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Das Fachgebiet Kultur 

Bunt und vielfältig - die Kulturszene im Landkreis Ludwigslust-Parchim 

Ob von Nord nach Süd oder von Ost nach West - im Landkreis Ludwigslust-Parchim gibt es mehr als 300 Künstler und Kulturakteure, die kreativ und künstlerisch arbeiten. Unzählige Ateliers, Galerien, Werkstätten gibt es zu finden. Gemeinsam bilden sie die kreativen Köpfe des Landkreises. Das Fachgebiet Kultur im Büro des Landrates hat sich seit jeher der Förderung der Kunst- und Kulturakteure verschrieben. Damit die Kulturlandschaft weiterhin so bunt und vielfältig bleibt, fördert der Kreis jährlich Projekte und Vorhaben. Bildhauerei, Malerei, Fotografie im Bereich der Bildenden Kunst oder Musik, Theater, Tanz im Bereich der Darstellenden Kunst - die Kulturlandschaft zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus und ist zugleich ein wichtiger Aspekt der kulturellen Bildung. 

Erlebbar wird die Kulturszene während zahlreicher Veranstaltungen im gesamten Jahresverlauf. Ob bei "Kunst offen", beim "Kunstradius 40km", bei Konzerten oder Theateraufführungen. Wunderschöne Kulissen für Konzerte der Festspiele MV gibt es im Landkreis. Das Fachgebiet Kultur nimmt Sie mit auf eine kulturelle Reise. Schauen Sie in den Veranstaltungskalender oder tauchen Sie ab in die Kunst und Kultur im Kreis.  Werfen Sie einen Blick hinter die kulturelle Kulisse des Landkreises - es lohnt sich.

Unterm Dach des Fachgebietes Kultur des Landkreises Ludwigslust-Parchim befindet sich auch die Geschäftsstelle des Vereins der Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e.V. 

Kulturförderung

Kreative Konzepte, innovative Ideen. Diese gibt es im Landkreis Ludwigslust-Parchim in vielen Bereichen der Kunst und Kultur. Damit die Kulturlandschaft weiterhin so vielfältig und bunt bleibt, fördert der Landkreis zweimal im Jahr gemeindeübergreifende öffentliche Vorhaben, Veranstaltungen und Initiativen. Anträge zur Unterstützung kultureller Projekte, deren Umsetzung für das I. Halbjahr eines Jahres geplant sind, können bis zum 31. Januar des Projektjahres eingereicht werden. Anträge für das II. Halbjahr eines Jahres müssen bis zum 30. Juni des laufenden Jahres beim Landkreis Ludwigslust-Parchim; Büro des Landrates; Fachgebiet Kultur; PF 1263; 19362 Parchim eingereicht werden. Beratungen und Auskünfte zur Antragstellung erteilen die zuständigen Ansprechpartner:

Hartmut Puls

Fachgebiet Kultur
Sachbearbeiter

Garnisonsstraße 1
19288 Ludwigslust

Jenny Ulbrich

Fachgebiet Kultur
Dezentraler Service

Putlitzer Str. 25
19370 Parchim

Das war die erste "KULTUR on TOUR"

Spannende Begegnungen und Kunstdarbietungen – all das gab es beim ersten Kunstfestival im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die „KULTUR on TOUR“, ein Projekt des Landkreises in Kooperation mit Kulturakteuren begann Ende Juli 2021 in Plau am See und wanderte über Parchim und Neustadt-Glewe in die Festungsstadt Dömitz. Jede der vier Städte an der Elde bezauberte mit einem eigenen Flair und Programm auf den unterschiedlichsten Festivalgeländen. Spielstätten an Seen und an der Elde, Burgen und besinnliche Parkanlagen luden die Besucher zu einem bezaubernden Kulturereignis ein. Das besondere an der „KULTUR on TOUR“ war die Vernetzung von unterschiedlichsten Kunstformen. Bildende Kunst mit Straßentheater und Bühnenprogrammen zu verknüpfen und die kleinen Eldestädte zu verbinden. Während des Festivals fanden zahlreiche Treffen der Künstler untereinander statt. Regionale und überregionale Künstler lernten sich kennen und tauschten sich nach dem langen Lockdown aus.

Pandemie-bedingt fand das ganze Festival fast ausschließlich draußen, also open air, statt. Kleine Galerien und Ateliers öffneten dazu ihre Türen. Die „KUNSTTOUR“ verknüpfte die einzelnen Spielstätten und Ausstellungsorte auf den großen Festivalgeländen und in den Städten miteinander. Künstler führten die Gäste von Station zu Station und erklärten die Möglichkeiten digitaler Kunstvermittlungsprogrammen und verbanden Besucher mit den Akteuren. Der Kultursommer 2021 ermöglichte Künstler nach dem Lockdown Ausstellungs- und Auftrittsmöglichkeiten. Künstler, Kunstvermittler, Schauspieler, Musiker und Veranstaltungstechniker, alle waren von monatelangen Schließungen betroffen und so konnte der Kultursommer einen gesicherten Anstoß leisten, wieder zurück in die Normalität zu gelangen. Aufgrund zahlreicher Veranstaltungen im ganzen Land waren die Besucherzahlen nicht in der Höhe, die eine Rentabilität gewährleistet hätte. Aber dank des Förderprogrammes waren die Gagen und Unkosten gesichert.

Das Fachgebiet Kultur des Landkreises hat gemeinsam mit den verantwortlichen Künstlern und den Kulturabteilungen der Städte ein Projekt des Miteinanders in nur zwei Monaten geplant und umgesetzt. Ein Gewaltakt neben den alltäglichen Aufgaben, des Kreisgeburtstages und der zunehmenden Auftritte und Ausstellungen der Künstler. Das Team „KULTUR on TOUR“ sagt Danke an alle Unterstützer, Vereine, Städte und Mithelfer für diesen einzigartigen Sommer, der hoffentlich noch oft wiederholt wird. Das ganze Festival kann als GPS-Tour – eine digitale Schnitzeljagd – auch von Ferne mit der Actionbound-App nacherlebt werden. Einfach im App Store/Google Play kostenfrei herunterladen.

Das Projekt „KULTUR on TOUR“, dessen Träger der Landkreis Ludwigslust-Parchim war, wurde von der Bundeskulturstiftung innerhalb der Maßnahme „Neustart Kultur“ mit mehr als 118.000 Euro gefördert. Zusätzlich unterstützten finanziell der Landkreis, die beteiligten Städte, Renner aus Parchim sowie die Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.

Impressionen

Wenn Sie wissen möchten, was die Künstlerinnen und Künstler an vier Wochenenden und vier verschiedenen Orten im Landkreis Ludwigslust-Parchim alles angeboten haben, gibt es hier auch ein paar filmische Eindrücke:





Ludwig-Reinhard-Kulturpreis

Mit dem Ludwig-Reinhard-Kulturpreis wird seit 2012 im Landkreis Ludwigslust-Parchim kulturelles und künstlerisches Engagement von Einzelpersonen und Vereinigungen ausgezeichnet. Mit der Neuregelung, einer einheitlichen Preisverleihungsrichtlinie für alle Auszeichnungen im Landkreis, hat sich ab 2021 das Preisgeld erhöht - mit 3000 Euro ist nun der Ludwig-Reinhard-Kulturpreis dotiert. Neben dem Ludwig-Reinhard-Kulturpreis gibt es auch den "Förderpreis für Kunst- und Kulturarbeit mit Kindern und Jugendlichen".

Um den Ludwig-Reinhard-Kulturpreis können sich Einzelpersonen oder Gruppen aus den Bereichen Film, Musik, bildende und darstellende Kunst, Literatur, Heimatpflege und Volkskunst, Baudenkmalpflege und Archäologie bewerben. Dabei sollen sie für ihre engagierte und schöpferische Arbeit sowie ihren Beitrag zur kulturellen Identitätsförderung geehrt werden. Kulturelle und künstlerische Leistungen stehen dabei im Vordergrund, die sich durch besondere Originalität und Qualität auszeichnen und einen engen inhaltlichen Bezug zum Landkreis bzw. zur Region aufweisen.

Wer war Ludwig Reinhard?

Wenn griechische Götter auf einmal in Mecklenburg eine Rolle spielen und auch noch Plattdeutsch sprechen, dann hatte ganz sicher Ludwig Reinhard seine Finger im Spiel. Als Lehrer, Journalist und Autor machte sich Ernst Ludwig August Reinhard einen Namen. Übersetzte unter anderem die „Neun Göttergespräche“ des altgriechischen Autoren Lukian ins Plattdeutsche. Geboren 1805 in Mustin bei Sternberg, studierte er später Theologie. Während seines Studiums war Ludwig Reinhard in einer Burschenschaft aktiv. Sein politisches Interesse war schon immer groß. Nach seinem Studium arbeitete Ludwig Reinhard viele Jahre als Hauslehrer, wurde Subrektor der Lateinischen Schule in Ludwigslust, später Rektor der Stadtschule in Boizenburg. Noch heute tragen Boizenburger Grundschule und Stadtbibliothek seinen Namen. Ludwig Reinhard schrieb für progressive Zeitschriften, setzte sich gegen die Pressezensur zur Wehr, saß drei Monate in Haft wegen Pressevergehen. Erst danach nahm er seine Tätigkeit als Hauslehrer wieder auf. 1877 starb Ludwig Reinhard als Verfechter der Demokratie und Publizist mehrerer Texte und Schriften. Zeitlebens verband ihn eine enge Freundschaft unter anderem mit John Brinckman. Und vor allem Fritz Reuter. Wer Reuters „Ut mine Stromtid“ liest, kann Ludwig Reinhard in den Zeilen sogar wiederfinden – als „Avkat Rein“.


Überblick der Kulturpreisträger:

Die Kulturpreisträger im Landkreis Ludwigslust-Parchim von 2012 bis 2021 finden Sie hier.

Die Kulturpreisträger der damaligen Landkreise Ludwigslust und Parchim sowie die Förderpreisträger des Altkreises Parchim von 1998  bis 2011 finden Sie hier.

Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim

"Erinnern, Gedenken, Würdigen, Mahnen" - die Mahn- und Gedenkstätten erinnern über Generationen hinweg an historische Ereignisse und an Opfer von Gewalt und Willkür. In unserer Region stehen sie oft im Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen, mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg und den Opfern von Flucht und Vertreibung. Nicht alle Mahnmale und Orte des Gedenkens sind so bedeutend wie die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin im Altkreis Ludwigslust. Auch zahlreiche Kriegsdenkmale, jüdische Friedhöfe und Gedenksteine für den Todesmarsch werden geachtet und gepflegt, ebenso wie Kriegsgräberstätten oder sowjetische Ehrenfriedhöfe. Viele Menschen sorgen in ehrenamtlicher Arbeit, in Verbänden und in Kommunen dafür, dass die oft grausamen und entwürdigenden Geschehnisse der Vergangenheit vor allem bei der jungen Generation nicht vergessen werden. Des halb ist der Verein Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e.V. von zentraler Bedeutung im Bereich der kulturellen und politischen Bildung. 

Der Verein wurde am 13. November 2003 im ehemaligen Landkreis Ludwigslust gegründet. Vereinsvorsitzender ist bis heute Rolf Christiansen, Landrat a.D. Die Gründungsmitglieder des Vereins waren der Landkreis Ludwigslust, die Gemeinden Wöbbelin und Rastow, das Amt Ludwigslust-Land sowie die Städte Ludwigslust, Boizenburg und Hagenow. Als 2013 der Verein sein zehnjähriges Bestehen feierte, wurden die Stadt Parchim und die Gemeinden Sülstorf, Uelitz und Groß Laasch weitere Mitglieder des Vereins. 2020 traten die Stadt Crivitz und die Gemeinde Lüblow dem Verein bei.

Zweck des Vereins ist der Erhalt, die Förderung und Pflege der Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim:

  • Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin einschließlich ehemaliges Lagergelände an der B 106
  • KZ Gedenkstätte Boizenburg (KZ Gedenkstein und Elbbergmuseum)
  • Gedenkstätte Ludwigslust (Friedhof und Bassin)
  • Gedenkstätte Hagenow
  • Massengräber des KZ Wöbbelin bei Neu Lüblow
  • Gedenkstätte Sülstorf
  • Gedenkstätten des Todesmarsches des KZ Sachsenhausen

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin sind in diesem Zusammenhang die bedeutendsten Gedenkorte und verfügen auch über museale Anlagen. Der Verein sieht neben der Pflege, der Erhaltung und Erweiterung der Gedenkstätten seine wichtigste Aufgabe darin, die Gedenkorte vor allem der jungen Generation zugänglich zu machen. Auch besteht regelmäßiger Kontakt mit noch lebenden ehemaligen Häftlingen bzw. deren Angehörigen in ganz Europa.

Das Museum in Wöbbelin ist ein Ort mit zwei Geschichten - ein Ort der Widersprüche deutscher Geschichte. Zum einen erinnert das Museum sowie der Gedankplatz am ehemaligen Lagergelände an der L072 seit 1965 an die Geschichte des Konzentrationslagers bei Wöbbelin, zum anderen stellt das Museum das Leben des deutschen Dichters Theodor Körner in der Ausstellung „Theodor Körner. 1791 – 1813. Poet und Patriot. Seine Erhebung zum Idol“ dar. Am 27. August 1813 wurde hier der Dichter Carl Theodor Körner beigesetzt, der als Freiwilliger des Lützower Freikorps in den "Befreiungskriegen" gegen Napoleon in der Nähe von Gadebusch tödlich verwundet worden war. Bereits 1814 wurde ein Denkmal an der Begräbnisstätte in Wöbbelin für den bekannten Schriftsteller und Patrioten errichtet. Die Mahn- und Gedenkstätten erinnern an das Leben Körners im historischen Kontext und zeigen die politisch-ideologische Vereinnahmung seines Lebens durch nachfolgende Generationen.

Neben den ständigen Ausstellungen in Wöbbelin und laufenden Projekt- und Forschungsarbeiten nehmen der Verein und sein Beirat den 27. Januar, den Tag der Opfer des Nationalsozialismus, und den 2. Mai, den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Wöbbelin, besonders zum Anlass für Gedenkveranstaltungen mit internationaler Beteiligung. Wünschen Sie nähere Informationen über die erinnernde und bildende Gedenkstättenarbeit im Landkreis Ludwigslust-Parchim, können Sie Kontakt mit der Geschäftsstelle des Vereins aufnehmen oder die Gedenkstätten vor Ort besuchen. Einen ersten Einblick liefert auch die Internetseite des Vereins der Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim: www.gedenkstaetten-woebbelin.de

KONTAKT: 

Geschäftsstelle Verein Mahn- und Gedenkstätten Ludwigslust-Parchim e.V.
Pierre Schmoranzer

Geschäftsstellenleiter

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin

Ludwigsluster Straße 2b
19288 Wöbbelin

Kunst Offen

In geschwungenen Lettern steht das Motto des Wochenendes auf dem gelben Regenschirm - Kunst offen. Die landesweite Aktion findet traditionell am Pfingstwochenende jedes Jahr statt. Künstler laden in ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten ein. Lassen sich bei ihrer kreativen Arbeit über die Schulter schauen, laden auch zum Selbermachen ein. Nicht nur Künstler laden ein, auch Kulturakteure wie Galeriebesitzer ermöglichen Künstlern aus der Region ihre Werke auszustellen. Gemeinschaftsausstellungen zeitgenössischer Kunst gibt es ebenfalls.

Jahrzehntelange Tradition an Pfingsten

Zum ersten Mal fand "Kunst Offen" 1994 statt. Nur wenige Kunst- und Kulturakteure nahmen an den ersten Aktionen teil. Doch mit den Jahren entwickelte sich "Kunst Offen" zu einem wahren Publikumsmagnet; immer mehr Künstler und Kulturakteure meldeten sich an - mehr als 800 Künstler nehmen in ganz Mecklenburg-Vorpommern teil.

Kreative Köpfe - kreative Kunst

Gemälde, Grafiken, Fotografie, Keramik, Plastiken... Vielfältige Genres werden an einem Wochenende präsentiert. In einigen Werkstätten und Ateliers werden Besucher selbst zum Künstler. Zwischen all der Kunst kommt es oftmals zu Gesprächen, viele Künstler bieten Kaffee und Kuchen an. Plaudereien gehören zu Kunst offen dazu wie der gelbe Regenschirm mit den geschwungenen Lettern. Jedes Jahr aufs Neue weist die Broschüre "Kunst Offen" Kunstliebhabern den Weg durch die Kunstlandschaft des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Gehen Sie auch in diesem Jahr wieder auf Spurensuche - nach kreativen Köpfen mit kreativer Kunst.

Weitere Informationen gibt es unter: www.mecklenburg-schwerin.de und www.auf-nach-mv.de/kunstoffen

Ansprechpartner: 

Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin e.V.

Puschkinstraße 44
Rathaus
19055 Schwerin

Wissenswertes - Ausstellungen, Bibliotheken und Museen im Landkreis

Ausstellungen

Neue Blickwinkel entdecken, den Horizont erweitern. Schon Pablo Picasso wusste, dass "Kunst den Staub des Alltags von der Seele wäscht" und deshalb eine wohltuende Wirkung auf den Menschen haben kann. Deshalb sind Ausstellungen eine gute Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen. Sei es nun Kunst, Naturwissenschaft oder ein anderer Themenbereich - so vielfältig wie die Menschen sind auch die Ausstellungen im Landkreis. Bei Fotografien, Malereien, Grafiken, Skulpturen und anderen Kreationen ist für Jeden etwas Spannendes dabei. Ob in privaten Galerien oder an anderen Orten im Landkreis - irgendwo findet sich immer ein Fleckchen, um der Hektik des Alltags zu entfliehen, neue Horizonte zu entdecken und dazuzulernen. Ausstellungen helfen uns, Vergangenes zu reflektieren, Gegenwärtiges zu analysieren und Zukünftiges mitzugestalten. 

Eine Übersicht der Ateliers und Galerien im Landkreis Ludwigslust-Parchim gibt es hier zum Herunterladen: 

Bibliotheken

Sie lieben die spannenden Kriminalfälle des Sherlock Holmes und des Kurt Wallander, die magischen Abenteuer von Harry Potter und Eragon oder gar die klassischen, großen Dramen von Schiller und Goethe?
Bevorzugen Sie den Schmöker in Buchform oder als e-Book, sehen Sie sich lieber den Film zum Roman an oder lassen Sie sich gern etwas vorlesen? Für alle großen und kleinen Leseratten und Wissenshungrige sind die Bibliotheken im Landkreis eine wahre Schatzgrube. Die Auswahl an interessanten und lehrreichen Medien ist so groß, dass garantiert für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei ist.

Hier finden Sie eine Übersicht der Bibliotheken im Landkreis zum Herunterladen: 

Museen

Die Vergangenheit für die kommenden Generationen bewahren - das leisten Museen. In vielen Städten und versteckt in den Dörfern des Landkreises können Besucher in Museen und Ausstellungen Interessantes über die Geschichte von Land und Leuten erfahren. Ob in Freilichtmuseen, Naturparks, Galerien, in Privat- oder Heimatmuseen - überall wird die Vergangenheit hautnah erlebbar und liefert uns und unseren Kindern heute spannende Einblicke in das Leben von damals oder auch in das Werk großer Künstler und Techniker.

Im Museum lernen schon die Kleinsten, ihren Horizont zu erweitern und sich für Feinheiten von Kunst und Kultur zu interessieren. Hier findet man, je nach Art des Museums, wichtige kulturelle und wissenschaftliche Elemente, die zur Bildung beitragen. Während Gemälde und Kunstobjekte meist eher eine bestimmte Zielgruppe anziehen, werden Museen mit Informationen zur Evolution, Naturkunde oder Geschichte verschiedener Völker von einer breiten Bevölkerungsschicht besucht. Hier kommen junge und alte Menschen zusammen und tauschen sich über spannende Dinge aus der Vergangenheit oder der Gegenwart aus – das verbindet und sorgt für ein gemeinsames kulturelles Verständnis.

Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Museen im Landkreis Ludwigslust-Parchim: 

Alle Museen im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Überblick: 

KunstKulturRat Ludwigslust-Parchim

Der KunstKulturRat Ludwigslust-Parchim ist ein offenes, strukturiertes , spartenübergreifendes, parteipolitisch unabhängiges und solidarisches Netzwerk aus Kunst- und Kulturschaffenden sowie Vertretern und Vertreterinnen von Institutionen und Einzelpersonen im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Von einem aktiven Kern des Netzwerkes - einem repräsentativen Sprecherrat aus Vertretern und Vertreterinnen aller Kunst- und Kultursparten - wurde er durch Verabschiedung der "Gründungserklärung" am 14. Oktober 2014 in Mestlin gegründet (Gründungserklärung).

Zweck des Netzwerkes ist die sparten- und parteiübergreifende Entwicklung von Kunst und Kultur im Landkreis Ludwigslust-Parchim: 

  • durch Informationsaustausch
  • Kontaktaufnahme zu politischen Gremien
  • eine fachkompetente Beratung seiner Mitglieder und der Kulturträger des Landkreises sowie
  • die Stärkung von Kunst und Kultur auch als Wirtschaftsfaktor. 

Er bündelt die zahlreichen Stimmen der Kultur zu einem kraftvollen Ganzen und verschafft Kulturakteuren und -akteurinnen im gesamten Landkreis mehr Gehör, Einfluss und Bedeutung.

KONTAKT:

Prof. Dr. Wolfgang Vogt

Vereinsvorsitzender

Dorfring 15
19372 Pampin

Hier geht es direkt zur Internetseite: www.kultur-lup.de