Corona-Positiv

Bei Ihnen wurde - nach einem PCR-Test - eine COVID-19-Infektion diagnostiziert. Deshalb wurde für Sie eine häusliche Isolierung angeordnet. Die Maßnahme endet nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch die zuständige Behörde wieder aufgehoben wurde.

Da zum Zeitpunkt der positiven Erstmeldung noch nicht feststeht, ob eine Infektion mit einer Mutation vorliegt, wird zurzeit durch das Gesundheitsamt des Landkreises Ludwigslust-Parchim für alle Infizierten eine Quarantäne auf Widerruf verfügt. 

Die Infizierten werden innerhalb der Quarantäne durch das Gesundheitsamt angerufen und nach ihrem Gesundheitszustand befragt. Sollte bei ihnen eine Mutation nachgewiesen werden, werden sie davon in Kenntnis gesetzt. Die Erkrankten ohne Mutation werden nach 10 Tagen aus der Quarantäne entlassen. Die Erkrankten mit Mutation werden, wenn sie symptomfrei sind, am 13. Tag nochmals getestet und nach Prüfung des Testbefundes aus der Quarantäne entlassen oder auf Widerruf verlängert.

Bei einer Verschlechterung Ihres Zustandes informieren Sie bitte umgehend Ihren Hausarzt/Hausärztin.

Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich an unsere Hotlines (s. Kasten HOTLINES im rechten Rand).
Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Kontaktperson

Eine Anordnung des Gesund­heitsamtes zur Quarantäne ergeht, wenn innerhalb der letzten Tage enger Kontakt zu einem Erkrankten mit einer labor­bestätigten COVID-19-Diagnose bestand. Als "Kontaktperson" zählen Sie zu denen, die ansteckungsverdächtig sind, ohne selber krank oder krankheitsverdächtig zu sein.

Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient Ihrem Schutz und dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung verhindern. Die Maßnahme wird von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet. Es wird genau festgelegt, wie lange Sie in Quarantäne bleiben. Die Maßnahme endet aber nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch das Gesundheitsamt wieder aufgehoben wird.

Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Entschädigung bei Tätigkeitsverbot

Nur wer direkt vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurde und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG erhalten. Bitte stellen Sie nur dann einen Antrag. Viele generelle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise führen nicht zu einem Anspruch auf Entschädigung.

Nähere Informationen sowie das Online-Antragsformular finden Sie hier: