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Stabsstelle Gleichstellung, Generationen und Vielfalt

Wir sind die Stabsstelle Gleichstellung, Generationen und Vielfalt, hier sind verschiedene Handlungsfelder gebündelt. Diese umfassen die Gleichstellung zwischen Frau und Mann, die Migration und Integration von Migrantinnen und Migranten, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, die Koordinierung der Arbeit des Kriminalitätspräventionsrates und seiner Arbeitsgruppen, die Geschäftsstelle des Kreisseniorenbeirates, die Koordinierung des Projektes "Demokratie leben!"

Ab 2023 gibt es ein neues Projekt, das sich mit der Teilhabe älterer Menschen beschäftigt.

Das Team der Stabsstelle setzt sich für Chancengleichheit im Landkreis Ludwigslust-Parchim ein und tritt Diskriminierungen in den verschiedenen Lebensbereichen entgegen. Ziel ist es, den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises gleiche Zugangs- und Lebenschancen in gesellschaftlich, sozial, politisch und wirtschaftlich relevanten Bereichen zu ermöglichen.

Frauen und Männer sollen unabhängig von Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft und Religion die gleiche Teilhabe an den Ressourcen und Möglichkeiten unseres Landkreises haben.

Gleichstellung zwischen Mann und Frau

Gleichstellung der Geschlechter ist der Prozess tatsächlicher Gleichstellung von Geschlechtern in rechtlicher Hinsicht und im Hinblick auf ihr persönliches und berufliches Entfaltungspotential in einer Gesellschaft (Chancengleichheit). Gleichstellung als Ausdruck sozialer Gerechtigkeit führt zu einer gleichen Teilhabe an persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Damit schafft Gleichstellung der Geschlechter auch die Freiheit und den gesellschaftliche Raum, individuelle Lebensentwürfe zu realisieren.

Gender Mainstreaming bedeutet, dass die Politik, dass aber auch Organisationen und Institutionen jegliche Maßnahmen, die sie ergreifen möchten, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und von Männern untersuchen und bewerten sowie gegebenenfalls Maßnahmen zur Gleichstellung ergreifen. Das heißt, in allen Phasen der Planung, Durchführung und Auswertung von Maßnahmen müssen die unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern und die Auswirkungen auf beide Geschlechter berücksichtigt werden.


Gewalt an Frauen und Mädchen ist nicht tragbar im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen fanden am 25. November 2022  über den Landkreis verteilt Aktionen statt.

Erschütternde Zahlen belegen, dass in Deutschland jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen ist. Das sind mehr als 12 Millionen Frauen. Alle 45 Minuten wird eine Frau in Deutschland durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt. Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine (Ex-)Partnerin.

Aus diesen Gründen ist es wichtig, Anlaufstellen und Beratungsangebote niedrigschwellig zur Verfügung zu stellen und immer wieder für das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen zu sensibilisieren. Nicht umsonst gibt es auch im Landkreis Ludwigslust-Parchim ein Frauenhaus und eine Beratungsstelle.


Brauchen wir noch einen Internationalen Frauentag?

Brauchen wir eigentlich noch einen Internationalen Frauentag?

Sollen wir auf die Situation der Hälfte unserer Bevölkerung an einem Tag im Jahr besonders aufmerksam machen?

In vielen Ländern haben Frauen und Mädchen leider noch deutlich schlechtere Chancen auf Schule und Ausbildung. Sie sind Gefahren wie körperlicher und sexueller Gewalt, Diskriminierung oder Zwangsverheiratung ausgesetzt und können nicht frei über ihr Leben entscheiden. Selbst in einigen unserer europäischen Nachbarländer gibt es noch immer faktisch keine wahre Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.

Daher: Ja, wir brauchen den Weltfrauentag, um diese Missstände aufzuzeigen und Verbesserungen einzufordern.

Vor 111 Jahren wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag begangen. Frauen wollten mehr Rechte, mehr Anerkennung, eine bessere Bezahlung – sie traten für eine gleichberechtigte Gesellschaft ein.
Die Forderung nach einem Wahlrecht wurde 1918 per Gesetz erlassen und ermöglichte den Frauen, ihr aktives Wahlrecht auszuüben. Auch ganz alltägliche
Dinge wie das Eröffnen eines eigenen Bankkontos, eine freie Berufswahl oder das Tragen von Hosen und kurzen Haaren sind für uns heute ganz selbstverständlich.

Am Frauentag schauen wir nicht nur auf die Frauen, denen wir unsere bisherigen Errungenschaften zu verdanken haben, sondern auch auf die aktuelle Situation und die Zukunft, denn fehlende Gleichberechtigung in bestimmten Bereichen ist auch heute noch ein großes Thema. So verdienen Frauen in vielen Berufen auch immer noch weniger als Männer (Gender Pay Gap), Frauen in Führungspositionen sind seltener und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist oft ein Karrierehindernis.

Als im vergangen Jahr die Corona-Pandemie in allen Facetten sichtbar wurde, die das berufliche und gesellschaftliche Leben einschränkte, waren es wiederum die
Frauen, die die neuen Belastungen zu großen Teilen trugen: In Care-, also in Sozialberufen, arbeiten vorwiegend Frauen. Auch in Kitas und Schulen erziehen und lehren nach wie vor mehr Frauen. Homeschooling und Kinderbetreuung wurden und werden ebenfalls mehr durch Frauen übernommen.

Ein Blick auf die Geschichte zeigt es: Sehr häufig waren es Frauen, die in Krisenzeiten viel gesellschaftliche Verantwortung trugen und ihre persönlichen Wünsche und Ziele und letztendlich ihre Biografien hintenanstellten. Ob die Trümmerfrauen, die die Städte wieder aufbauten oder die Hausfrauen und Mütter, die sich in Zeiten der Finanzkrise neben ihrer Arbeit für die Familie in Haus und Hof oftmals eine Arbeit als „zweiten Job“ suchten – es gibt viele Beispiele, in denen Frauen neben der hauptsächlichen Verantwortung für ihre Familien eine große Verantwortung für die Gesellschaft trugen. Nicht zuletzt in der DDR trugen Frauen, die zu einem Großteil erwerbstätig waren, viel zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.

All diese Beispiele zeigen, dass der Internationale Frauentag ein ganz wichtiger Tag ist, um uns bewusst auf Ungleichheiten und Herausforderungen für die Zukunft aufmerksam zu machen. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe der Frauen an allen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, sozialen sowie politischen Entscheidungen im gelebten Alltag.

Herzliche Grüße zum Internationalen Frauentag sendet Ihnen

Heidrun Dräger Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises 

Anlaufstelle zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

Soweit Beauftragte des Deutschen Bundestags oder der Bundesregierung zuständig sind, leitet die ADS die Anliegen der Personen mit deren Einverständnis unverzüglich an diese weiter.

Die unabhängige Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) unterstützt Personen, die Benachteiligungen erfahren haben, die rassistisch motiviert oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität erfolgt sind. Die ADS kann insbesondere

  • über Ansprüche informieren
  • Möglichkeiten des rechtlichen Vorgehens im Rahmen gesetzlicher Regelungen zum Schutz vor Benachteiligungen aufzeigen
  • Beratungen durch andere Stellen vermitteln und
  • eine gütliche Einigung zwischen den Beteiligten anstreben.

Soweit Beauftragte des Deutschen Bundestags oder der Bundesregierung zuständig sind, leitet die ADS die Anliegen der Personen mit deren Einverständnis unverzüglich an diese weiter.

Integration / Migration

Integration ist ein langfristiger Prozess. Sein Ziel ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Zugewanderten soll eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht werden. Sie stehen dafür in der Pflicht, Deutsch zu lernen sowie die Verfassung und die Gesetze zu kennen, zu respektieren und zu befolgen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge definiert Migration wie folgt: "Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt. Von internationaler Migration spricht man dann, wenn dies über Staatsgrenzen hinweg geschieht"
 
In der Stabsstelle Gleichstellung, Generationen und Vielfalt gibt es:

Beratung von Ausländer*innen, Bürger*innen, Ämtern, Institutionen, Verwaltungen und Kreistag mit dem Ziel der Integration von Ausländer*innen und Aussiedler*innen.

Aufgaben einer Ombudsfrau (Beratungs- und Vermittlungseinrichtung) bei ausländer- und asylrechtlichen Entscheidungen, Stellungnahmen.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Erarbeitung von Konzepten, Projekten und Initiativen zur Verbesserung der Integration sowie der Lebenssituationen von ausländischen Personen.

Wahrnehmung von Vermittlungs- und Aufklärungsaufgaben (z.B. Behörden, Schulen und sonstigen Bildungsträgern, Dolmetscher*innen).

Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden, Institutionen, Heimbetrieben, Sozialarbeiter*innen.

Die Volkshochschulen in Mecklenburg-Vorpommern bieten die unterschiedlichsten Sprachprüfungen an – auch für den Nachweis von Deutschsprachkenntnissen, für den Einbürgerungstest oder sogar mit barrierefrei angepassten Prüfungsbedingungen für Menschen mit Behinderungen oder (gesundheitlichen) Einschränkungen. Weitere Informationen dazu sowie die Prüfungstermine findet man beim Volkshochschul-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern unter: https://www.vhs-verband-mv.de/pruefungen


Auf dem YouTube-Kanal des Landkreises Ludwigslust-Parchim wurde unser Podcast zum Thema Integration veröffentlicht: Fachdienstleiterin Frau Dräger, die sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, übergibt ihren „Staffelstab“ an Frau Glöde und Integrationsbeauftragte Frau Klechowicz konnte die Gelegenheit nutzen, einmal festzuhalten, welche Geschichte das Thema Integration in unserem Landkreis sowie in unserer Kreisverwaltung hat und in diesem Zuge auch ihr eigenes Tun einmal Revue passieren lassen. Herausgekommen ist dabei fast eine halbe Stunde „Integration im Landkreis Ludwigslust-Parchim“, die Sie auf dem YouTube-Kanal des Landkreises Ludwigslust-Parchim unter https://youtu.be/IoVOndrfGco anhören können.


Von März bis einschließlich Oktober unterstützten uns als Landkreis zahlreiche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in der Kommunikation mit den Geflüchteten aus der Ukraine. Dies erleichterte das Ankommen der Ukrainerinnen und Ukrainer für beide Seiten enorm – angefangen von der Übersetzung der Pässe und Dokumente bis hin zur ersten Orientierung in der Behörde sowie in unserem Landkreis.

Inga Glöde, Anna Schiefler und Cindy Klechowicz verabschiedeten nun Ende November 2022 die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler.“


Menschen mit Behinderung / Beirat für Menschen mit Behinderung

In der Stabsstelle Gleichstellung, Generationen und Vielfalt können Menschen mit Behinderung eine Erstberatung und Informationen erhalten. Die Arbeit des Behindertenbeirates des Landkreises Ludwigslust-Parchim wird hier koordiniert. Bitte informieren Sie sich unter Menschen mit Behinderung.

Als schwerbehindert in Deutschland gilt, wer einen Grad der Behinderung von mindestens 50% hat. Eine Erstberatung und Informationen können Menschen mit Behinderungen in der Stabsstelle 16 erhalten.
Für das Anerkennungs- und Feststellungsverfahren des Grades der Behinderung ist das Landesversorgungsamt zuständig.

Der Behindertenbeirat des Landkreises Ludwigslust-Parchim

Der Beirat

Der Beirat für Menschen mit Behinderung setzt sich aus Mitgliedern des Kreistages des Landkreises Ludwigslust-Parchim, den Behindertenorganisationen und aus Vertretern/Vertreterinnen der Politik zusammen.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises besteht jeweils aus mindestens 12 Beiratsmitgliedern und ist in dieser Zusammensetzung für eine Wahlperiode des Kreistages tätig und wird danach neu konstituiert.
Die Stabsstelle Gleichstellung, Generationen und Vielfalt koordiniert und begleitet den Beirat für Menschen mit Behinderung.

Aufgaben und Ziele des Beirates

Zu seinen Aufgaben gehören neben der Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung, die Zusammenarbeit mit Einrichtungen sowie der Politik. Er berät den Kreistag und den Landrat in allen Angelegenheiten, die Behinderte im Landkreis Ludwigslust-Parchim betreffen. Er unterstützt die Bildung neuer kommunaler Beiräte und arbeitet mit den bestehenden Beiräten der Städte und Gemeinden des Landkreises zusammen. Der Beirat trägt dazu bei, dass die Belange von Menschen mit Behinderung in kommunalen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden.

Er fördert den Integrationsprozess, indem er auf spezifische Probleme aufmerksam macht und die verantwortlichen Stellen auffordert, deren Bearbeitung zu verfolgen.
Der Beirat für Menschen mit Behinderung unterstützt den Kreistag und seine Ausschüsse sowie die Verwaltung in Behindertenfragen und gibt Empfehlungen zur Integration von Menschen mit Behinderung unter Beachtung der verschiedenen Behinderungsformen zur Verbesserung der Lebensbedingungen.

Wer wendet sich warum und in welcher Situation an den Beirat

In der Stabsstelle Gleichstellung, Generationen und Vielfalt können Menschen mit Behinderung eine Erstberatung und Informationen erhalten. Die Arbeit des Behindertenbeirates des Landkreises Ludwigslust-Parchim wird hier koordiniert.

Sitzungen des Beirates

Nachfolgend finden alle Interessierte Auszüge aus den Protokollen/Fotos der Sitzungen des Beirates.

3. Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Die 3. Sitzung fand am 09.11.2022 im Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow, Dr. Raber-Str. 1 19230 Hagenow statt.

Frau Dräger begrüßte alle Anwesenden und gab eine kurze Erläuterung zum Ablauf.

Danach folgte der Rundgang durch die Werkstätten der Lebenshilfe. Herrn Wallstabe, Betriebsstellenleiter gab Informationen und Erläuterungen zu den einzelnen Arbeitsbereichen. 

Vorstellung des Projektes „Capito“, Nils Wöbke

In der rechten Randspalte finden Sie die Präsentation und den entsprechenden Flyer zum Projekt.

Frau Dräger hat nochmals die Bitte an die anwesenden Mitglieder herangetragen, aus ihren Reihen eine Vorsitzende/einen Vorsitzenden zu wählen. Sie erläuterte die Aufgaben und den zeitlichen Aufwand und sicherte die Unterstützung des FD 16 zu

Herr Wöbke hat sich bereiterklärt, kommissarisch den Vorsitz zu übernehmen. Er bittet sich Bedenkzeit bis Jahresende aus, da er noch mit seinem Arbeitgeber sprechen möchte. Als Stellvertreterin hat sich Frau Illgen bereiterklärt.

Die nächste Sitzung wird für das Frühjahr 2023 geplant.


2. Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Am 30.05.2022 fand die 2. Sitzung des Beirates am Sitz der Kreisverwaltung in Ludwigslust statt.

Frau Dräger, Fachdienstleiterin begrüßte die Mitglieder des Beirates und die Gäste.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde der Haupttagesordnungspunkt „Vorstellung Rufbussystem der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim“ aufgerufen. Frau Kneetz und Frau Höhn stellten anhand einer Präsentation das System vor und es gab danach die Möglichkeit ein entsprechendes Fahrzeug zu besichtigen.

Sie konnten sehr kompetent Auskunft geben und Nachfragen beantworten.

Ein weiterer Punkt an diesem Nachmittag waren die Geschäftsordnung und Satzung des Gremiums.

Zum Abschluss wurde Verabredungen zu Themen und Terminen der nächsten Sitzungen getroffen.

Rufbussystem 2022 Bärbel Kühne © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Kontakt

  1. Nils Wöbke

    Putlitzer Straße 25
    19370 Parchim

  2. Simone Schmülling

    Putlitzer Str. 25
    19370 Parchim

Dokumente

Kreisseniorenbeirat

Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Ludwigslust-Parchim nahm 2012 seine Arbeit auf.

Der Kreisseniorenbeirat ist die Plattform des Austausches rund um die Thematik des Älterwerdens, aber auch das Sprachrohr und Bindeglied zu Politik, Verwaltung sowie der Wirtschaft. Ortseniorenbeiräte, Vereine und Verbände, die sich kreisweit mit ihren Aufgaben schwerpunktmäßig in der Seniorenarbeit engagieren, haben hier die Möglichkeit, auf Probleme aufmerksam zu machen, Lösungsansätze zu diskutieren und gemäß dem Seniorenmitwirkungsgesetz die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren im Landkreis maßgeblich mitzugestalten.


Kreisseniorenbeirat von Ludwigslust-Parchim auf Entdeckertour in Dobbertin

Auf der Mitgliederversammlung am 13.03.2023 zeigte der Bürgermeister von Dobbertin,

Dirk Mittelstädt, den Teilnehmern der Mitgliederversammlung, eine Präsentation mit dem Thema:         

 „Dorf im Dorf, gesund alt werden auf dem Lande“

Diese Thematik weckte bei allen Mitgliedern großes Interesse und so wurde im Vorstand beschlossen, die nächste Zusammenkunft wird dort stattfinden.

Am 15.06 2023 trafen sich dann die Mitglieder des Kreisseniorenbeirates des Landkreises Ludwigslust-Parchim zu ihrer 2. Mitgliederversammlung 2023 in Dobbertin.

Der erste Tagesordnungspunkt war die Besichtigung des Projektes „Dorf im Dorf“ und des Gesundheitszentrums. Die Führung übernahm der Bürgermeister persönlich.

Zuerst schauten wir uns das Gesundheitszentrum von Dobbertin an.

Für dieses Zentrum wurde der im Gemeindebesitz befindliche und zentral gelegene Dreiseitenhof „Biermannsche Hof“ saniert und zum Gesundheitszentrum ausgebaut. Er befindet sich unweit der

neu gebauten altersgerechten Wohnsiedlung.

Das größte der drei Gebäude ist ein denkmal­geschütztes Hallenhaus aus dem Jahr 1862. Es wurde zu einem Ärztehaus mit Platz für mindestens drei Arztpraxen ausgebaut.

Zum Projekt gehören auch die Außenanlagen. Unter anderem wurden großzügig Stellplätze und Zufahrten geschaffen.

In die Räumlichkeiten sind außerdem eine Praxis für Physiotherapie sowie ein Sanitätshaus eingezogen. Eine in Goldberg zu findende Apotheke brachte einen Briefkasten für Rezepte an. Dieser wird täglich geleert und am nächsten Tag werden die Medikamente ins Haus geliefert.
Fazit: Ein super erreichbares Gesundheitszentrum für alle Seniorinnen und Senioren im Dorf, natürlich auch für andere. Wir alle waren sehr beeindruckt.


Jetzt gingen wir weiter zum „Dorf im Dorf“.
Grundgedanke bei diesem Projekt war, dass wir alle älter werden und möglichst selbst bestimmt und gesund leben möchten, am liebsten auf dem Lande in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft.
,,Am Wiesengrund" mitten im schönen Klosterdorf Dobbertin wurde dieses Ziel,
barrierefrei für ein Leben ohne Hürden und Einschränkungen, energieeffizient für dauerhaft niedrigste Nebenkosten und zusätzlich noch mit einem umfassenden Servicekonzept umgesetzt.

Neben der Entwicklung altersgerechter Betreuungsmöglichkeiten im eigenen zuhause und damit der Stärkung des selbstständigen Wohnens, ist eine Wohnwelt für Seniorinnen und Senioren in Dobbertin entstanden, die auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt ist.
Die Gestaltung der eigenen Lebenswelt in einem attraktiven und barrierearmen Wohnumfeld, sowie die Möglichkeit der soziale Kontakte und Begegnungsmöglichkeiten waren bei der Planung  die entscheidenden WohIfühIkriterien. Die barrierefreie Gestaltung im Innen- und Außenbereich war Grundlage für die Entwicklung der Bebauungsstruktur. Die Häuser sind den individuellen Bedürfnissen der Mieterinnen und Mieter entsprechend als 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen für Paare und Alleinstehende entworfen worden. Die Wohnbehaglichkeit und Gesundheit der Bewohner stand im Vordergrund auch bei der Bauweise und den Materialien.
Das bestehende Potenzial in Dobbertin im Bereich der Infrastruktur wird eingebunden in eine Gesamtkonzeption und ergänzt durch wohnortnahe Dienstleistungsangebote.  Hier wurde etwas zur Stärkung des Dorfes als soziale Gemeinschaft mit und für die ältere Generation gebaut.
Dieses Projekt ist sehr nachahmenswert für viele Dörfer in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der anschließenden Zusammenkunft im Gemeindezentrum, wurden weitere seniorenrelevante Themen besprochen und Doris Schmid, Vorstandsmitglied, hielt einen Vortrag zum Thema „Bildung im Alter – Möglichkeiten“.

Als sehr schöne kulturelle Einlage, hörten wir einige Frühlingslieder vom Heimatchor Dobbertin.

Jutta Messer

Vorstandsmitglied, Kreisseniorenbeirat Landkreis Ludwigslust-Parchim



Blitzlichter der Mitgliederversammlung

Für den 30.September 2021, hatte der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Ludwigslust-Parchim zur diesjährigen Mitgliederversammlung eingeladen.

Sitzungsort war der moderne Solitär, das neue Konferenz – und Sitzungszentrum des Landkreises, welches erst am 03.09.2021, am Vortag des 10. Kreis-geburtstages, eröffnet worden war.

Als Gäste konnte die Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates, Ilona Mundt– Schalk, den Vorsitzenden des Landesseniorenbeirates, Bernd Rosenheinrich, Apl. Prof. Dr. Regine Herbrik, Leiterin der Kreisvolkshochschule, Angelika Lübcke, Ehrenamtskoordinatorin im Landkreis, Ursula Fritsche, Initiativgruppe „Vereine Miteinander“ Crivitz sowie die Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust begrüßen.

Herr Rosenheinrich erinnerte in seinem Grußwort u.a. an den bevorstehenden Tag „Der Älteren Menschen“. Wir alle müssen in diesem Zusammenhang immer wieder an die Belange der Älteren erinnern, denn hier liegt noch einiges im Argen. Seien es die ungenügenden Anzahl von Pflegekräften in den Heimen, die Altersdiskriminierung, kaum Zugang zu digitalen Medien, Umsetzung der Rechte Älterer, die UN -Rechtskonvention und vieles mehr.

Die BAGSO und die Bundesregierung haben in diesem Jahr unter anderem den 1. Oktober 2021 unter das Motto „Digitalpakt Alter“ gestellt.

Zum Schluss seiner Ausführungen verwies Herr Rosenheinrich auf das 12. Altenparlament am 20.Oktober 2022 hin.

Das Vorbereitungsteam ist von der Landtagspräsidentin berufen und hat seine Arbeit zu folgenden 3 Leitanträge aufgenommen:

  1. Ausbau und Erhaltung der Beratungslandschaft in M-V
  2. Corona und digitale Teilhabe
  3. Klima, Umweltschutz und Demokratie

Angelika Lübcke, Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises, stellte die Ehrenamtskarte des Landes vor und warb für sie als Anerkennung und Aufwertung ehrenamtlicher Tätigkeit.

Zurzeit unterstützen 77 Betriebe die Karte.

Jede Bürgerin / jeder Bürger kann die Karte beantragen, wenn innerhalb der letzten drei Jahre 250 Stunden oder pro Woche mindestens 5 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet hat. Anträge können über die Mitmachzentralen der Landkreise und kreisfreien Städte von Einzelpersonen, Verbänden und Kommunen gestellt werden.

Die Ehrenamtskarte hat eine Gültigkeit von drei Jahren und kann danach erneut beantragt werden. Frau Lübcke ermunterte die Anwesenden, das positive Anliegen der Ehrenamtskarte zu unterstützen und in die Breite zu tragen.

Frau Ursula Fritsche, die über den Landesseniorenring zur Seniorentrainerin ausgebildet wurde, schilderte sehr eindrucksvoll, wie sie die Ausbildung persönlich empfunden hat und wie sie sie bereichert hat. Als Ergebnis der Ausbildung stellte sie ihr ehrenamtliches Projekt, „Vereine miteinander“ der Stadt Crivitz, vor.

Es war kein einfaches Unterfangen, die 44 Vereine der Kleinstadt mit 5000 Einwohnern zusammenzuführen und zu vernetzen.

Besonders lobend hob sie die Unterstützung des Kultur- und Sportausschusses sowie der Bürgermeisterin, die gleichzeitig die Schirmherrin des Projektes übernahm, hervor.

Mit Stolz konnte Frau Fritsche berichten, dass die Zielstellung, die Vereinsstrukturen zu unterstützen und zu vernetzen, gelungen ist. Es gibt heute sowohl eine Übersicht aller Vereine, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Terminplanung, Veranstaltungen sowie ein gemeinsames Logo.

Nur die Integration der Senioren steht noch aus, aber in einer der nächsten Stadtvertretersitzung soll demnächst die Etablierung eines Seniorenbeirates erfolgen.

Apl. Prof. Dr. Regina Herbrik beschrieb die Arbeit und Möglichkeiten der Volkshochschule während der Pandemie.

Es konnten kaum Präsensveranstaltungen durchgeführt werden und so beschränkte sich die Arbeit mehr oder weniger auf digitale Kurse.

Hierbei hob sie die gute Zusammenarbeit mit Herrn Klaus Schwerter besonders hervor.

Aus der Erfahrung in der Pandemie wird es zukünftig sowohl Präsens- als auch Onlineveranstaltungen von der VHS geben, die dem neuen Herbstkatalog zu entnehmen sind.

In ihrem Bericht, über die Arbeit des Kreisseniorenbeirates erklärte die Vorsitzende, Frau Ilona Mundt-Schalk, dass der KSB leider auch nur eingeschränkt unter den Pandemiebedingungen arbeiten konnte. So konnten Vorstandssitzungen anfangs nur als Telefonkonferenzen und später dann als Onlineveranstaltung durchgeführt werden.

Besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit mit den Mitgliedern. Hier wurde aber der briefliche Kontakt gehalten.

Ein großes Dankeschön galt dabei allen Mitgliedern, die sich in der schwierigen Zeit bemüht haben, Kontakt zu den Älteren vor Ort zu halten und Mut zum Durchhalten zu geben.

Unsere erste Präsenzveranstaltung in diesem Jahr konnte endlich im Juni wieder stattfinden.

Als Gast konnten wir den Landrat, Herrn Stefan Sternberg, begrüßen und in reger Diskussion wurden aktuelle und politische Themen sowie Probleme unserer Arbeit ausgetauscht.

In Zusammenarbeit mit Frau Barbara Borchert, Vorsitzende des Ausschusses für Generationen, Soziales, Familie und Gesundheit werden wir uns bei der Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes mit einbringen, um so Einfluss auf die Umsetzung für unseren Kreis zu nehmen.

Nach den Ausführungen von Ilona Mundt-Schalk gab es kurze Informationen aus der Arbeit von kommunalen Seniorenbeiräten.

Frau Anett Nuklies, Koordinatorin des Kreisseniorenbeirates des Landkreises, gab noch einige Informationen wie z.B. zum bevorstehenden „Silver Surfer“ Lehrgang.

Der Abschluss der Mitgliederversammlung wurde durch die Präventionsberater der Polizeiinspektion Ludwigslust mit einem Theaterstück unter dem Motto „ Schnäppchenangebot im Supermarkt“ mit Blick auf Fahrtüchtigkeit und -sicherheit im Alter sowie  mit einem kleinen Augenzwinkern gestaltet.

Dies und Das

Sturzprävention für Pinnower Seniorinnen und Senioren

Neun Mitglieder des Sportvereins „Petermännchen Pinnow“ nehmen an einer Schulung der AOK Nordost für die Durchführung von sportlichen Übungen mit unseren Seniorinnen und Senioren teil, um sich die nötigen Kenntnisse anzueignen. Kraftübungen und Gleichgewichts­training sind das A und O für unsere älteren Bürger. Sicher und aktiv im Alter, wer möchte das nicht sein! Der Erhalt der Bewegungsfähigkeit schützt die Bürgerinnen und Bürger vor Stürzen und einem eventuell körperlich eingeschränkten Lebensabend. Das gilt es zu vermeiden und außerdem ist das gesellige Miteinander ein positiver Nebeneffekt, gerade in der jetzigen Zeit.

Aus diesem Grund haben wir das Angebot der AOK sehr gerne angenommen. Uns liegen bereits über 50 Anmeldungen vor, so dass wir zügig beginnen können. Das Training ist kostenlos und findet in Pinnow, in den uns zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten statt. Im Juli beabsichtigen wir, in unserer Regionalzeitung noch einmal einen Aufruf zu starten, damit auch alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren die Möglichkeit erhalten, an dem über sechs Monate laufenden Kurs und eventuell darüber hinaus, teilnehmen zu können. Hier sei aber auch noch einmal erwähnt, dass die Trainingsgruppenleiter diese Aufgabe ehrenamtlich übernommen haben. Dafür gebührt Ihnen unser Dank. Auch unterstützt uns der Gemeinderat. Unsere hiesige Ärztin ist ebenfalls informiert, da es auch Personen gibt, die erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt teilnehmen sollten. Auch müssen wir natürlich die zeitlich angeordneten Hygienebestimmungen beachten, aber das haben wir ja bereits zur Genüge gelernt.                  

Wenn Eurerseits Interesse an Schulungen zur Sturzprävention besteht, wendet Euch an die AOK Nordost. Sie ist auch bei der Vorbereitung von Kursen behilflich.

Nun wünschen wir uns nur noch coronafreie Zeiten.

Brigitte Rabeler

Spartenleiter SV „Petermännchen Pinnow“

Beiräte in den Kommunen

Hier finden Sie demnächst Beiträge der einzelnen Beiräte.



Kontakt

Anett Nuklies

Stabsstelle 16 Gleichstellung, Generationen und Vielfalt
Koordinatorin Kreisseniorenbeirat

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Dokumente

Kriminalitätsprävention

Wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet der Begriff Prävention zunächst ein "Zuvorkommen" bzw. eine Vorbeugung. Präventive Handlungen oder Maßnahmen sollen nach diesem Verständnis verhindern, dass individuell, sozial oder gesellschaftlich unerwünschte Zustände oder Entwicklungen eintreten.
Kriminalitätsprävention ist die Aufgabe einer modernen Gesellschaft, Kriminalität bereits in oder vor ihrer Entstehung zu verhindern. Die vorbeugende Bekämpfung der Kriminalität stellt die Gesamtheit aller staatlichen und privaten Bemühungen zur Verhütung von Straftaten dar. (nach Landespräventionsrat Niedersachsen, Glossar zum Beccaria-Programm).

Kriminalprävention hat die Aufgabe, die unterschiedlichsten Erscheinungsformen von Kriminalität bereits in ihrer Entstehung zu erkennen und daraus vorbeugende Maßnahmen zu entwickeln und durchzuführen.
Da die Ursachen vielfältig sind, ist Kriminalprävention nicht nur eine Aufgabe der Polizei und Justiz, sondern vielmehr ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Die Grundlage für kommunale Kriminalprävention ist die Erkenntnis, dass bei der Bekämpfung der Kriminalität ein gemeinsames, vernetztes Vorgehen aller Verantwortlichen weit mehr Erfolg verspricht als Einzelmaßnahmen. Daher sollen alle gesellschaftlichen Kräfte in die gemeinsame Sicherheitsarbeit einbezogen werden. Dies geschieht im Landkreis Ludwigslust-Parchim durch die Arbeit des Kriminalitätspräventionsrates, deren Vorsitz unser Landrat, Herr Stefan Sternberg, übernommen hat.

 "Besser ist es, den Verbrechen vorzubeugen, als sie zu bestrafen." (Cesare Beccaria 1764)

Fördermöglichkeiten für Kleinstprojekte

Unterstützt wird praktische Präventionsarbeit vor Ort.

Beispiele für Präventionsprojekte:          

  • Medien- und Kommunikationsaufklärung
  • Umgang mit Rauschmitteln
  • Integration als Prävention
  • Jugendkriminalität
  • Verkehrssicherheit
  • Gewalt gegen Frauen/sexualisierte Gewalt
  • Sport statt Gewalt
  • Diskussionsrunden, Vorträge und Webinare zu Präventionsthemen

 Finanzielle Förderung (gemäß Punkt 5.3 der Förderrichtlinie)

Zweckbindung

  • Aufwandsentschädigung (5,00 €/Stunde)
  • Honorarkosten
  • Verbrauchsmaterial
  • Geschäftsbedarf
  • Eintrittsgelder
  • Miet- und Bewirtungskosten
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • pädagogisches Material
  • Fahrkosten

Diese Aktivitäten der Präventionsarbeit können alle Altersgruppen einbeziehen. Ein Rechtsanspruch auf finanzielle Mittel besteht nicht.

Formular zur Antragstellung

Sollten Sie Fragen zur Antragstellung haben, melden Sie sich telefonisch oder schreiben Sie eine Mail.

Präventionstage - aktuelle Förderung

Der Kommunale Präventionsrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim fördert auch 2022 Projekttage im Gebiet des Landkreises.

Motto 2023 „Face 2 Face“ – von Angesicht zu Angesicht

Beispiele für Präventionsthemen:        

  • Medien- und Kommunikationsaufklärung
  • Umgang mit Rauschmitteln
  • Integration als Prävention
  • Jugendkriminalität
  • Verkehrssicherheit
  • Gewalt gegen Frauen/sexualisierte Gewalt
  • Sport statt Gewalt

Finanzielle Förderung (max. 400,00 € pro Präventionstag)

Zweckbindung

  • Verbrauchsmaterial (max. 150,00 €)
  • Aufwandsentschädigung (5,00 €/Stunde)
  • Büromaterial
  • Versorgung
  • pädagogisches Material
  • Fahrkosten (Positionen 2 - 6 jeweils ca. 50,00 €)

Diese Aktivitäten der Präventionsarbeit können alle Altersgruppen einbeziehen. Ein rechtlicher Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Formular zur Antragstellung

Sollten Sie Fragen zur Antragstellung haben, melden Sie sich telefonisch oder schreiben Sie eine Mail.

Geförderte Präventionsprojekte 

Geförderte Präventionsprojekte 

Fördermöglichkeiten für Präventionsprojekte 2024

Wichtiger Hinweis!

Jeder Projektantrag ist beim Kommunalen Präventionsrat bis zum 30.09. eines Jahres für das nachfolgende Haushaltsjahr schriftlich einzureichen.

In Mecklenburg-Vorpommern wird seit 1995 - über den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (LfK) - gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit auf Landes- und Kommunalebene organisiert, koordiniert und finanziell gefördert.

Die Fördermittel werden auf der Grundlage der Richtlinie zur Förderung von Projekten der Kriminalitätsvorbeugung beantragt und vergeben. Gefördert werden Projekte zur Kriminalitätsvorbeugung.

Antrag zur Förderung von Projekten der Kriminalitätsvorbeugung

www.kriminalpraevention-mv.de

Zuwendungsempfänger für Präventionsprojekte sind:

  • Städte und Gemeinden
  • freie Träger, Institutionen oder Einzelpersonen, die im Sinne der Kriminalitätsvorbeugung tätig sind

Zuwendungsvoraussetzungen für die Förderung

Der Zuwendungsempfänger muss seinen Sitz und Wirkungskreis im Landkreis Ludwigslust-Parchim haben. Antragsteller, die bereits Zuwendungen für denselben Zweck bei anderen Stellen des Landes erhalten, können nicht berücksichtigt werden.

Bei Präventionsprojekten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ist ein fachspezifischer Nachweis über die Qualifikation der Betreuerinnen und Betreuer zu erbringen.

Art, Umfang und Höhe der Zuwendungen

Es handelt sich um eine Fehlbetragsfinanzierung durch den Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung. Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss bewilligt. Die Förderung beträgt bis zu 80 %, der gemäß Richtlinie unter Nummer 5.3 als zuwendungsfähig anerkannten Gesamtausgaben. Dabei soll die Förderung den Betrag von 1.000,00 € grundsätzlich nicht unterschreiten.

Für Honorarleistungen gelten folgende Regelungen:

  • 25,00 EUR pro Stunde für Honorarleistungen mit Nachweis eines Hochschulabschlusses
  • 15,00 EUR pro Stunde für qualifizierte Referenten/Trainer
  •   5,00 EUR für alle anderen Honorarleistungen

Für Referenten/Trainer, die Projekte an Schulen durchführen, ist zusätzlich ein fachspezifischer Nachweis über ihre Qualifikation zu erbringen.

Verwendungsnachweis

Die einfachen Verwendungsnachweise sind durch den Zuwendungsempfänger bis spätestens sechs Monate nach Beendigung der Maßnahme unter Verwendung des entsprechenden Formulars (Verwendungsnachweis) beim 

Ministerium für Inneres und Europa MV
Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung M-V
-Geschäftsstelle-
Alexandrinenstraße 1
19055 Schwerin

vorzulegen. Im Verwendungsnachweis sind die einzelnen Einnahmen und Ausgaben in zeitlicher Reihenfolge und voneinander getrennt auszuweisen. Diesem ist ein Sachbericht beizufügen. 

EUROs für die Prävention

Präventionsprojekte für Schulen

Webinar für 5. Klassen Sicherer Umgang mit dem Smartphone

Webinare zum Thema Cybermobbing

Tipps zur Sicherheit

Polizeiliche Kriminalprävention im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Informationen zum Thema Seniorensicherheit

Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon

Trickbetrüger geben sich am Telefon als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus, um vorwiegend ältere Menschen zur Herausgabe ihrer Wertsachen zu bringen. Dabei nutzen sie eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Nummernanzeige ihrer Opfer die Notrufnummer 110, die Rufnummer der örtlichen Polizeidienststelle oder des Bundeskrimimalamts (BKA) erscheinen lässt.

Opfer sollen Geld und Wertsachen herausgeben

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre sonstigen Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen „in Sicherheit“ zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen.

Täter behaupten, Bankangestellten sei nicht zu trauen

Auch auf die Konten und Bankdepots ihrer Opfer haben es die Betrüger abgesehen. Unter dem Hinweis, die Bankmitarbeiter seien korrupt oder steckten mit den angeblichen Einbrechern unter einer Decke, sollen die Angerufenen ihr gesamtes Vermögen auf der Bank nach Hause holen und einem Unbekannten, der sich als Polizist ausgibt, übergeben, um es in Sicherheit zu bringen.

Andere Betrugsopfer werden von der falschen Polizei dazu aufgefordert, Unbekannten, die sich als Polizisten ausgeben, Geld zu übergeben oder per Western Union ins Ausland zu überweisen, damit eine angebliche Betrügerbande festgenommen werden könne.

Opfer werden unter Druck gesetzt

Unter Umständen melden sich die Täter immer wieder bei ihren Opfern und setzen diese unter Druck, so dass sie am Ende nicht mehr klar denken können. Dabei gehen sie vollkommen skrupellos und erfindungsreich vor - je nachdem wie ihre Opfer reagieren. Sie erkundigen sich beispielsweise, ob diese alleine zuhause sind und fordern sie dazu auf, nur noch mit dem Handy zu telefonieren, so dass weder Angehörige noch die richtige Polizei benachrichtigt werden können. Die Telefonate können so lange dauern, bis ein Opfer zur Bank gegangen und Geld und Wertgegenstände an die Täter übergeben hat.

Reagiert ein Opfer misstrauisch, wird es u.a. mit dem Hinweis, es behindere eine polizeiliche „Aktion“, wenn es nicht mitmache oder es sei zur Mithilfe verpflichtet, um die „Täter“ festnehmen zu können, eingeschüchtert: So gaben sich die Betrüger auch schon als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts in “hochgeheimer Mission“ aus. Hatten sich ihre Opfer bereits bei der richtigen Polizei gemeldet, weil sie misstrauisch geworden waren, kontaktierten die Täter ihr Opfer erneut, um es mit dem Hinweis, diese echte Polizei sei korrupt und würde die hochgeheime Operation des Bundeskriminalamts stören, zu verwirren. Dabei scheuten sich die Betrüger nicht, gefälschte Verpflichtungserklärungen zum Beispiel eines „informellen Mitarbeiters des Bundeskriminalamts“ oder ähnliche Anschein-Dokumente zu verwenden, um ihr Opfer zu täuschen.

Tipps der Polizei:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.

Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber.

Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

  • Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
  • Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z.B. Nachbarn oder nahe Verwandte.
  • Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen.

Legen Sie den Telefonhörer auf, wenn:

  • Sie nicht sicher sind, wer anruft.
  • Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.
  • Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland.
  • Sie der Anrufer unter Druck setzt.
  • Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Neben dieser Betrugsmasche gibt es weitere, die das Ziel haben, ältere Menschen dazu zu bringen, ihre Ersparnisse auf der Bank abzuheben und an Betrüger auszuhändigen. Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Präventionsprojekte der Polizeiinspektion Ludwigslust Stand 2023

Kontakt

Anett Nuklies

Koordinatorin Kriminalitätsprävention

Putlitzer Straße 25
19370 Parchim

Bundesprogramm "Demokratie leben!"

 


Demokratieförderung für mehr Respekt und Toleranz

Am 20.03.2023 starten die internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter dem Motto „Misch dich ein“ beginnen in ganz Deutschland Projekte zu Themen wie: Gleichberechtigung, Vielfalt, Freiheit, Courage, Solidarität, Inklusion, Integration und noch vieles mehr. Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Ludwigslust-Parchim, angesiedelt in der Stabsstelle Gleichstellung, Generationen und Vielfalt, mischt sich ebenfalls ein und plant neben einer Plakat-Aktion, Beiträge für die Social-Media-Kanäle des Landkreises.

Gleichzeitig haben Initiativen, freie Träger und gemeinnützige Vereine das ganze Jahr über die Möglichkeit, über das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene Bundesprogramm „Demokratie leben!“, eine Projektförderung bis 5.000,- € zu erhalten. Kreative Projekte zur Stärkung eines vielfältigen, gewaltfreien und demokratischen Miteinanders in unserem Landkreis sollen im Mittelpunkt stehen. Neue Möglichkeiten eröffnen sich für Engagierte durch unsere Leuchtturmprojekte, die mit einer Fördersumme von bis zu 15.000,- € ausgeschrieben sind, um die Bedeutung und die Nachhaltigkeit der Aktionen zu stärken. Den entsprechenden Projektaufruf finden Sie auf der Internetseite des Landkreises (www.kreis-lup.de).

Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Ludwigslust-Parchim freut sich auf innovative Ideen und spannende Projektanträge. Aktionstage gegen Extremismus, Demokratie-Festivals, Theaterstücke, Workshops an Schulen, Podcasts, Filme, Bücher, Postkartenaktionen, Themencamps und noch viele weitere Projekte zum Thema Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen und Demokratie fördern, hat unsere Partnerschaft für Demokratie in den letzten sieben Jahren mit Fördermitteln unterstützt. Durch die Projekte konnten aktuelle Themen wie Diversität, Rassismus und Erinnerungskultur aufgegriffen und bearbeitet werden.

Wir beraten Sie gern zu den Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Antragsstellung sowie bei der Umsetzung Ihrer Konzepte. Sprechen Sie uns gern an.

Fach und Koordinierungsstelle

Sebastian Turtschan

E-Mail: sebastian.turtschan@kreis-lup.de

Tel: 03871/722-1603

Federführendes Amt:

Anett Nuklies

anett.nuklies@kreis-lup.de

Tel.: 03871/722-1605




Demokratiekonferenz unserer „Partnerschaften für Demokratie“

„Demokratie leben!“ ist nicht nur die Bezeichnung für das Bundesprogram des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, es ist auch eine Lebenseinstellung aller Teilnehmenden an der Demokratiekonferenz am 27.10.2022 in der Stadthalle in Ludwigslust. In seiner Eröffnungsrede lobte Landrat Stefan Sternberg die Teilnehmenden für ihr aktives Eintreten für die Werte des Grundgesetzes und die Förderung eines lebendigen, vielfältigen und demokratischen Zusammenlebens sowie Präventionsarbeit gegen Extremismus im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Unsere Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft und deren Beteiligung, um die demokratischen Werte auch in Zeiten von Krisen und Unzufriedenheit hochzuhalten. Auch die Bürgermeister der Städte Ludwigslust und Boizenburg/E. Reinhard Mach und Rico Reichelt, bedankten sich in Ihrer Ansprache bei den Teilnehmenden für ihren aktiven Einsatz zur Demokratieförderung vor Ort.

Bei der von den Partnerschaften für Demokratie Ludwigslust-Parchim und Boizenburg/E.-Lübtheen organisierten Veranstaltung, trafen sich ca. 100 Engagierte zu Fachvorträgen, Workshops und Projektvorstellungen. Gleichberechtigung an Schulen, Hass im Netz, und rassistische Symbole in Onlinespielen, wurden unter anderem auf der Konferenz thematisiert. „Heul doch nicht, du lebst ja noch“, ein Projekt an der Regionalschule in Grabow, vorgestellt von Sabine Wendt, beschäftigt sich mit dem gleichnamigen Buch von Kirsten Boie, in dem sie über das Leben dreier Jugendlicher in Hamburg nach dem zweiten Weltkrieg schreibt. Mit einem Bericht über das Kulturschiff „Minna“, informierte Sara Puchert vom Kino-Club Boizenburg über regelmäßige Treffen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu Konzerten, Workshops und vieles mehr. Für Stefan Bearens ist das Schloss Dreilützow ein Ort des Zusammenkommens. Als Leiter des Hauses legt er den größten Wert auf den Austausch von Gruppen, das miteinander Zeit verbringen und so zu einer gelebten Demokratie sowie zu einer gesunden Gemeinschaft beizutragen.


Premiere im Landkreis LUP: Regenbogenflagge gehisst

Aktion zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Flagge zeigen, einstehen für Vielfalt, Zeichen setzen. Deshalb wurde am 17.05.2022, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie, vorm Parchimer Verwaltungsgebäude des Landkreises Ludwigslust-Parchim die Regenbogenflagge gehisst. Die Genehmigung hatte das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung erteilt.

Vor Schülerinnen und Schülern der Fritz-Reuter-Schule Parchim wies Lukas Völsch, Beigeordneter und erster Stellvertreter des Landrates, daraufhin, warum es diesen Internationalen Tag gibt. „Vor mehr als 30 Jahren galt Homosexualität laut Weltgesundheitsorganisation noch als Krankheit“, sagte Lukas Völsch. Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der WHO gestrichen.

Dass Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung keinen Platz im Landkreis Ludwigslust-Parchim haben, zeigt auch ein Video, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung gemeinsam aufgenommen haben. Das Video gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Landkreises und wurde an dem Aktionstag im Parchimer Kino Movie Star gezeigt. Lehrkräfte und Schulsozialarbeiterinnen der Fritz-Reuter-Schule und des Friedrich-Franz-Gymnasiums Parchim haben diesen Tag zum Anlass genommen, um ihre Schülerinnen und Schüler über das Thema Gleichstellung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt aufzuklären.

Die Aktion am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie wurde vom Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt initiiert und findet innerhalb des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt. Gemeinsam mit dem Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim und dem Netzwerk Queer MV werden weitere Aktionen und Projekte für die Zukunft geplant. „Der Landkreis Ludwigslust-Parchim steht für eine bunte Gesellschaft. Deshalb hoffe ich, dass das Hissen der Regenbogenfahne bei uns zur Tradition wird“, sagte Lukas Völsch. 


Der erste Büchersatz geht in die Bibliothek Brahlstorf

Einen herzlichen und warmen Empfang bereitete uns Carola Wartmann in den gemütlichen Räumen der Bibliothek in Brahlstorf. Zusammen mit unserer Fachdienstleiterin und Gleichstellungsbeauftragte Heidrun Dräger, überreichten wir die 38 Kinderbücher für mehr Demokratie und Toleranz am frühen Donnerstagmorgen. Die Freude über die neuen Bücher war nicht zu übersehen. Sofort nahm sich die gelernte Bibliothekarin einige Exemplare aus der großen Bücherkiste, da die Spannung nicht mehr auszuhalten war. Ein ganzes Bücherregal wurde eigens für diesen Büchersatz bereitgestellt, um den Kindern und Jugendlichen viel Freude zu bereiten.  Mit einer lockeren Gesprächsrunde bei leckerem Kuchen und einer Tasse Kaffee, beendeten wir unseren Besuch in Brahlstorf. Wir kommen gern wieder… 

Bücherübergabe © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Bücherkiste © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Bunte Bücherwelt für mehr Demokratie und Vielfalt

Das neue Projekt der Partnerschaft für Demokratie Landkreis Ludwigslust-Parchim steht für mehr Demokratie und Vielfalt im Bücherregal. Ein Regal für Aufklärung in Bibliotheken mit Bücher für Kinder und Jugendliche in jeder Altersklasse.

Eine wahre Geschichte von zwei Pinguinmännchen, die im New Yorker Zoo gemeinsam ein Ei ausbrüten und sich anschließend um den Nachwuchs kümmern.

Ein Junge der Meerjungfrauen liebt und sich gern wie eine verkleidet.

Ein Buch über die hochbegabte Mareike, Anna mit dem Downsyndrom, Spastiker Max und Sofie, die mit ihrem Rolli zur Eisdiele saust, um für die anderen ein Eis zu kaufen. Bücher über Helden und Heldinnen, Patchworkfamilien, Alleinerziehende und Mehrgenerationshaushalte, Bücher über die Liebe und Menschen die anders sind aber doch so viel gemeinsam haben. Bücher über verbotene Küsse, weinende Männer und Mädchen, die gern Fußball spielen.

Das Projekt wird über das vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufene Programm „Demokratie leben!“ gefördert und steht für Toleranz, Akzeptanz, Individualität, Diversität und Vielfalt. Diese Bücher sollen über unsere multikulturelle Gesellschaft aufklären.

Mehrere Büchersätze mit 32 verschiedenen Exemplaren, stehen im Fachdienst Gleichstellung, Generationen und Vielfalt des Landkreises Ludwigslust-Parchim bereit und können kostenlos Bibliotheken im Landkreis zur Verfügung gestellt werden. Bitte wenden Sie sich an folgenden Kontakt:

Sebastian Turtschan

Fach- und Koordinierungsstelle

Tel.: 03871/7221603

Mail: sebastian.turtschan@kreis-lup.de

Solveig Hinz © Solveig Hinz

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Bücherprojekt Vielfalt


Demokratiekonferenz 2021

Wir bedanken uns bei über 100 Akteuren und Akteurinnen aus dem ganzen Landkreis für die Teilnahme und für den tollen Austausch auf unserer Demokratiekonferenz am 08.11.2021. Neben spannenden Vorträgen zu Verschwörungstheorien, Radikalisierung und Gewaltprävention sowie eine Buch- und Filmvorstellung zum Thema "Mobbing", waren es auch die Projektvorstellungen aus unserem Landkreis zum Thema Vielfaltsgestaltung, Demokratieförderung und gegen Extremismus, die den Inhalt der Veranstaltung so wertvoll gemacht haben.


Nur aus vielen Körnern wird ein Brot – GEH WÄHLEN!

Große und kleine Bäckereien im Landkreis beteiligten sich an unserer Aktion für eine hohe Wahlbeteiligung. „Geh wählen!“ – hieß es auf den Aktionstüten, in denen Bürger*innen in den letzten zwei Wochen ihre Backwaren in Empfang nahmen. Für unseren Landkreis haben die „Partnerschaften für Demokratie“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim und die Partnerschaft Boizenburg Elbe/Lübtheen mehr als 75.000 Bäckereitüten an regionale Bäckereien verteilt. Einsatz für die Demokratie ist das Ziel des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, so auch unsere Aktion zu den Bundes- und Landtagswahlen am 26.09.2021.


Gegen Alltagsrassismus und für Vielfalt in Ludwigslust-Parchim – Aktionstag am 18. März 2021

Am 18.03.2021  fand deutschlandweit der Aktionstag „Vorsicht Vorurteile!“ statt. Mit Plakaten, Postkarten, Bodenaufklebern und zahlreichen Beiträgen auf den unterschiedlichsten Social-Media-Plattformen, machten Partnerschaften für Demokratie, auf Alltagsrassismus aufmerksam. Sie riefen dazu auf, eigene Vorurteile im täglichen Leben zu hinterfragen. Wir, das Büro für Gleichstellung, Generationen und Vielfalt als Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Ludwigslust Parchim, folgten dem Aufruf und beteiligten uns an dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufenen Aktionstag mit Plakaten und Bodenaufklebern an verschiedenen Orten im Landkreis. Dank der Unterstützung der Städte Ludwigslust und Parchim mit Beiträgen von Reinhard Mach (Bürgermeister Stadt Ludwigslust) und Dirk Flörke (Bürgermeister Stadt Parchim), konnte eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden. Der Pressestelle des Landkreises Ludwigslust-Parchim ist es  zudem gelungen, zahlreiche NutzerInnen von Social-Media-Plattformen zu informieren. Ein Videobeitrag des Landrates Stefan Sternberg zum Thema Alltagsrassismus und Vorurteile, die uns täglich begegnen, rundete die Aktion im digitalen Raum ab.

Wir blicken auf einen erfolgreichen Aktionstag mit positiven Resonanzen aus allen Richtungen zurück und sind auch bei den nächsten Aktionen gegen Vorurteile und Alltagsrassismus wieder dabei.

Auf der Internetseite www.vorsicht-vorurteile.de gibt es weitere Informationen zum Aktionstag und zum Thema Alltagsrassismus.

Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Ludwigslust-Parchim, ist eine von 300 Partnerschaften im gesamten Bundesgebiet, für das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene Bundesprogramm „Demokratie leben!“. In Zusammenarbeit mit dem vom Landrat ernannten Begleitausschuss, bestehend aus 16 Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Netzwerke und zivilgesellschaftlicher Akteure, übernimmt die Koordinierungs- und Fachstelle des Landkreises Ludwigslust-Parchim die inhaltlich-fachliche Beratung von Projektträgern sowie die Koordination der Projekte und die Begleitung von Einzelmaßnahmen. 

Trotz der besonderen Situation rund um die Corona- Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen, stellten die Projektträger 2020 insgesamt 39 Anträge für Projekte unter dem Motto: Demokratie fördern, Vielfalt gestalten und Extremismus vorbeugen. Das Büro des Fachdienstes für Gleichstellung, Generationen und Vielfalt, freut sich auf die Kreativität der Projektträger aus dem Landkreis und eine gemeinsame Strategieentwicklung für Demokratie und gegen Radikalisierung.


Bundesprogramm "Demokratie leben!"

Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Ludwigslust-Parchim 2020 bis 2024

- gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend -

Die Partnerschaften für Demokratie unterstützen die zielgerichtete Zusammenarbeit aller vor Ort relevanten Akteurinnen und Akteure für Aktivitäten gegen Extremismus, Gewalt und die unterschiedlichen Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und tragen zur nachhaltigen Entwicklung lokaler und regionaler Bündnisse in diesen Themenfeldern bei.

Zielgruppe des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sind in erster Linie Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen, junge Erwachsene aber auch ehren-, neben- und hauptamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe und an anderen Sozialisationsorten Tätige, Multiplikatorinnen und  Multiplikatoren sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure.

 Ziele unserer Partnerschaft für Demokratie

  • Rechtsextremismusprävention und Demokratieförderung werden auf kommunaler Ebene als relevante Handlungsfelder implementiert.
  • Aufbau und Ausbau von Maßnahmen zur Prävention gruppenbezogener Menschen­feindlichkeit (Vielfaltgestaltung) werden auf kommunaler Ebene gefördert.
  • Die Begleitausschüsse arbeiten auf eine lokale Verstetigung der Partnerschaften für Demokratie hin.
  • Formate zur gemeinsamen Strategieentwicklung für Demokratie und gegen Radi­kalisierung auf kommunaler Ebene werden eingesetzt und gefördert.
  • Der Ausbau des kommunalen/regionalen Netzwerks aus kommunalen Organisationen, Politik und Zivilgesellschaft wird vorangetrieben.
  • Jugendliche beteiligen sich aktiv an den Partnerschaften für Demokratie.
  • Partnerschaften für Demokratie reagieren auf aktuelle und lokale sozialpolitische Herausforderungen.

Schwerpunkte der Projektförderung

  • Einsatz gegen Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Extremismus in jeglicher Form.
  • Phänomenbereiche: 

                     Antisemitismus

                     Rassismus und rassistische Diskriminierung

                     Homosexuellen- und Trans*feindlichkeit

  • Übergeordnete thematische Arbeitsschwerpunkte:
  • Frühprävention (Kita und Primarbereich)
  • Schulnaher Sozialraum (Sekundarbereich)
  • Jugendeinrichtungen
  • Ländlicher Raum
  • Sport
  • Geflüchtete (Integrationsprojekte)
  • Gender-Bezug
  • Medienpädagogischer Bezug
  • Antidiskriminierungsarbeit
  • Pädagogische Deeskalationsarbeit

Antragsverfahren

Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" können gemeinnützige Vereine und Organisationen Anträge zur Förderung von Projekten im Gebiet des Landkreises stellen, die den Förderschwerpunkten entsprechen.

Gefördert wird in den Bereichen:

  • Jugendarbeit
  • Kultur
  • Soziale Integration
  • Bürgeraktivierung
  • Demokratie –und Toleranzerziehung
  • Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Eine Kofinanzierung durch Dritt- oder Eigenmittel ist keine Voraussetzung, aber gewünscht.

Begleitausschuss

Wesentliches Element für eine „Partnerschaft für Demokratie“ ist der Begleitausschuss. Er ist mehrheitlich mit lokalen und regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt. Dies sind im Sinne des Bundesprogramms Organisationen, Institutionen und Initiativen, die aktiv die Ziele des Bundesprogramms verfolgen und für ein gleichberechtigtes, inklusives, vielfältiges Zusammenleben eintreten. Daneben sind Vertreter/innen aus relevanten Ressorts der Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen im Gremium vertreten.

Der Begleitausschuss ist für die strategische Planung der „Partnerschaft für Demokratie“ zuständig. Der Ausschuss legt die Eckpunkte der Gesamtstrategie fest und entscheidet, welche Einzelmaßnahmen der Zielerreichung dienen und spricht jeweils eine Förderempfehlung aus. In der Geschäftsordnung sind die Grundlagen und Regeln der Zusammenarbeit festgelegt.

Jugendforum

Kooperationspartner für das Jugendforum ist der Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim e.V.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kjr-lup.de


Förderlogo

Kontakt

  1. Sebastian Turtschan

    Koordinator Projekt "Demokratie leben!"

  2. Anett Nuklies

    Geschäftsstelle
    Federführendes Amt

    Putlitzer Straße 25
    19370 Parchim

Programm Stärkung der Teilhabe älterer Menschen

Projekt "Gemeinsam.Aktiv.Selbstbestimmt.“

Der Landkreis startet mit dem neuen bundesweiten ESF Plus-Programm „Stärkung der Teilhabe älterer Menschen – gegen Einsamkeit und soziale Isolation“. Das von der Europäischen Union und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Programm, verfolgt das langfristige Ziel, die individuelle Einkommens- und Lebenssituation älterer Menschen in der aktiven Berufstätigkeit, aber auch in der nachberuflichen Phase zu verbessern. Zudem soll die kommunale Angebotsstruktur, für Personen über 60 Jahre, positiv und langfristig verändert werden, sodass ein teilhabeorientiertes und unterstützendes Gesamtangebot vor Ort geschaffen wird.

So bunt und vielfältig wie diese Menschen sind, soll auch die Umsetzung sein. Zusammen mit den vielen engagierten Akteurinnen und Akteuren im Landkreis Ludwigslust-Parchim, sollen möglichst alle Bürgerinnen und Bürger erreicht werden.

Wir beraten Sie gern zu bestehenden Angeboten, Fördermöglichkeiten sowie allen Anliegen und Fragen zu dem Projekt. Auch wenn Sie selbst aktiv werden möchten, sprechen Sie uns gern an.

Briefaktion 2023

Freude versenden

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt sich mit der „Strategie gegen Einsamkeit“ in besonderem Maße für von Einsamkeit betroffene Menschen ein. Im Zuge des Programmes „Stärkung der Teilhabe älterer Menschen – gegen Einsamkeit und soziale Isolation“, gefördert durch den Europäischen Sozialfonds Plus, möchten wir in diesem Frühsommer zu einer Briefaktion aufrufen.

Grußkarten, Zeichnungen, Gedichte, Fotografien oder auch längere Briefe können Inhalt Ihrer Botschaft an die älteren Menschen in unserem Landkreis sein. Die Grüße können (auch anonym) an das Landratsamt gesendet werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seniorinnen- und Seniorenbetreuung verteilen die Briefe anschließend an Personen in Einrichtungen und Privathaushalten, die besonders von Einsamkeit betroffen sind, um Freude zu schenken und Mut zu machen.

Sie können auch gemeinsam als Schulklasse, Verein, Skatgruppe oder Chor einen Gruß gestalten. Ziel ist es, die älteren Menschen einmal von ihrem gewohnten Tagesablauf abzulenken, sie auf andere Gedanken und hoffentlich zum Lächeln zu bringen.

Um die Briefe pünktlich zur Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ verteilen zu können, senden Sie Ihre Grüße bitte bis zum 19.05.2023 an:

Landkreis Ludwigslust-Parchim
Stabsstelle 16 Gleichstellung, Generationen und Vielfalt

Sebastian Turtschan „Briefaktion“

Postfach 16 02 20

19092 Schwerin

Bei Fragen wenden Sie sich gern an Sebastian Turtschan, telefonisch unter 03871 / 722 - 1603 oder per E-Mail unter sebastian.turtschan@kreis-lup.de

Ein herzliches Dankeschön

Im April haben wir dazu aufgerufen, Briefe, Fotos und andere Grüße an das Landratsamt zu senden, um damit besonders von Einsamkeit betroffenen Seniorinnen und Senioren eine Freude zu machen.

Erreicht haben uns insgesamt 8 Poster, 18 Kalender, über 50 Grußkarten und ca. 40 Briefe. Außerdem Zeichnungen und Briefe von insgesamt 4 Grundschulklassen und einem Kindergarten, sowie Kartenspiele, Pflanzensamen, Tassenuntersetzer, Brillenputztücher und Tubenleerer.

Wir bedanken uns herzlich, für das große Engagement, die Vielfalt der Ideen und die freundlichen Worte, auch im Namen der 11 dienstleistenden Unternehmen in der Pflege, die die Einsendungen verteilt haben.

Ihre Botschaften gingen nach Boizenburg, Dömitz, Grabow, Hagenow, Ludwigslust, Lübtheen, Lübz, Neustadt-Glewe, Parchim, Rampe und haben so fast den ganzen Landkreis erreicht. Sowohl Sozialstationen, als auch Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste waren beteiligt.

Einige Einsendende haben ihre Rückanschrift angegeben und natürlich auch Antwort erhalten.

Die Aktion fand im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt, entsprechend wurden die Nachrichten zwischen dem 12.06.2023 und dem 16.06.2023 verteilt.

Die Kontakte zu den Pflegedienstleistenden bleiben natürlich bestehen, daher können Sie uns auch weiterhin Briefe und anderes zur Weitergabe zusenden, wenn Sie dies möchten.

Veranstaltungsplattform

Wissensdurstig.de ist ein Internetportal der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. und gehört zur Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“. Das Portal unterstützt Menschen über 60 Jahre dabei, Bildungsangebote und Veranstaltungen in Ihrer Nähe zu finden. Gefördert wird die Arbeit der Servicestelle durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Nutzen Sie das vielfältige Angebot. Suchen Sie nach Veranstaltungen in Ihrer Region oder schauen Sie sich die Spiele, Denksportaufgaben und sportliche Übungen an, die über die Plattform zu finden sind. Der Landkreis profitiert besonders, wenn Sie Ihre Angebote für Personen über 60 Jahre hier inserieren und auch Akteurinnen und Akteure darauf hinweisen, den Veranstaltungskalender zu füllen.“

Dies und Das

Gutes Essen - Magazin für Seniorinnen und Senioren

Ein kostenloses Angebot die die Bürger:innen in Anspruch nehmen können.

Logo Stäm April 2023 © BMFSFJ
 

Kontakt

Sebastian Turtschan

Putlitzer Str. 25
19370 Parchim