim Kommunalen Präventionsrat bis zum 30.09. eines Jahres für das nachfolgende Haushaltsjahr schriftlich einzureichen.

In Mecklenburg-Vorpommern wird seit 1995 - über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) - gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit auf Landes- und Kommunalebene organisiert, koordiniert und finanziell gefördert.

Die Fördermittel werden auf der Grundlage der Richtlinie zur Förderung von Projekten der Kriminalitätsvorbeugung beantragt und vergeben. Gefördert werden Projekte zur Kriminalitätsvorbeugung.

Antrag zur Förderung von Projekten der Kriminalitätsvorbeugung

www.kriminalpraevention-mv.de

Zuwendungsempfänger für Präventionsprojekte sind:

  • Städte und Gemeinden
  • freie Träger, Institutionen oder Einzelpersonen, die im Sinne der Kriminalitätsvorbeugung tätig sind

Zuwendungsvoraussetzungen für die Förderung

Der Zuwendungsempfänger muss seinen Sitz und Wirkungskreis im Landkreis Ludwigslust-Parchim haben. Antragsteller, die bereits Zuwendungen für denselben Zweck bei anderen Stellen des Landes erhalten, können nicht berücksichtigt werden.

Bei Präventionsprojekten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ist ein fachspezifischer Nachweis über die Qualifikation der Betreuerinnen und Betreuer zu erbringen.

Art, Umfang und Höhe der Zuwendungen

Es handelt sich um eine Fehlbetragsfinanzierung durch den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung. Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss bewilligt. Die Förderung beträgt bis zu 80 %, der gemäß Richtlinie unter Nummer 5.3 als zuwendungsfähig anerkannten Gesamtausgaben. Dabei soll die Förderung den Betrag von 1.000,00 € grundsätzlich nicht unterschreiten.

Für Honorarleistungen gelten folgende Regelungen:

  • 25,00 EUR pro Stunde für Honorarleistungen mit Nachweis eines Hochschulabschlusses
  • 15,00 EUR pro Stunde für qualifizierte Referenten/Trainer
  •   5,00 EUR für alle anderen Honorarleistungen

Für Referenten/Trainer, die Projekte an Schulen durchführen, ist zusätzlich ein fachspezifischer Nachweis über ihre Qualifikation zu erbringen.

Verwendungsnachweis

Die einfachen Verwendungsnachweise sind durch den Zuwendungsempfänger bis spätestens sechs Monate nach Beendigung der Maßnahme unter Verwendung des entsprechenden Formulars (Verwendungsnachweis) beim 

Ministerium für Inneres und Europa MV
Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung M-V
-Geschäftsstelle-
Alexandrinenstraße 1
19055 Schwerin

vorzulegen. Im Verwendungsnachweis sind die einzelnen Einnahmen und Ausgaben in zeitlicher Reihenfolge und voneinander getrennt auszuweisen. Diesem ist ein Sachbericht beizufügen. 

EUROs für die Prävention

Präventionsprojekte für Schulen

Webinar für 5. Klassen Sicherer Umgang mit dem Smartphone

Webinare zum Thema Cybermobbing

Tipps zur Sicherheit

Polizeiliche Kriminalprävention im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Informationen zum Thema Seniorensicherheit

Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon

Trickbetrüger geben sich am Telefon als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus, um vorwiegend ältere Menschen zur Herausgabe ihrer Wertsachen zu bringen. Dabei nutzen sie eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Nummernanzeige ihrer Opfer die Notrufnummer 110, die Rufnummer der örtlichen Polizeidienststelle oder des Bundeskrimimalamts (BKA) erscheinen lässt.

Opfer sollen Geld und Wertsachen herausgeben

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre sonstigen Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen „in Sicherheit“ zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen.

Täter behaupten, Bankangestellten sei nicht zu trauen

Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt oder steckten mit den angeblichen Einbrechern unter einer Decke, sollen die Angerufenen ihr gesamtes Vermögen auf der Bank nach Hause holen und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben, um es in Sicherheit zu bringen.

Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, Unbekannten, die sich als Polizisten ausgeben, Geld zu übergeben oder per Western Union ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne.

Opfer werden unter Druck gesetzt

Unter Umständen melden sich die Täter immer wieder bei ihren Opfern und setzen diese unter Druck, so dass sie am Ende nicht mehr klar denken können. Dabei gehen sie vollkommen skrupellos und erfindungsreich vor - je nachdem wie ihre Opfer reagieren. Sie erkundigen sich beispielsweise, ob diese alleine zuhause sind und fordern sie dazu auf, nur noch mit dem Handy zu telefonieren, so dass weder Angehörige noch die richtige Polizei benachrichtigt werden können. Die Telefonate können so lange dauern, bis ein Opfer zur Bank gegangen und Geld und Wertgegenstände an die Täter übergeben hat.

Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es u.a. mit dem Hinweis, es behindere eine polizeiliche „Aktion“, wenn es nicht mitmache oder es sei zur Mithilfe verpflichtet, um die „Täter“ festnehmen zu können, eingeschüchtert: So gaben sich die Betrüger auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in “hochgeheimer Mission“ aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines „informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts“ oder ähnliche Anschein-Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.

Tipps der Polizei:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.

Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber.

Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

  • Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
  • Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z.B. Nachbarn oder nahe Verwandte.
  • Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen.

Legen Sie den Telefonhörer auf, wenn:

  • Sie nicht sicher sind, wer anruft.
  • Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.
  • Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland.
  • Sie der Anrufer unter Druck setzt.
  • Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Neben dieser Betrugsmasche gibt es weitere, die das Ziel haben, ältere Menschen dazu zu bringen, ihre Ersparnisse auf der Bank abzuheben und an Betrüger auszuhändigen. Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Präventionsprojekte der Polizeiinspektion Ludwigslust

Kontakt

Anett Nuklies

Koordinatorin Kriminalitätsprävention

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Bundesprogramm "Demokratie leben!"

 
Flyer Demokratie leben 2022 © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Förderung 2022

Aktionstage gegen Extremismus, Demokratie-Festivals, Theaterstücke, Workshops an Schulen, Podcasts, Filme, Bücher, Postkartenaktionen, Themencamps und noch viele weitere Projekte zum Thema Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen und Demokratie fördern, hat die Partnerschaft für Demokratie Landkreis Ludwigslust-Parchim in den letzten sechs Jahren mit Fördermitteln unterstützt. Durch die Projekte konnten neue Begegnungen ermöglicht und aktuelle Themen wie Diversität, Rassismus und Erinnerungskultur bearbeitet werden.

Auch 2022 bekommen Initiativen, freie Träger und gemeinnützige Vereine die Möglichkeit, über das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BSFSJ) ins Leben gerufene Bundesprogramm „Demokratie leben!“, eine Projektförderung bis 5.000,- € zu erhalten. Kreative Projekte zur Stärkung eines vielfältigen, gewaltfreien und demokratischen Miteinanders in unserem Landkreis sollen im Mittelpunkt stehen.

Erstmals in der aktuellen Förderperiode, wird es zwei Leuchtturmprojekte mit einer Fördersumme von bis zu 15.000,- € geben, um die Bedeutung und die Nachhaltigkeit der Aktionen zu stärken. 

Die Partnerschaft für Demokratie Landkreis Ludwigslust-Parchim, angesiedelt im Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt, freut sich auf innovative Ideen und spannende Projektanträge. Wir beraten Sie zu den Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Konzepte. Sprechen Sie uns gerne an. Die notwendigen Dokumente finden Sie in der rechten Randspalte unter Dokument.



Demokratiekonferenz PfD Landkreis Ludwigslust-Parchim und PfD Boizenburg/Elbe – Lübtheen

Worum geht es…?

Auch in diesem Jahr laden wir alle Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit, Verantwortliche aus Politik und Verwaltung sowie alle Partner und Interessierte zu einem Austausch in die Stadthalle Ludwigslust ein.

Neben Fachbeiträgen von Experten und interessanten Workshopangeboten, planen wir auch wieder die Vorstellung spannender Projekte.

Gern den Termin vormerken.


Premiere im Landkreis LUP: Regenbogenflagge gehisst

Aktion zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Flagge zeigen, einstehen für Vielfalt, Zeichen setzen. Deshalb wurde am 17.05.2022, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie, vorm Parchimer Verwaltungsgebäude des Landkreises Ludwigslust-Parchim die Regenbogenflagge gehisst. Die Genehmigung hatte das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung erteilt.

Vor Schülerinnen und Schülern der Fritz-Reuter-Schule Parchim wies Lukas Völsch, Beigeordneter und erster Stellvertreter des Landrates, daraufhin, warum es diesen Internationalen Tag gibt. „Vor mehr als 30 Jahren galt Homosexualität laut Weltgesundheitsorganisation noch als Krankheit“, sagte Lukas Völsch. Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der WHO gestrichen.

Dass Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung keinen Platz im Landkreis Ludwigslust-Parchim haben, zeigt auch ein Video, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung gemeinsam aufgenommen haben. Das Video gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Landkreises und wurde an dem Aktionstag im Parchimer Kino Movie Star gezeigt. Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen der Fritz-Reuter-Schule und des Friedrich-Franz-Gymnasiums Parchim haben diesen Tag zum Anlass genommen, um ihre Schülerinnen und Schüler über das Thema Gleichstellung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt aufzuklären.

Die Aktion am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie wurde vom Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt initiiert und findet innerhalb des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt. Gemeinsam mit dem Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim und dem Netzwerk Queer MV werden weitere Aktionen und Projekte für die Zukunft geplant. „Der Landkreis Ludwigslust-Parchim steht für eine bunte Gesellschaft. Deshalb hoffe ich, dass das Hissen der Regenbogenfahne bei uns zur Tradition wird“, sagte Lukas Völsch. 


Der erste Büchersatz geht in die Bibliothek Brahlstorf

Einen herzlichen und warmen Empfang bereitete uns Carola Wartmann in den gemütlichen Räumen der Bibliothek in Brahlstorf. Zusammen mit unserer Fachdienstleiterin und Gleichstellungsbeauftragte Heidrun Dräger, überreichten wir die 38 Kinderbücher für mehr Demokratie und Toleranz am frühen Donnerstagmorgen. Die Freude über die neuen Bücher war nicht zu übersehen. Sofort nahm sich die gelernte Bibliothekarin einige Exemplare aus der großen Bücherkiste, da die Spannung nicht mehr auszuhalten war. Ein ganzes Bücherregal wurde eigens für diesen Büchersatz bereitgestellt, um den Kindern und Jugendlichen viel Freude zu bereiten.  Mit einer lockeren Gesprächsrunde bei leckerem Kuchen und einer Tasse Kaffee, beendeten wir unseren Besuch in Brahlstorf. Wir kommen gern wieder… 

Bücherübergabe © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Bücherkiste © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Bunte Bücherwelt für mehr Demokratie und Vielfalt

Das neue Projekt der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Ludwigslust-Parchim steht für mehr Demokratie und Vielfalt im Bücherregal. Ein Regal für Aufklärung in Bibliotheken mit Bücher für Kinder und Jugendliche in jeder Altersklasse.

Eine wahre Geschichte von zwei Pinguinmännchen, die im New Yorker Zoo gemeinsam ein Ei ausbrüten und sich anschließend um den Nachwuchs kümmern.

Ein Junge der Meerjungfrauen liebt und sich gern wie eine verkleidet.

Ein Buch über die hochbegabte Mareike, Anna mit dem Downsyndrom, Spastiker Max und Sofie, die mit ihrem Rolli zur Eisdiele saust, um für die anderen ein Eis zu kaufen. Bücher über Helden und Heldinnen, Patchworkfamilien, Alleinerziehende und Mehrgenerationshaushalte, Bücher über die Liebe und Menschen die anders sind aber doch so viel gemeinsam haben. Bücher über verbotene Küsse, weinende Männer und Mädchen, die gern Fußball spielen.

Das Projekt wird über das vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufene Programm „Demokratie leben!“ gefördert und steht für Toleranz, Akzeptanz, Individualität, Diversität und Vielfalt. Diese Bücher sollen über unsere multikulturelle Gesellschaft aufklären.

Mehrere Büchersätze mit 32 verschiedenen Exemplaren, stehen im Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt des Landkreises Ludwigslust-Parchim bereit und können kostenlos Bibliotheken im Landkreis zur Verfügung gestellt werden. Bitte wenden Sie sich an folgenden Kontakt:

Sebastian Turtschan

Fach- und Koordinierungsstelle

Tel.: 03871/7221603

Mail: sebastian.turtschan@kreis-lup.de

Solveig Hinz © Solveig Hinz

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Bücherprojekt Vielfalt


Demokratiekonferenz 2021

Wir bedanken uns bei über 100 Akteuren und Akteurinnen aus dem ganzen Landkreis für die Teilnahme und für den tollen Austausch auf unserer Demokratiekonferenz am 08.11.2021. Neben spannenden Vorträgen zu Verschwörungstheorien, Radikalisierung und Gewaltprävention sowie eine Buch- und Filmvorstellung zum Thema "Mobbing", waren es auch die Projektvorstellungen aus unserem Landkreis zum Thema Vielfaltsgestaltung, Demokratieförderung und gegen Extremismus, die den Inhalt der Veranstaltung so wertvoll gemacht haben.


Nur aus vielen Körnern wird ein Brot – GEH WÄHLEN!

Große und kleine Bäckereien im Landkreis beteiligten sich an unserer Aktion für eine hohe Wahlbeteiligung. „Geh wählen!“ – hieß es auf den Aktionstüten, in denen Bürger*innen in den letzten zwei Wochen ihre Backwaren in Empfang nahmen. Für unseren Landkreis haben die „Partnerschaften für Demokratie“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim und die Partnerschaft Boizenburg Elbe/Lübtheen mehr als 75.000 Bäckereitüten an regionale Bäckereien verteilt. Einsatz für die Demokratie ist das Ziel des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, so auch unsere Aktion zu den Bundes- und Landtagswahlen am 26.09.2021.


Gegen Alltagsrassismus und für Vielfalt in Ludwigslust-Parchim – Aktionstag am 18. März 2021

Am 18.03.2021  fand deutschlandweit der Aktionstag „Vorsicht Vorurteile!“ statt. Mit Plakaten, Postkarten, Bodenaufklebern und zahlreichen Beiträgen auf den unterschiedlichsten Social-Media-Plattformen, machten Partnerschaften für Demokratie, auf Alltagsrassismus aufmerksam. Sie riefen dazu auf, eigene Vorurteile im täglichen Leben zu hinterfragen. Wir, das Büro für Gleichstellung, Generationen und Vielfalt als Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Ludwigslust Parchim, folgten dem Aufruf und beteiligten uns an dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufenen Aktionstag mit Plakaten und Bodenaufklebern an verschiedenen Orten im Landkreis. Dank der Unterstützung der Städte Ludwigslust und Parchim mit Beiträgen von Reinhard Mach (Bürgermeister Stadt Ludwigslust) und Dirk Flörke (Bürgermeister Stadt Parchim), konnte eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden. Der Pressestelle des Landkreises Ludwigslust-Parchim ist es  zudem gelungen, zahlreiche NutzerInnen von Social-Media-Plattformen zu informieren. Ein Videobeitrag des Landrates Stefan Sternberg zum Thema Alltagsrassismus und Vorurteile, die uns täglich begegnen, rundete die Aktion im digitalen Raum ab.

Wir blicken auf einen erfolgreichen Aktionstag mit positiven Resonanzen aus allen Richtungen zurück und sind auch bei den nächsten Aktionen gegen Vorurteile und Alltagsrassismus wieder dabei.

Auf der Internetseite www.vorsicht-vorurteile.de gibt es weitere Informationen zum Aktionstag und zum Thema Alltagsrassismus.

Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Ludwigslust-Parchim, ist eine von 300 Partnerschaften im gesamten Bundesgebiet, für das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene Bundesprogramm „Demokratie leben!“. In Zusammenarbeit mit dem vom Landrat ernannten Begleitausschuss, bestehend aus 16 Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Netzwerke und zivilgesellschaftlicher Akteure, übernimmt die Koordinierungs- und Fachstelle des Landkreises Ludwigslust-Parchim die inhaltlich-fachliche Beratung von Projektträgern sowie die Koordination der Projekte und die Begleitung von Einzelmaßnahmen. 

Trotz der besonderen Situation rund um die Corona- Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen, stellten die Projektträger 2020 insgesamt 39 Anträge für Projekte unter dem Motto: Demokratie fördern, Vielfalt gestalten und Extremismus vorbeugen. Das Büro des Fachdienstes für Gleichstellung, Generationen und Vielfalt, freut sich auf die Kreativität der Projektträger aus dem Landkreis und eine gemeinsame Strategieentwicklung für Demokratie und gegen Radikalisierung.


Bundesprogramm "Demokratie leben!"

Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Ludwigslust-Parchim 2020 bis 2024

- gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend -

Die Partnerschaften für Demokratie unterstützen die zielgerichtete Zusammenarbeit aller vor Ort relevanten Akteurinnen und Akteure für Aktivitäten gegen Extremismus, Gewalt und die unterschiedlichen Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und tragen zur nachhaltigen Entwicklung lokaler und regionaler Bündnisse in diesen Themenfeldern bei.

Zielgruppe des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sind in erster Linie Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen, junge Erwachsene aber auch ehren-, neben- und hauptamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe und an anderen Sozialisationsorten Tätige, Multiplikatorinnen und  Multiplikatoren sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure.

 Ziele unserer Partnerschaft für Demokratie

  • Rechtsextremismusprävention und Demokratieförderung werden auf kommunaler Ebene als relevante Handlungsfelder implementiert.
  • Aufbau und Ausbau von Maßnahmen zur Prävention gruppenbezogener Menschen­feindlichkeit (Vielfaltgestaltung) werden auf kommunaler Ebene gefördert.
  • Die Begleitausschüsse arbeiten auf eine lokale Verstetigung der Partnerschaften für Demokratie hin.
  • Formate zur gemeinsamen Strategieentwicklung für Demokratie und gegen Radi­kalisierung auf kommunaler Ebene werden eingesetzt und gefördert.
  • Der Ausbau des kommunalen/regionalen Netzwerks aus kommunalen Organisationen, Politik und Zivilgesellschaft wird vorangetrieben.
  • Jugendliche beteiligen sich aktiv an den Partnerschaften für Demokratie.
  • Partnerschaften für Demokratie reagieren auf aktuelle und lokale sozialpolitische Herausforderungen.

Schwerpunkte der Projektförderung

  • Einsatz gegen Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Extremismus in jeglicher Form.
  • Phänomenbereiche: 

                     Antisemitismus

                     Rassismus und rassistische Diskriminierung

                     Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit

  • Übergeordnete thematische Arbeitsschwerpunkte:
  • Frühprävention (Kita und Primarbereich)
  • Schulnaher Sozialraum (Sekundarbereich)
  • Jugendeinrichtungen
  • Ländlicher Raum
  • Sport
  • Geflüchtete (Integrationsprojekte)
  • Gender-Bezug
  • Medienpädagogischer Bezug
  • Antidiskriminierungsarbeit
  • Pädagogische Deeskalationsarbeit

Antragsverfahren

Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" können gemeinnützige Vereine und Organisationen Anträge zur Förderung von Projekten im Gebiet des Landkreises stellen, die den Förderschwerpunkten entsprechen.

Gefördert wird in den Bereichen:

  • Jugendarbeit
  • Kultur
  • Soziale Integration
  • Bürgeraktivierung
  • Demokratie –und Toleranzerziehung
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Eine Kofinanzierung durch Dritt- oder Eigenmittel ist keine Voraussetzung, aber gewünscht.

Begleitausschuss

Wesentliches Element für eine „Partnerschaft für Demokratie“ ist der Begleitausschuss. Er ist mehrheitlich mit lokalen und regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt. Dies sind im Sinne des Bundesprogramms Organisationen, Institutionen und Initiativen, die aktiv die Ziele des Bundesprogramms verfolgen und für ein gleichberechtigtes, inklusives, vielfältiges Zusammenleben eintreten. Daneben sind Vertreter/innen aus relevanten Ressorts der Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen im Gremium vertreten.

Der Begleitausschuss ist für die strategische Planung der „Partnerschaft für Demokratie“ zuständig. Der Ausschuss legt die Eckpunkte der Gesamtstrategie fest und entscheidet, welche Einzelmaßnahmen der Zielerreichung dienen und spricht jeweils eine Förderempfehlung aus. In der Geschäftsordnung sind die Grundlagen und Regeln der Zusammenarbeit festgelegt.

Jugendforum

Kooperationspartner für das Jugendforum ist der Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e.V.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kjr-lup.de


Förderlogo

Kontakt

  1. Sebastian Turtschan

    Koordinator Projekt "Demokratie leben!"

  2. Anett Nuklies

    Geschäftsstelle
    Federführendes Amt

    Putlitzer Straße 25
    19370 Parchim

Bundesprogramm "Hauptamt stärkt Ehrenamt"

Der Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt  möchte gezielt die Bürgerinnen und Bürger ansprechen, die noch nicht zum „Alten Eisen“ gehören, die den Ruhestand genießen aber auch noch aktiv gestalten wollen. Lassen Sie keine Langeweile aufkommen, denn die Sicherstellung vieler gesellschaftlicher Aufgaben ist nur durch das bürgerschaftliche Engagement möglich.

Am 17. Februar 2020 hat die Ehrenamtskoordinationsstelle die Arbeit aufgenommen. Mit dem Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt – Zukunft gemeinsam gestalten“ möchten verschiedene Akteure ihre Kräfte bündeln und die Ehrenamtsstrukturen im ländlichen Raum stärken. Beteiligt sind in dem begleitenden Aktionsbündnis neben dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, dem Deutschen Landkreistag, und dem BMEL auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. 18 Landkreise nehmen Teil und werden ihre Arbeit über regelmäßige Vernetzungstreffen koordinieren und evaluieren. 

Die Ehrenamtskoordinatorin im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist Anna Schiefler. Die Koordinationsstelle ist im Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt angesiedelt. Geplant ist die bestehende Ehrenamtsarbeit auszubauen und zu koordinieren. Die Bedeutung der Ehrenamtsarbeit ist nicht hoch genug einzuschätzen, gleichzeitig befinden sich die Ehrenamtsstrukturen in unserem Kreis im Umbruch. Gerade die Demografie stellt unser Gemeinwesen vor großen Herausforderungen. 

Die neue Anlaufstelle für am Ehrenamt Interessierte wie auch bereits engagierte Bürger*innen sowie gemeinnützige Einrichtungen und Gemeinden berät zukünftig bei auftretenden Fragen und unterstützt ehrenamtliche Akteure durch Schulungen sowie der Bereitstellung von Informationsmaterial.

Die Ehrenamtskoordinationsstelle ist eine Anlaufstelle für Fragen, Kritik und Anregungen aus dem Ehrenamt und der Verwaltung. Sie steht jedem offen und kann wie folgt erreicht werden:

Der FD Gleichstellung, Generationen und Vielfalt möchte gezielt die Bürgerinnen und Bürger ansprechen, die noch nicht zum „Alten Eisen“ gehören, die den Ruhestand genießen aber auch noch aktiv gestalten wollen.

Lassen Sie keine Langeweile aufkommen, denn die Sicherstellung vieler gesellschaftlicher Aufgaben ist nur durch das bürgerschaftliche Engagement möglich.



Die Vereinsdatenbank - Unser buntes Ehrenamt auf einem Blick

Sie sind auf der Suche nach einer Möglichkeit sich ehrenamtlich zu engagieren? Hier finden Sie Vereine und Initiativen in Ihrer Nähe. Auf der Karte unseres Landkreises sehen Sie viele Punkte, jeder Punkt steht für einen Verein oder eine ehrenamtlichen Initiative. Klicken Sie mit der linken Maustaste, um mehr über den jeweiligen Verein zu erfahren. In der Regel finden Sie neben den Namen und der Adresse des Vereins die Kontaktdaten und können so sich bei Interesse melden. Wenn Sie die linke Maustaste gedrückt halten, können Sie die Maus in die gewünschte Richtung verschieben und durch die Karte navigieren. Mit den Mausrad können Sie näher ran oder auch raus Zoomen. Die Farbe der Punkte zeigt die Art des Vereins an, Rot steht beispielsweise für Heimat, Umwelt und Kultur. Die genaue Legende finden Sie wenn Sie oben links den Reiter Themen anklicken, danach auf das Plus-Symbol neben den Unterpunkt Ausgewählte Themen klicken und dann auf das kleine i-Symbol neben den Punkt Ehrenamt klicken. Im den anderen Reiter können Sie auch andere Themenkarten aufrufen.

Sie möchten nähere Informationen? Ihr Verein fehlt? Oder die hinterlegten Kontaktdaten sind veraltet? Melden Sie sich, wir helfen gerne.


Beratung und Unterstützung für Vereine und ehrenamtlich Engagierte geht auch 2022 weiter:

Bitte schauen Sie in die rechte Randspalte, dort finden Sie die Liste mit den  Terminen der Weiterbildungen für das 2. Halbjahr 2022.







Kontakt

  1. Anna Schiefler

    Koordinatorin Ehrenamt

    Putlitzer Straße 25
    19370 Parchim

Dokumente

Projekt "Zukunftswerkstatt Kommunen"



In diesem Jahr fördert der Landkreis Ludwigslust-Parchim erneut Aktivitäten aus der Bevölkerung mit demografischen Mehrwert. Städte, Gemeinden, Initiativen, Verbände oder Vereine mit ihren Akteur*innen, die im Landkreis engagiert sind, haben die Möglichkeit, Projekte für einen lebenswerten ländlichen Raum zu entwickeln. Ziel ist es, insbesondere Impulse für eine zukunftsorientierte, generationsübergreifende Entwicklung im Landkreis zu geben. Mit einem Kleinprojektefonds sollen entsprechende Initiativen nun finanziell unterstützt werden. Der Umsetzungszeitraum startet am 21. Juni 2022 und endet am 31. Oktober 2022.

Es geht darum, Moderationsprozesse oder Kleinstprojekte, möglichst zeitnah und durch konkrete Folgemaßnahmen zu realisieren. Dabei sollen eine effektive Kommunikation und lebendige Gemeinschaft gefördert werden. Im letzten und auch diesem Jahr konnten durch die Förderung bereits Outdoortreffpunkte für Jung und Alt geschaffen, gemeinsame Veranstaltungen initiiert sowie Projekte für die digitale Kompetenzausbildung von Senior*innen unterstützt werden.
Die Zuwendung des Landkreises soll dabei Unterstützung für lokale Initiativen bzw. Maßnahmen bieten. Die eingereichten Projektideen können eine Fördersumme von maximal 5.000 € erhalten. Bis zum 10. Juni 2022 können Projektideen eingereicht werden. Das Antragsformular für Ihre gemeinschaftsstärkende Maßnahme finden Sie unter Formulare. Dieses können Sie ausgefüllt an den Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt weiterleiten.



Kontakt

Teresa Hildwein

Projektkoordinatorin

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Dokumente

Projekt "Kommunaler Strukturaufbau in der Gesundheitsförderung und Prävention"

Bild Apfel Gesundheitsförderung 2022 © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Gesundheitsförderung bezeichnet Strategien und Maßnahmen, mit denen die Stärkung der Gesundheitspotenziale und Gesundheitsressourcen der Menschen erreicht werden sollen bzw. meint die Verhinderung bzw. Reduktion von Krankheitsrisiken. (§ 20 Abs. I S. 1 SGB V)

Die Gesundheitsförderung befasst sich im Unterschied zur Prävention nicht mit Krankheitsrisiken, sondern mit den Voraussetzungen für die Erhaltung der Gesundheit.

Exkurs: Ottawa Charta

In der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde 1986 erstmalig das Konzept der Gesundheitsförderung im Sinne einer New Public Health definiert. Sie bewirkte damals ein radikales Umdenken: Gesundheit wurde nicht mehr nur als Abwesenheit von Krankheit, sondern in einem umfassenden Sinn verstanden, der körperliche, seelische und soziale Aspekte berücksichtigt. Gesundheitsförderung als komplexer Ansatz umfasst die Verbesserung von gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen und gesundheitsrelevanten Lebens- und Arbeitsbedingungen. (Zitat GKV)

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern getreu seinem Motto entsprechend „Raum für Zukunft“. Diese Zukunft mit Hilfe der Instrumente kommunaler Gesundheitsförderung für alle Einwohner des Landkreises umfassend gesund zu gestalten und so gesundes Aufwachsen, Leben und Altern zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel des Projektes. 

Dabei wird Gesundheit ganzheitlich im Sinne des psychischen, körperlichen sowie sozialen Wohlbefindens und nicht nur als Abwesenheit von Krankheiten definiert.

Seit langem engagiert sich der Landkreis für die Gesundheitsförderung und setzt dabei auf Kooperation, Vernetzung und diversen Initiativen. Mit den Förderangeboten des GKV-Bündnisses für Gesundheit besteht nun die Chance, etablierte Elemente und Strukturen im Bereich Gesundheitsförderung zu verknüpfen, zentral zu koordinieren und nachhaltig umzusetzen. Die kommunale Gesundheitsförderung folgt den Leitzielen, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu verbessern und die gesundheitliche Chancengleichheit zu etablieren.  Dabei findet Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten[1] der Bevölkerung statt.


[1]§ 20a Abs. I S. 1 SGB V: „Lebenswelten im Sinne des § 20 Absatz 4 Nummer 2 sind für die Gesundheit bedeutsame, abgrenzbare soziale Systeme insbesondere des Wohnens, des Lernens, des Studierens, der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie der Freizeitgestaltung einschließlich des Sports.“

Kontakt

  1. Annemarie Schimske

    Putlitzer Str. 25
    19370 Parchim

  2. Sebastian Turtschan

    Putlitzer Str. 25
    19370 Parchim