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Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung

Lebensmittelüberwachung und Verbraucherschutz, Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz

Die Aufgaben des Fachdienstes Veterinär- und Lebensmittelüberwachung umfassen ein komplexes Tätigkeitsfeld. In den Bereichen Lebensmittelüberwachung und Fleischhygiene, Tierseuchenschutz und Tierschutz werden insbesondere folgende Aufgaben übernommen:

  • die Verhütung und Bekämpfung von Tierkrankheiten, die eine Gefahr für die Tierbestände darstellen oder auf den Menschen übertragen werden können
  • die Überwachung von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, Kosmetika und Tabakerzeugnissen zum Schutz des Menschen vor Gesundheitsgefährdungen sowie vor Täuschung und Irreführung
  • der Schutz des Lebens und des Wohlbefinden der Tiere sowie der Abwendung von Leid
  • der Schutz der Umwelt vor negativen Einflüssen und Gefahren, die von Tieren, tierischen Produkten  oder Abfällen ausgehen können.

Um den Verbraucherschutz auf allen genannten Bereichen sicher zu stellen, werden Kontrollen, beginnend auf dem Acker oder im Stall über alle Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Herstellungstufen bis hin zur Groß- und Einzelhandelsebene regelmäßig und risikoorientiert durchgeführt. Weitere Informationen zu unseren Aufgaben erhalten Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Lebensmittelüberwachung

Für sichere Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Kosmetika täglich unterwegs

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachgebietes Lebensmittel- und Fleischhygiene sind für die Überwachung von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, Kosmetika und Tabakerzeugnissen zuständig. Der Verbraucher wird durch die regelmäßigen Kontrollen und Probennahmen vor Gesundheitsgefahren durch verdorbene oder verunreinigte Lebensmittel, Täuschung und Übervorteilung geschützt. Grundlage für diese Überwachung bildet das Gesetz zur Neuordnung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts und die ergänzenden Vorschriften sowie die EU–Vorschriften.

AKTUELLES

Belehrungsnachweis für Beschäftigte im Lebensmittelverkehr unter Corona-Bedingungen

Erstbelehrung nach Infektionsschutzgesetz

Auf Grund der COVID-19 bedingten Schließung des Landratsamtes wurden durch das Gesundheitsamt Erstbelehrungen nach Infektionsschutzgesetz zeitweise ausgesetzt. Ab dem 16.08. 2021 werden Schulungstermine für die Erstbelehrung wieder vergeben. Wenden Sie sich dazu rechtzeitig an des Gesundheitsamt und vereinbaren Sie unter der Telefonnummer: 03871 722 5305 einen Termin für eine Präsenzschulung.

„Sicher verpflegt": Besonders empfindliche Personengruppen in Gemeinschaftsverpflegungen

Es wurden leider keine Medien gefunden.

Das Bundesamtes für Risikobewertung  veröffentlichte ein überarbeitetes Merkblatt für Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in denen besonders empfindliche Personen verpflegt werden

BfR- Merkblatt »Sicher verpflegt: Besonders empfindliche Personengruppen in Gemeinschaftsverpflegungen«

Gründe für die umfassende Aktualisierung waren:

  • Anpassungen an die Bekanntmachung der EU-Kommission zur Umsetzung von Managmentsystemen für die Lebensmittelsicherheit unter Berücksichtigung von PRP`s und auf die HACCP-Grundsätze  gestützten Verfahren einschließlich der Vereinfachung und Flexibilisierung bei der Umsetzung in bestimmten Lebensmittelunternehmen (2016/C 278/1)
  • Verbesserte Darstellung und Erweiterung der Lebensmittel, die in Einrichtungen für besonders empfindliche Personengruppen im Rahmen der Gemeinschaftsverpflegung nur abgegeben werden sollten, sofern sie unmittelbar vor der Ausgabe ausreichend erhitzt wurde
  • Aktualisierung der Empfehlung zum sachgerechten Heißhalten erhitzter Speisen
  • Ergänzung weiterführender Informationen
  • Aktualisierung der Referenzen

Verbraucherbeschwerden

Allgemeine Informationen

Bei dem täglichen Lebensmitteleinkauf oder auch dem Gaststättenbesuch kann es gelegentlich zu Beanstandungen kommen. In den meisten Fällen wird durch den Einzelhandel für die beanstandete Ware unkompliziert Ersatz geleistet oder durch den Gastwirt eine kulante Regelung vorgeschlagen. Bei offensichtlichen Mängeln, wie abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum oder Schimmelbefall auf dem Lebensmittel, sollte diese Art der Schadensbeseitigung gewählt werden.


Lebensmittelüberwachung einbeziehen

Handelt es sich jedoch um größere Beanstandungen, durch die weitere Bürger betroffen sein können oder sogar die Gesundheit geschädigt wurde, sollte in jedem Fall die zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde umgehend informiert werden. Weiterhin ist das beanstandete bzw. verdächtige Lebensmittel sicher und kühl aufzubewahren.

Für die Bearbeitung einer Verbraucherbeschwerde sind folgende Angaben wichtig, wenn diese möglichst vollständig gemacht werden können:

  • Art des Lebensmittels
  • Verpackung und Kennzeichnung (Mindesthaltbarkeitsdatum, sonstige Kennzeichnung)
  • Zu welchem Zeitpunkt wurde das Lebensmittel gekauft
  • Unter welchen Bedingungen wurde das Lebensmittel angeboten oder gelagert
  • Angaben über den Transport nach dem Kauf
  • Lagerung des Lebensmittels bei Ihnen zu Hause (z. B. Kühlung, lichtgeschützt)
  • Zeit zwischen Kauf und Feststellung des Mangels
  • Welchen Mangel haben Sie festgestellt? (z. B.abweichender Geruch oder Geschmack, verändertes Aussehen, Trübungen oder Ausflockung)
  • Haben Sie einen Kaufbeleg oder eine Rechnung
  • In welcher Zeit nach dem Lebensmittelverzehr traten Erkrankungssymtome auf
  • wurde ein Arzt hinzugezogen, wenn ja, Name, Anschrift
  • eventuelle Zeugen

Entsprechend der telefonischen Vereinbarung ist das Lebensmittel zur Dienststelle Ludwigslust oder einer der Außenstellen zu bringen. Eine Abholung vor Ort ist ggf. auch möglich. Durch einen Lebensmittelkontrolleur wird geprüft, ob die Verbraucherbeschwerde an das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Fischerei Rostock weitergeleitet wird.

Adressen und Standorte des Veterinär-und Lebensmittelüberwachungsamtes

Annahme von Verbraucherbeschwerden aus dem Lebensmitteleinzelhandel, Gaststätten, Restaurants etc.

Für die Bearbeitung einer Verbraucherbeschwerde sind folgende Angaben wichtig

  • Art des Lebensmittels
  • Verpackung und Kennzeichnung (Mindesthaltbarkeitsdatum, sonstige Kennzeichnung)
  • Kaufdatum des Lebensmittels, Verkaufseinrichtung (Kaufbeleg oder Rechnung)
  • Bedingungen unter welchen das Lebensmittel angeboten oder gelagert wurde
  • Angaben über den Transport nach dem Kauf
  • Lagerung des Lebensmittels bei Ihnen zu Hause (z. B. Kühlung, lichtgeschützt)
  • Zeit zwischen Kauf und Feststellung des Mangels
  • Welchen Mangel haben Sie festgestellt? (z. B. abweichender Geruch oder Geschmack, verändertes Aussehen, Trübungen oder Ausflockung)
  • Zeit zwischen dem Lebensmittelverzehr und dem Auftreten erster Erkrankungssymptome
  • Name und Anschrift des hinzugezogenen Arztes
  • eventuelle Zeugen, weitere Betroffene

 Nach Absprache mit der Lebensmittelüberwachungsbehörde ist das Lebensmittel zur Dienststelle Ludwigslust, Parchim oder Schwerin zu bringen. Durch einen Lebensmittelkontrolleur wird geprüft, ob das beanstandete Lebensmittel an das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Fischerei Rostock weitergeleitet wird.

Untersuchungen von Lebensmittelbeschwerdeproben sind für den Beschwerdeführer kostenlos, wenn ein Allgemeininteresse an der Untersuchung des Lebensmittels besteht. Zur Untersuchung übergebene Lebensmittel sowie deren Verpackungsmaterial, werden nicht entschädigt oder zurückgegeben.

Handelt es sich jedoch um Proben, die nicht in Zusammenhang mit einer Verbraucherbeschwerde stehen, müssen die Lebensmittel für eine Untersuchung am  Landesuntersuchungsamt abgelehnt werden. Eine Untersuchungsmöglichkeit besteht aber auf eigene Kosten bei privaten zugelassenen Lebensmittellaboren.

Selbstverständlich können Sie sich auch an die hiesige Dienststelle wenden, wenn es um unzureichende hygienische Bedingungen oder gravierende Hygienemängel in einem Gastronomie-, Handels- oder Gewerbebetrieb geht. Die Anzeigen werden in jedem Fall vertraulich behandelt. Eine Bearbeitung erfolgt aber nur dann, wenn Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift nennen. Anonyme Anzeigen können nicht entgegen genommen werden.

Standorte des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes

Lebensmittelbeschwerdeproben kostenlos!

Dokumentation Probenahme nr © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Untersuchungen von Lebensmittelbeschwerdeproben sind für den Beschwerdeführer kostenlos, wenn ein Allgemeininteresse an der Untersuchung des Lebensmittels besteht. Zur Untersuchung übergebene Lebensmittel sowie deren Verpackungsmaterial, werden nicht entschädigt oder zurückgegeben.

Handelt es sich jedoch um Proben, die nicht in Zusammenhang mit einer Verbraucherbeschwerde stehen, müssen die Lebensmittel für eine Untersuchung am Staatlichen Untersuchungsamt abgelehnt werden. Eine Untersuchungsmöglichkeit besteht aber auf eigene Kosten bei privaten zugelassenen Lebensmittellabors.

  Verfahrensablauf

  • Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Beschwerde telefonisch, schriftlich oder persönlich an die zuständige Behörde.
  • Sie können Ihre Beschwerde auch auf dem bereitstehenden Formular "Verbraucherbeschwerde" einreichen.
  • Es ist wichtig, dass Sie ausführliche Angaben zur Beschwerde machen, die konkret, sachlich und wahrheitsgemäß sein sollten.
  • Geben Sie mit der Beschwerde nach Möglichkeit eine entsprechende Warenprobe ab (die zuständige Behörde nimmt darüber ein Protokoll auf).
  • Sofern es sich um kühlpflichtige Lebensmittel handelt, sollten Sie diese möglichst kühl zur zuständigen Behörde transportieren.
  • Weiterhin sind möglichst genaue Angaben zur Behandlung der Ware seit dem Erwerb erforderlich.

Weitere Ermittlungen/Sanktionen

Drohen anderen Verbrauchern gesundheitliche Schäden durch die gemeldete Ursache, leitet die für den Hersteller/Verkäufer zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde weitere Maßnahmen, wie auszugsweise unten aufgeführt, ein:

  • Ein Lebensmittelkontrolleur führt eine amtliche Kontrolle im betreffenden Betrieb oder Geschäft durch. Dabei wird möglichst eine Verfolgsprobe aus derselben Charge entnommen. Notfalls erfolgt die Untersuchung auch ohne Verfolgsprobe.
  • Anhand dieser Untersuchung erstellt die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen gegebenenfalls ein (lebensmittelrechtliches) Gutachten. Darüber beziehungsweise vom Ergebnis der Betriebskontrolle werden Sie als Beschwerdeführer, sofern gewünscht, in Kenntnis gesetzt.
  • weitere Ermittlungen im Betrieb
  • Entnahme weiterer Nachproben
  • bei schweren Hygienemängeln kann unter Umständen sogar eine Betriebsschließung veranlasst werden (auch vorübergehend)
  • die Einleitung eines Bußgeld- oder Strafverfahrens beziehungsweise eines Verwaltungsverfahrens
  • Verkehrsverbot für das Erzeugnis
  • Rückrufaktion für die betroffenen Produkte oder Chargen
  • Information der Öffentlichkeit
  • europaweite Warnmeldung

Gravierende Hygienemängel

Selbstverständlich können Sie sich auch an die hiesige Dienststelle wenden, wenn es um unzureichende hygienische Bedinungen oder gravierende Hygienemängel in einem Gastronomie- Handels- oder Gewerbebetrieb geht. Solche Anzeigen werden in jedem Fall vertraulich behandelt. Eine Bearbeitung erfolgt aber nur dann, wenn Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift nennen. Anonyme Anzeigen können nicht entgegen genommen werden.

Volksfeste und Vereinsfeste


Gewerbetreibende, Vereine oder auch Privatleute, die an Veranstaltungen wie Märkten, Volksfesten oder auch privat organisierten Straßenfesten teilnehmen müssen lebensmittelrechtliche Vorschriften beachten. Das ist wichtig, da es beim unsachgemäßen Umgang mit Lebensmittel zu Fehlern kommen kann, die nicht ohne Folgen für die Gesundheit der Veranstaltungsgäste bleiben.Mangelnde Hygiene bei der Herstellung und Zubereitung von Speisen oder auch die falsche Lagerung von Lebensmitteln kann zu einer Lebensmittelinfektion führen. Der beste Schutz vor solchen bösen Überraschungen ist die Einhaltung von hygienischen Mindestanforderungen.

Informieren Sie sich vor der Durchführung rechtzeitig über bestehende lebensmittelrechtliche Vorschriften, z. B. in dem Merkblatt für Volksfeste und Märkte sowie in weiterführenden Quellen. Für weitere Fragen wenden Sie sich im Bedarfsfall an die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung.

Weiterführender Informationen:

Merkblatt Volk- und Vereinsfeste, Straßenfeste

Leitfaden für Veranstaltungen und Volksfeste - Gute Hygienepraxis für Veranstalter


Der Jäger ist Lebensmittelunternehmer!


Es besteht die Pflicht zur Registrierung

Jäger, die Wild in der Decke oder zerwirktes Wildfleisch an andere abgeben (in den Lebensmittelverkehr bringen) sind im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 852/ 2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene
Lebensmittelunternehmer! Daraus ergibt sich im Zusammenhang mit dem Erlass des Landwirtschaftsministeriums MV vom 08.07. 2008 eine Registrierungspflicht bei der zuständigen Behörde. Die Registrierungspflicht besteht bei folgenden Tätigkeiten:

  • Direkte Abgabe von Wildfleisch: (aus der Decke geschlagen oder entschwartet, zerwirkt) Die Abgabe erfolgt an Endverbraucher (Privatpersonen, Gaststätten) oder den lokalen Einzelhandel.
  • Betreiben einer Wildsammelstelle: zum Zwischenlagern von Wild in der Decke / Schwarte bis zum Abtransport durch bzw. zum Wildverarbeitungsbetrieb oder Wildhandel.
  • Direkte Abgabe von Wild: Die Abgabe von Wild in der Decke/ Schwarte erfolgt durch den Jäger direkt an einen zugelassenen Wildverarbeitungsbetrieb oder Wildhandel.

Voraussetzung für die Abgabe ist die Schulung des Jägers zur kundigen Person!



Räumliche Mindestanforderung zur Gewährleistung hygienischer Bedingungen für die Lagerung und Behandlung von Wildfleisch bei Wildsammelstellen:

  • Handwaschbecken mit Schlauchanschluss, Seifenspender und Einweghandtüchern
  • Ausreichend großer Raum mit Kühleinrichtung (z. B. Kühlzelle)
  • Leicht zu reinigende, helle und desinfizierbare Wandoberflächen, Fenster und Türen
  • Fußboden, leicht zu reinigen und desinfizierbar und mit hinreichendem Gefälle zu einem Fußbodeneinlauf
  • Schädlingssichere natürliche oder mechanische Belüftung
  • Ausreichende Aufhängevorrichtungen oder Rohrbahnen


Wildsammelstellen mit Zerlegung und Vermarktung:

  • Ausstattung wie Wildsammelstellen (oben)

Zusätzlich:

  •  Handwaschbecken mit Warm- und Kaltwasseranschluss
  • Arbeitstisch mit leicht zu reinigender und desinfizierbarer Ausführung, korrosionsfrei und aus geeignetem Material
  • Abwaschmöglichkeit mit Warm- und Kaltwasseranschluss in angemessener Größe zur Bedarfsgegenständereinigung und Fleischreinigung
  • Räume müssen ausreichend groß sein (Zerlegung und Kühlung), um eine nachteilige Beeinflussung auszuschließen ( z.B. gegenseitige Berührung von enthäuteten und nicht enthäuteten Wild/ funktionelle Trennung)
  • Ordnungsgemäße Sammlung und Entsorgung von Tierhäuten und anderen tierischen Körperteilen, die nicht zur menschlichen Ernährung geeignet sind, in geschlossenen Behältnissen außerhalb der Räume

 Für den Betrieb der Einrichtungen sind vorzuhalten:

  • Geeignete Reinigungsgeräte und Reinigungsmittel, Reinigungsschlauch mit Halterung
  • Für Lebensmittelbetriebe geeignetes Desinfektionsmittel
  • Angemessene Schutzkleidung für Enthäutung und Zerlegung
  • Thermometer zur Kühltemperaturkontrolle

Weiterführende Informationen erhalten Sie im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt oder hier

Bundesinstitut für Risikobewertung: Tipps für den Umgang mit Wildfleisch

Wilduntersuchung

Fleisch- und Trichinenuntersuchung bei Haarwild

Wer selbsterlegtes Großwild für den Eigenverbrauch in Besitz genommen hat, muss dieses vor der weiteren Bearbeitung einer genauen Fleischuntersuchung unterziehen. Voraussetzung für die eigenständige Untersuchung ist der Besitz eines gültigen Jagdscheines und damit der Ausbildung zur kundigen Person. Wird dies erfüllt, kann das Wild auch in einer geringen Menge (Strecke eines Jagdtages) an Betriebe des Einzelhandels im Umkreis von 100 km um den Erlegeort oder Wohnort des Jägers abgeben werden.

Stellt der Jäger vor oder nach dem Erlegen gesundheitsbedenkliche Merkmale wie zum Beispiel abnormes Verhalten, Störungen des Allgemeinbefindens, Geschwülste/Abszesse in inneren Organen und/oder der Muskulatur, starke Abmagerung oder auch Herz-, Organ-, Gelenkentzündungen fest, ist der Wildtierkörper dem für den Erlege- oder Wohnort zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zur amtlichen Fleischuntersuchung vorzustellen (Tier-LMHV § 3 und Anlage 4).

Unabhängig davon unterliegen generell alle Wildschweine und auch Füchse, Dachse, Bären und andere fleischfressende Tiere, die Träger von Trichinen (heute Trichinellen) sein können und deren Fleisch zum Genuss für den Menschen bestimmt ist, der Pflicht zur Untersuchung auf Trichinellen (VO (EG) 854/2004 Anhang I Abschnitt IV Kapitel IX). Die Trichinenprobenentnahme ist eine amtliche Aufgabe und durch amtliche Tierärzte oder Fachassistenten durchzuführen.

Wird Wild zum Zwecke der Verwendung als Lebensmittel für den eigenen häuslichen Verbrauch erlegt oder aber kleine Mengen des erlegten Wildes oder Wildfleisches abgegeben, kann die Trichinenprobenentnahme unter bestimmten Bedingungen durch den Jäger / Jagdausübungsberechtigten vorgenommen werden.

Der Wildtierkörper ist mit einer Wildmarke zu kennzeichnen. Der Wildursprungsschein ist vollständig und gut leserlich auszufüllen und gemeinsam mit der Trichinenprobe in einer Trichinenuntersuchungsstelle abzugeben.

Den Jagdausübungsberechtigten obliegt es, alle in seinem Revier tätigen Jäger oder an der Jagdausübung Beteiligte über die gesetzlich vorgeschriebene Verfahrensweise in Kenntnis zu setzen und für deren Einhaltung in seinem Jagdbezirk Sorge zu tragen.

Bei Abgabe des Wildtierkörpers an einen Wildbe- und verarbeitungsbetrieb erfolgen die amtlichen Fleisch- als auch Trichinenuntersuchungen automatisch.

Trichinenuntersuchungsstellen im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Auf unserer interaktiven Karte finden Sie die aktuellen Trichinenuntersuchungsstellen mit den jeweiligen Annahme- bzw. Untersuchungszeiten

Zur interaktiven Karte

Keine Gebühren für Trichinenuntersuchung

Angesichts höherer Belastung und mehr Aufwendungen zur Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest entlastet der Landkreis Ludwigslust-Parchim die Jagdausübungsberechtigten 

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim verzichtet auf die Erhebung von Gebühren für die Trichinenuntersuchung. Diese Regelung gilt rückwirkend zum 1. Dezember bis auf Widerruf. Anlass ist die zunehmende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in angrenzenden Ländern und ersten Fällen in Sachsen und Brandenburg. Hier sieht der Landkreis Ludwigslust-Parchim einen erhöhten Bedarf an Jagden zur Reduzierung des Ausbruchrisikos im Gebiet des Landkreises. Jagdausübungsberechtigte sind, aufgrund der vermehrten Jagdaktivitäten, entsprechend erhöhten Jagdaufwendungen ausgesetzt.

Um diese Aufwendungen zu mindern und Anerkennung für den Einsatz zur Sicherung heimatlicher Tierbestände zu würdigen und das öffentliche Interesse auf Schutz vor Tierseuchen hervorzuheben, befreit der Landkreis Ludwigslust-Parchim die Jagdausübungsberechtigten und die Wildverarbeitungsbetriebe von der Gebühr der Trichinenuntersuchung.

Von November 2019 bis März 2020 wurden insgesamt 7.943 Wildschweine davon 4.789 von Jägern und 3.154 von Wildverarbeitungsbetrieben) beim Landkreis Ludwigslust-Parchim zur Trichinenuntersuchung gemeldet. Für die Zeit von Dezember 2020 bis März 2021 wird, unter Berücksichtigung verstärkter Jagden, von ca. 9.000 erlegten Wildschweinen (5.500 von Jägern und 3.500 durch Wildverarbeitungsbetriebe) ausgegangen.

Die Gebühren für die Trichinenuntersuchung – und entsprechend die Einnahmeeinbußen im Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises – belaufen sich bei geschätzten 9.000 Untersuchungen auf insgesamt ca. 64.600 Euro.

Hintergrund: Fleisch von Wildschweinen und anderen Tieren unterliegt der amtlichen Untersuchungspflicht, wenn es zum Genuss für Menschen verwendet werden soll. Damit soll einer Trichinenerkrankung bei Menschen vorgebeugt werden.

Kontakt für Rückfragen:

Landkreis Ludwigslust-Parchim

Andreas Bonin

Pressesprecher

03871 722-9203

andreas.bonin@kreis-lup.de                                                             Parchim, den 10.12.2020

Informationen zur Abgabe und Untersuchung von Trichinenproben in Parchim        
- Abgabezeiten / Untersuchungstage -

Gebührenverzeichnis des Landkreises Ludwigslust-Parchim über die Erhebung von Gebühren für Amtshandlungen in der Schlachttier-, Fleisch- und Trichinenuntersuchung

Zum 01.08.2020 tritt ein neues Gebührenverzeichnis in Kraft.

Gebührenverzeichnis für Hausschlachtungen, Trichinenuntersuchungen und gewerbliche Schlachtungen            gültig ab 01.08.2021

Gebühren für Hausschlachtungen und gewerbliche Schlachtungen                                                                                           gültig ab 01.03.2020 bis 31.07.2021

Gebühren für gewerbliche Schlachtungen bei erlegtem Haarwild in Wildverarbeitungsbetrieben                                       gültig ab 01.03.2020 bis 31.07.2021

Datenschutzhinweise

Pflicht zur Anmeldung von Lebensmttelbetrieben

Lebensmittelunternehmer, welche "auf einer der Stufen der Produktion, der Verarbeitung oder des Vertriebs von Lebensmitteln tätig sind", sind nach Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene verpflichtet, ihren Betrieb registrieren zu lassen und wesentliche Änderungen zu melden.
Zu den registrierungspflichtigen Betrieben gehören alle Betriebe, die Lebensmittel produzieren, verarbeiten, lagern oder vertreiben. Dazu gehören neben gastronomischen Einrichtungen, von Imbisswagen über Gaststätten bis zur Eventgastronomie auch Landwirtschaftsbetriebe, Großhandelsläger und der Einzelhandel sowie Betriebe, die unentgeltlich Lebensmittel abgeben.

Nicht zu den Lebensmitteln gehören u.a. lebende Tiere, soweit diese nicht für das Inverkehrbringen zum menschlichen Verzehr hergerichtet worden sind und Pflanzen vor der Ernte. Besteht ein Lebensmittelunternehmen aus mehreren Betriebsstätten, ist für jeden Betriebsstandort gesondert eine Meldung zu tätigen. Bei Änderung der Daten sollte innerhalb eines Monats eine Änderungsmeldung erfolgen.

Herstellerbetriebe, die Lebensmittel tierischer Herkunft in Verkehr bringen wollen, benötigen darüber hinaus eine EU-Zulassung. Hierzu gehören in der Regel Schlachtbetriebe, Fleischzerlegungsbetriebe und Fleischverarbeitungsbetriebe, und fisch- und milchverarbeitende Betriebe, bestimmte Hersteller von Eiprodukten und gegebenenfalls Großküchen mit über 1000 Essenportionen pro Tag.

Für die Erteilung einer Zulassung ist das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern zuständig.

Welche Dokumente sind erforderlich?

Für die Registrierung als Lebensmittelunternehmen ist das Formular "Meldung nach Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene" auszufüllen und unterschrieben an die Lebensmittelüberwachung zu übersenden. 

Das Formular können Sie hier herunter laden. Formular und Merkblatt

Welche Fristen sind zu beachten?

Die Registrierung als Lebensmittelunternehmen ist  grundsätzlich vor Betriebsaufnahme durchzuführen. Wesentliche Änderungen oder die Einstellung der Produktion ist zeitnah innerhalb eines Monats bekannt zu geben..    


Rechtsgrundlage

Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene

Datenschutzhinweis

Kontakt


Amtsleiter Herr Dr. Olav Henschel


 Tel.:

03871 722 3901

Fax:

03871 722 3999

E-Mail: E-Mail an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt senden                                      

Besucheranschrift: 

Ludwigslust                                    Parchim                                    Schwerin  

Garnisonsstr. 1                                            Putlitzer Str. 25                                    Ludwigsluster Chaussee 72 

19288 Ludwigslust                                      19370 Parchim                                    19061 Schwerin 

Postanschrift:                                 Parchim

                                                                     Postfach 12 63  19370 Parchim

Allgemeine Sprechzeiten (für Ludwigslust und Parchim)

Montag 09:00 - 13:00 Uhr
Dienstag

09:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch kein Sprechtag
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Standorte des Fachdienstes Veterinär- und Lebensmittelüberwachung (Karte)

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Tierseuchenschutz

Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten bei Tieren

Ein Ziel des öffentlichen Veterinärwesens ist Schutz und Gesundheit von Mensch und Tier. Grundlegende Aufgabe ist damit auch die Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten der Tiere. Trotz gewaltiger Fortschritte in Diagnostik, Vorbeugung und Bekämpfung besteht immer noch ein hohes Gefährdungspotential für Mensch und Tier. Das Auftreten hoch ansteckender Tierkrankheiten (Tierseuchen) wie beispielsweise Maul- und Klauenseuche, Schweinepest und Geflügelpest haben immense wirtschaftliche Folgen für den einzelnen Landwirt und die gesamte Wirtschaft. So werden zum Beispiel Handelsrestriktionen relevant, die den Im- und Export landwirtschaftlicher Produkte stark einschränken bzw. verbieten. Andere Tierseuchen wie Salmonellsoen oder Tollwut sind als Zoonosen von Bedeutung. Die menschliche Gesundheit kann durch den direkten Kontakt von Tier und Mensch oder über Lebensmittel tierischer Herkunft gefährdet werden.

Der Einzelne kann sich in der Regel nicht alleine vor der Einschleppung von Tierseuchen schützen, deshalb ist die staatliche Bekämpfung notwendig. Grundlage der Tierseuchenbekämpfung sind das Tierseuchengesetz, die Viehverkehrsverordnung, die Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung sowie die Verordnungen über anzeige- und meldepflichtige Tierseuchen. Ob es sich um eine anzeige- oder meldepflichtige Krankheit handelt, ist unter anderem abhängig von der wirtschaftlichen Bedeutung, dem Grad der

Gemeingefährlichkeit und dem Gefährdungspotential für den Menschen. Grundvoraussetzung für eine effektive Tierseuchenbekämpfung ist das Bekanntsein aller Nutztierbestände.
Deshalb ist jeder Halter von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Hühnern, Enten, Gänsen, Puten, Perlhühnern, Rebhühnern, Wachteln, Fasanen, Tauben, Laufvögeln, Gehegewild und Bienen verpflichtet seinen Tierbestand im Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, Dienstgebäude Ludwigslust, Garnisonsstraße 1 in 19288 Ludwigslust, Tel.: 03871 722-3922 oder -3921  telefonisch oder über unser Meldeformular anzumelden.  Auch Änderungen im Tierbestand sind unverzüglich mitzuteilen.
Ein lang währender Erfolg der Bekämpfungsmaßnahmen ist jedoch nur möglich, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.



Tierbestandsanmeldungen

Die Anzeige des Tierbestandes ist vor Beginn der Tierhaltung zu tätigen.

Anzugeben sind jeweils:

  • Schweinen, Schafen, Ziegen,  Hühnern, Enten, Gänsen, Puten,    Perlhühnern, Rebhühnern, Wachteln, Fasanen,     Tauben, Laufvögeln• Name, Anschrift und Telefonnummer des Tierhalters
  •  Anzahl der gehaltenen Tiere von Pferden, Rindern, , Gehegewild und Bienen
  •  die Nutzungsart
  • der Standort der Tiere
  • der Hoftierarzt   (Bei Änderungen besteht die Pflicht zur unverzüglichen Mitteilung!)

Jedem Tierhalter wird nach Anzeige seiner Tierhaltung eine Registriernummer zugeteilt. Für Halter von Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen ist eine Anmeldung unter Angabe der Registriernummer beim MQD–Qualitätsprüfungs- und Dienstleistungsgesellschaft M-V, Speicherstraße 11  18273 Güstrow Tel.: 03843 751-0 www.mqd.de unbedingt erforderlich, da sonst eine Eintragung in der HIT-Datenbank nicht möglich ist. Mit dieser Registriernummer ist die Bestellung der notwendigen Ohrmarken für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen über den MQD möglich. Alle Tierhalter müssen ihren Tierbestand zusätzlich bei der Tierseuchenkasse M-V, Neustrelitzer Straße 120, Block C 17033 Neubrandenburg  Tel.: 0395 380-19992 oder 19994 www.tskmv.de anmelden.

Tierhaltermeldeformular

 

Informationen für Jäger - Merkblätter und Formulare

Afrikanische Schweinepest - Informationen für Jagdtouristen

Was sollten Jagdtouristen beachten? Hinweise und Empfehlungen zu Reiseländern und Umgang mit verwendeter Jagdausrüstung.  Merkblatt

Schweinepest - Informationen für Jäger

Was können Jäger vorbeugend tun? Was müssen Schweinehalter, die auch Jäger sind, zur Seuchenvorsorge beachten?   Merkblatt

Tupferprobenentnahme für die Untersuchung auf ASP bei Fallwild

Jäger können die Bekämpfung von ASP durch die Entnahme und Einsendung von Blutproben bei erlegtem Schwarzwild oder Fallwild wesentlich unterstüzen. Hinweise zur Durchführung gibt Ihnen unser Merkblatt.

Probeneinsendung bei Fallwild, Unfallwild und krank angesprochenen Tieren

Es können Proben von Wildschweinen gemäß des des Erlasses zur Überwachung von Wildschweinen auf Schweinepest im MV und ganze Tierkörper von Füchsen, Marderhunden und Waschbären zur Untersuchung gemäß des Erlasses zur Überwachung und Aufrechterhaltung der Tollwutfreiheit in MV eingesandt werden. Für die eingesandten Proben wird eine Aufwandentschädigung gezahlt.

Den Antrag für die Aufwandentschädigung finden Sie hier: Antrag auf Aufwandsentschädigung 

Hinweise zur Probenahme für die Untersuchung auf Schweinepest bei Schwarzwild

Merkblatt des Landesamtes  für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg--Vorpommern Abteilungen 6 und 2 Tierseuchenbekämpfungsdienst und Tierseuchendiagnostik



 


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Allgemeine Sprechzeiten (für Ludwigslust und Parchim)

Montag 09:00 - 13:00 Uhr
Dienstag

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Mittwoch kein Sprechtag
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

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Tierschutz

Tierschutz


Die Mitarbeiter des Fachbereichs Tierschutz sind für die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen an die artgerechte Haltung von Tieren im kommerziellen und privaten im Bereich verantwortlich.Zur artgerechten Haltung gehört nicht nur die Haltung im Stall, Hof und Haus, sondern auch der richtige Umgang mit dem Tier auf dem Transport und bei der Schlachtung.Die amtlichen Mitarbeiter machen Kontrollen vor Ort in den Ställen und Privathaltungen, kontrollieren aber ebenso Zirkusse, Tierausstellungen, Tierbörsen, Zoohandlungen, Hunde- und Katzenpensionen, Reitbetriebe, Tierzüchter und Tiertrainer.Um Problemen der Tierhaltung vorzubeugen ist das Amt auch beratend tätig. Für Fragen zur art- und tierschutzrechtlichen Haltung sowie Stallneu- und –umbauten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.Bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen werden gegen Tierhalter auch verwaltungsrechtliche Maßnahmen eingeleitet.

Unterstützung findet der Fachbereich Tierschutz bei den Tierschutzvereinen, der Polizei und den Ordnungsämtern.Um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufdecken zu können, ist der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung auf Ihre Mithilfe angewiesen. Falls Sie Missstände beobachten, haben Sie die Möglichkeit sich an uns zu wenden.


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Besucheranschrift: 

Ludwigslust                                    Parchim                                    Schwerin  

Garnisonsstr. 1                                            Putlitzer Str. 25                                    Ludwigsluster Chaussee 72 

19288 Ludwigslust                                      19370 Parchim                                    19061 Schwerin 

Postanschrift:                                 Parchim

                                                                     Postfach 12 63  19370 Parchim

Allgemeine Sprechzeiten (für Ludwigslust und Parchim)

Montag 09:00 - 13:00 Uhr
Dienstag

09:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch kein Sprechtag
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Standorte des Fachdienstes Veterinär- und Lebensmittelüberwachung (Karte)


Kontakt  Veterinär- und Lebensmittelüberwachung


Amtsleiter Herr Dr. Olav Henschel


 Tel.:

03871 722 3901

Fax:

03871 722 3999

E-Mail: E-Mail an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt senden                                      

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19288 Ludwigslust                                      19370 Parchim                                    19061 Schwerin 

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                                                                     Postfach 12 63  19370 Parchim

Allgemeine Sprechzeiten (für Ludwigslust und Parchim)

Montag 09:00 - 13:00 Uhr
Dienstag

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Mittwoch kein Sprechtag
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Standorte des Fachdienstes Veterinär- und Lebensmittelüberwachung (Karte)

Im Notfall ist der Fachdienst außerhalb der Sprechzeiten über die integrierte Leitstelle unter der Tel.: 0385 5000-0 erreichbar.