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Corona

Aktuelle Coronazahlen

Stand: 29.07.2021 (16:00 Uhr)

7-Tage-Inzidenz
8,5  (Vortag 8,5)

Impfungen (ohne Hausärzte)
Erstimpfungen: 65.742
Zweitimpfungen: 54.382

Bestätigte Fälle gesamt*
7320 (+1)

Erkrankte, aktiv und in Quarantäne
25 (+1)

Kontaktpersonen in Quarantäne
65 (+5)

stationäre Patienten / davon ITS
1 (+/-0) / 1 (+/-0)

Genesene*
7030 (+/-0)
Verstorbene*
265 (+/-0)

* seit Auftreten des ersten Infektionsfalls am 14.03.2020

Mehr Infos



Informationen für Ihre Lebenslage

Corona-Positiv und Kontaktpersonen

Corona-Positiv

Bei Ihnen wurde - durch einen PCR-Test - eine COVID-19-Infektion diagnostiziert. Deshalb wurde für Sie eine häusliche Isolierung angeordnet.

Entsprechend der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes wird durch das Gesundheitsamt des Landkreises Ludwigslust-Parchim für alle Infizierten eine 14-tägige Quarantäne ab Abstrichnahme verfügt.

Die Infizierten werden innerhalb der Zeit der häuslichen Isolierung durch das Gesundheitsamt angerufen und nach ihrem Gesundheitszustand befragt. Die Erkrankten werden, wenn sie symptomfrei sind, am 13. Tag nochmals getestet und nach Prüfung des Testbefundes aus der Quarantäne entlassen oder auf Widerruf verlängert.

Bei einer Verschlechterung Ihres Zustandes informieren Sie bitte umgehend Ihren Hausarzt/Hausärztin.

Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich an unsere Hotlines (s. Kasten HOTLINES im rechten Rand).
Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Kontaktperson

Als "Kontaktperson" zählen Sie zu denen, die ansteckungsverdächtig sind, ohne selber krank oder krankheitsverdächtig zu sein. Eine Anordnung des Gesund­heitsamtes zur Quarantäne ergeht, wenn innerhalb der letzten Tage enger Kontakt zu einem Erkrankten mit einer labor­bestätigten COVID-19-Diagnose bestand.

Enge Kontaktpersonen müssen für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Die Maßnahme wird von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet. Es wird genau festgelegt, wie lange Sie in Quarantäne bleiben. Sie erhalten i. d. R. zwei Termine zur Abstrichentnahme. Die Maßnahme endet nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch das Gesundheitsamt wieder aufgehoben wird.

Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient Ihrem Schutz und dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung verhindern. Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, muss das Gesundheitsamt umgehend informiert werden.

Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Entschädigung bei Tätigkeitsverbot

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Personen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot oder einer Quarantäneanordnung unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung erhalten. Diese beträgt in den ersten sechs Wochen 100 Prozent des Netto-Verdienstausfalls. Der Arbeitgeber zahlt den Lohn in dieser Zeit fort.
Den Arbeitgebern werden die ausgezahlten Beträge gemäß § 56 Abs. 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz auf Antrag vom LAGuS erstattet. Auch Selbstständige haben einen Anspruch auf Entschädigung. Alle wichtigen Informationen sowie die Antragsformulare sind zu finden auf:

Testen auf Corona

Wenn Sie Verdacht auf eine Corona-Infektion oder Symptome haben, klären Sie bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt, ob bei Ihnen ein PCR-Test auf eine Covid-19-Infektion vorgenommen werden soll. Fahren Sie nicht in ein Testzentrum, um einen PCR-Test machen zu lassen - dies erfordert eine Überweisung. Außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende ist der Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 zu erreichen.
Wenn bei Ihnen ein PCR-Test gemacht wurde, sollten Sie zuhause bleiben und Kontakte zu anderen Menschen vermeiden, bis das Testergebnis eintrifft. Nach Feststellung eines positiven Testergebnisses aufgrund eines PCR-Tests besteht die Pflicht zur Absonderung.

Auch wer bei einem Schnelltest oder Selbsttest positiv getestet wurde, ist laut Corona-Landesverordnung in Verbindung mit der Quarantäne-Verordnung verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test zu veranlassen und muss sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses ebenfalls in häusliche Absonderung begeben.

Die Möglichkeit der bundesweiten Suche nach allen gelisteten Apotheken, bei denen Sie einen Schnelltest machen lassen können finden Sie hier

Wichtiger Hinweis: In den Schnelltestzentren Wittenburg, Dömitz, Hagenow, Ludwigslust - Zebef und DRK Geschäftsstelle besteht die Möglichkeit Sonderöffnungszeiten einzuräumen, wenn es 20 oder sogar mehr Personen sind, die getestet werden wollen. Hierbei muss jedoch eine Terminabsprache vorab telefonisch (03874/ 32611-0 Sekretariat vom Kreisverband) oder per E-Mail an coronatest@drk-lwl.de erfolgen.

 

Rund ums Impfen

Impfzentren im Landkreis

  • Stadthalle Parchim, Putlitzer Straße 56
  • Stadthalle Ludwigslust, Christian-Ludwig-Straße 1
  • Hagenow, Steegener Chaussee 8c
  • Crivitz, Amtsstraße 1 (Krankenhaus am Civitzer See)

Öffnungszeiten für Impfung ohne Termin

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim öffnet seine Impfzentren ab sofort weitgehend für Erstimpfung mit dem mRNA-Impfstoff Biontech/Pfizer ohne vorherige Terminbuchung. Grund dafür sind zum einen ausbleibende oder nicht wahrgenommene Terminbuchungen über das Landestool, zum anderen gute Erfahrungen mit offenen Impftagen in der vergangenen Woche. Annähernd 900 Menschen haben am Donnerstag und Freitag vergangener Woche zum „Happy Hour“-Angebot des Landkreises Gebrauch gemacht. Zu beachten sind folgende neue Öffnungszeiten der Impfzentren:

Ludwigslust Stadthalle

06./07. Juli, 12. bis 15. Juli, 22./23. Juli, 28. bis 30. Juli,

02. bis 06. August, 09. bis 13. August

Öffnungszeiten jeweils

von 7.30 Uhr bis 10.30  Uhr und 16.00 Uhr bis 19 Uhr

Parchim Stadthalle

06./07. Juli, 12. bis 15. Juli, 26. bis 30. Juli

Öffnungszeiten jeweils

von 08.30 Uhr bis 11.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Allgemeine Informationen

Terminvereinbarung und Vorbereitung auf den Impftermin

Impftermine in einem unserer Impfzentren können telefonisch beim Callcenter des Landes unter der Telefonnummer 0385 20271115 vereinbart werden.

Die Hotline zur Terminvereinbarung ist erreichbar:

  • montags bis freitags: von 8 Uhr bis 20 Uhr
  • Wochenende und Feiertage: von 9 bis 16 Uhr

Für das Telefonat werden benötigt:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum
  • eine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen
  • die Postleitzahl des Wohnorts
  • Stift und Papier, um die Termine zu notieren

Online-Registrierung

Die Registrierung kann jederzeit online unter der Internetseite: www.corona-impftermin-mv.de vorgenommen werden.

Es können bei der Registrierung Terminvorschläge für Impftermine gemacht werden. Die finale Terminvergabe erfolgt über das Online-System. Bei der Registrierung ist darauf zu achten, dass der Vorgang komplett abgeschlossen wird (sonst ist keine Terminvergabe möglich).

Für das Impfen im Impfzentrum zum vereinbarten Termin wird benötigt:

  • Personalausweis
  • Impfausweis (wenn vorhanden)

In unserem Landkreis werden zurzeit die Impfstoffe von BioNTech-Pfizer, Moderna und AstraZeneca verimpft.

Sie unterstützen den reibungslosen Ablauf im Impfzentrum, wenn Sie die folgende Unterlagen herunterladen, ausdrucken und bereits fertig ausgefüllt und unterschrieben mitbringen:

BioNTech/Pfizer, Moderna (mRNA-Impfstoff)
Aufklärungsbogen
Anamnese-/Einwilligungsbogen  

... zur Download-Seite des Bundesgesundheitsministeriums

AstraZeneca, Johnson&Johnson (Vektor-Impfstoff)
Aufklärungsbogen
Anamnese-/Einwilligungsbogen

... zur Download-Seite des Bundesgesundheitsministeriums

Impftermin absagen

Sollten Sie in der Zwischenzeit keinen Impftermin mehr benötigen, wenden Sie sich zur Löschung der Registrierung bitte an die Hotline 0385 2027-9918 oder per E-Mail an: absagen-corona-impftermin@lagus.mv-regierung.de
benötigte Angaben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Impftermine, Impfzentrum.

Impfzertifikat - Nachweis über die Impfung gegen Covid-19

Als Nachweis für die vollständige Impfung gegen Covid-19 bleiben der gelbe WHO-Impfausweis, hilfsweise auch die nach der Impfung erhaltene Impfdokumentation gültig.

Wer nicht ständig seinen Impfausweis in Papier mitschleppen möchte, kann auf das digitale Impfzertifikat umsteigen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man lädt sich die CovPass-App (RKI) herunter oder nutzt die neue Version der Corona-Warn-App, in dieser ist der digitale Impfnachweis ebenfalls integrierbar. Beide Varianten sind für den Nutzer kostenfrei. Mittels QR-Code kann bei Bedarf der vollständige Impfschutz vorgezeigt werden – im Restaurant, Theater oder Konzerten.
Der Landkreis Ludwigslust-Parchim arbeitet derzeit an den technischen Voraussetzungen, damit die Impfzentren künftig, wenn gewünscht, unmittelbar nach erfolgter Impfung das Zertifikat direkt an den Geimpften übergeben können.
Auch nachträglich bei bereits erfolgter Impfung kann das Zertifikat ausgestellt werden. Dafür wird als Nachweis der Impfausweis oder eine vollständige Impfdokumentation in Verbindung mit dem Personalausweis benötigt. Ärzte und Apotheken werden diesen Service anbieten.
Auch die Bürgerbüros in Parchim und Ludwigslust werden diesen Service nach Terminvereinbarung anbieten können. Die Voraussetzungen dafür werden derzeit geschaffen. Sobald die technischen Voraussetzungen erfüllt sind, wird der Service hier verlinkt.

Schulen, Kitas, Einrichtungen

1. Schulen und Bildungseinrichtungen

Einschulungen und Schulanfang

Große Vorfreude bei Erstklässlerinnen und Erstklässlern auf den Schulbeginn. Einschulungsfeiern sind in diesem Jahr möglich, wegen der Corona-Pandemie finden sie jedoch unter besonderen Bedingungen statt. Alle Informationen finden Sie hier


Schulbetrieb im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat mitgeteilt, dass in den ersten beiden Schulwochen nach den Sommerferien die Maskenpflicht im Unterricht sowie die Testpflicht gelten, um das Risiko, dass Reiserückehrende die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus in die Schulen tragen, zu minimieren. 

Grundsätzlich besteht für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte, unterstützende pädagogische Fachkräfte sowie Referendarinnen und Referendare weiterhin die Verpflichtung, sich zweimal in der Woche mittels eines anerkannten Tests auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu testen. Hiervon ausgenommen sind vollständig Geimpfte sowie Genesene. Es bleibt beim bisherigen Verfahren und wie die bestehende Regelung es bereits vorsieht bleiben folgende Bescheinigungen anerkannt:

  1. mittels eines anerkannten Schnelltests in der Schule unter Begleitung der Lehrkräfte,
  2. durch Vorlage einer Bescheinigung zu Unterrichtsbeginn über eine Testung in einem anerkannten Testzentrum,
  3. durch Vorlage einer Bescheinigung zu Unterrichtsbeginn über eine Testung in einer anerkannten Teststelle oder
  4. durch Vorlage einer Bestätigung durch die Erziehungsberechtigten oder die volljährige Schülerin bzw. den volljährigen Schüler über ein negatives Testergebnis in der Häuslichkeit.

Welches Testverfahren favorisiert wird, steht den Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern frei.


Gesundheitsbestätigung

Wie es schon nach den vorangegangenen Ferien üblich war, müssen Schülerinnen und Schüler, die nach den Ferien die Schule besuchen, wieder das Formular zur Gesundheitsbestätigung unterschrieben vorlegen. Die Schülerinnen und Schüler müssen bestätigen, dass sie sich innerhalb der vergangenen zehn Tage nicht in einem Risikogebiet oder innerhalb von 14 Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Das entsprechende Formular, das von den Eltern bzw. volljährigen Schülerinnen und Schülern unterschrieben werden muss, wird über die Schulen zur Verfügung gestellt und steht auch hier zum Download bereit.


Wann findet in Schulen der Regelbetrieb, Wechselunterricht und Distanzunterricht statt?

In allen Jahrgangsstufen gilt Präsenzpflicht für alle Schulbereiche. Es findet ein täglicher Präsenzunterricht in Form eines Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen statt.

Das Gesundheitsamt schätzt  bei einem hohen Infektionsgeschehen ein, ob ein Infektionsgeschehen vorliegt, das in dem jeweiligen Kreis oder der jeweiligen kreisfreien Stadt homogen oder lokal oder altersspezifisch begrenzt und eingedämmt werden muss. Das Gesundheitsamt und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur legen dann fest, ob bestimmte Jahrgangsstufen oder einzelne Schulen in dem Gebiet dieses Landkreises oder dieser kreisfreien Stadt oder nur lokal begrenzt im Wechselunterricht oder Distanzunterricht beschult werden. Zudem wird vom Gesundheitsamt entschieden, ob geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen können.

Schulen werden nicht mehr, bei Überschreitung eines bestimmten Inzidenzwertes, geschlossen.


Bürgertelefon Schule

Für alle Fragen zum Thema Schule im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Landesregierung eine zentrale Rufnummer eingerichtet. Telefonnummer: 0385/588-11311
Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr und Samstag sowie Sonntag 10 bis 14 Uhr besetzt.


Im Bereich Soziales befassen sich zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen mit der stationären oder ambulanten Betreuung und Pflege der Betroffenen. Sie unterliegen den rechtlichen Vorschriften des Landes: der Pflege und Soziales Corona-Verordnung M-V und der Verordnung zur Corona bedingten Regelung der Besuchs-, Betretens- und Leistungsbeschränkungen in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen.

In folgenden Einrichtungen sollen Besuchs- und Betretensregelungen, Test- und Hygienekonzepte und nicht zuletzt eine vorrangige Berücksichtigung beim Impfen zum erhöhten Schutz vor Infektionen und Ausbrüchen beitragen:

  • soziale Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Krankenhäuser, Rehakliniken und weitere stationäre Einrichtungen
  • Wohnformen für Menschen mit Behinderungen
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Altersheime oder Pflegeeinrichtungen
  • teilstationäre Pflegeeinrichtungen, wie z.B. Tagespflege

Informationen des Sozialministeriums M-V zu Pflege- und Sozialeinrichtungen

Reisebestimmungen

Die Bedingungen für die Einreise nach Deutschland und Reisen im Inland werden durch Bundes- und Landesverordnungen geregelt. Vor einer Reise sollte man sich über Risikogebiete, Einreiseanmeldung,Test- und Quarantänepflichten und Ausnahmeregelungen informieren.

Einreise nach M-V

Die besonderen Einschränkungen bei einer Reise nach M-V wurden aufgehoben. Auch Tagestouristen werden wieder willkommen geheißen. Gäste in Beherbergungseinrichtungen müssen ggf. Testpflichten beachten und ein negatives Testergebnis nachweisen. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht mehr testen lassen.


Digitale Einreiseanmeldung

Wenn Sie aus einem internationalen Risikogebiet kommen, müssen Sie sich vor der Einreise digital anmelden. Die digitale Anmeldung kann unter www.einreiseanmeldung.de abgerufen werden. Ersatzweise kann der Vordruck verwendet werden, der der Corona Einreise-Verordnung des Bundes als Anlage beigefügt ist.

Mit dieser Anmeldung erhalten die für den Zielort zuständigen Gesundheitsämter die notwendigen Informationen, um etwa kontrollieren zu können, ob die bestehende Quarantänepflicht eingehalten wird. Die Daten werden dabei verschlüsselt übertragen und 14 Tage nach der Einreise automatisch gelöscht.

Einreise aus einem Risikogebiet

Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen Sie bei Einreise über einen Testnachweis verfügen (Antigentest: max. 24h, PCR max. 72h alt bei Einreise). Wenn Sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers einreisen, ist der Testnachweis bereits vor Abreise dem Beförderer vorzulegen.

Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, müssen Sie bei Einreise über einen Testnachweis(Antigentest: max. 48h, PCR max. 72h alt bei Einreise), einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügen. Wenn Sie unter Inanspruchnahme eines Beförderers einreisen, ist der jeweilige Nachweis bereits vor Abreise dem Beförderer vorzulegen

Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, welches weder als Hochinzidenz-nochals Virusvariantengebiet ist, müssen Sie spätestens 48h nach der Einreise über einen Testnachweis, Genesenennachweis oder einen Impfnachweis verfügenund diesen über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.deübermitteln.


Ein- oder Rückreise mit dem Flugzeug

Flugeinreisende beachten bitte die grundsätzliche Test-, Impf- oder Genesenennachweispflicht vor Abflug, unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Wirtschaft und Arbeitsschutz

Wirtschaftshilfen

Um Unternehmen und Arbeitsplätze in dieser schwierigen Situation zu sichern, werden die Einschränkungen der Wirtschaft vonseiten des Bundes und des Landes seit Beginn der Pandemie in erheblichem Umfang mit Unterstüt-zungsmaßnahmen flankiert. Kernelemente der Unterstützung sind die branchenoffenen Corona-Hilfen des Bundes. Darüber hinaus ergänzt das Land die Bundeshilfen mit eigenen Programmen zur Bewältigung landesspezifischer Problemstellungen.

Die Landesregierung hat im Herbst 2020 das Winter-Stabilisierungsprogramm für Wirtschaft und Arbeit in M-V aufgelegt und damit Maßnahmen ergriffen, um bei Einnahmeausfällen die Finanzierung der laufenden Ausgaben zu sichern, die Folgen für die Beschäftigten abzumildern und besonders betroffene Branchen gezielt zu unterstützen.

Nachdem die pandemiebedingten Einschränkungen im ersten Halbjahr 2021 andauern, hat die Landesregierung die Unterstützungsmöglichkeiten nunmehr verlängert und ausgeweitet.

Das Wirtschaftsministerium M-V hat im April 2021 hierzu die Broschüre "Corona-Hilfen M-V" veröffentlicht.

Die Unternehmer-Hotline der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Ludwigslust-Parchim beantwortet Unternehmerfragen montags bis freitags unter der Telefonnummer 03871 722-5678.


Gesundheitsschutz der Beschäftigten

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung, wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.

Das gilt neu – nach der Änderungs-VO vom 11. März 2021

  • Der Arbeitgeber hat auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung und unter Berücksichtigung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel in einem Hygienekonzept die erforderlichen Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festzulegen und umzusetzen. Für geeignete Maßnahmen können die branchenbezogenen Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger herangezogen werden.
  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet, Homeoffice zu nutzen.
  • Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen. 
  • Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf ein Minimum zu reduzieren
  • In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten sollen möglichst kleine Arbeitsgruppen gebildet und wenn möglich zeitversetzt gearbeitet werden.
  • Für das Arbeiten im Betrieb müssen Arbeitgeber zumindest medizinische Gesichtsmasken (OP Masken) zur Verfügung stellen wenn Anforderungen an Räume oder Abstand aus bestimmten Gründen nicht eingehalten werden können.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz die Anforderungen an den Arbeitsschutz. Die Regel stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygienemaßnahmen, ggf. die Benutzung von Alltagsmasken/Atemschutz und sachgerechte Lüftung (AHA+L) die wichtigsten Instrumente.

Betriebe, welche die Regel anwenden, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln.


Mehr Informationen aus M-V

AHA + L + A