Vorlesen
Inhalt

Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten bei Tieren

Ein Ziel des öffentlichen Veterinärwesens ist Schutz und Gesundheit von Mensch und Tier. Grundlegende Aufgabe ist damit auch die Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten der Tiere. Trotz gewaltiger Fortschritte in Diagnostik, Vorbeugung und Bekämpfung besteht immer noch ein hohes Gefährdungspotential für Mensch und Tier. Das Auftreten hoch ansteckender Tierkrankheiten (Tierseuchen) wie beispielsweise Maul- und Klauenseuche, Schweinepest und Geflügelpest haben immense wirtschaftliche Folgen für den einzelnen Landwirt und die gesamte Wirtschaft. So werden zum Beispiel Handelsrestriktionen relevant, die den Im- und Export landwirtschaftlicher Produkte stark einschränken bzw. verbieten. Andere Tierseuchen wie Salmonellsoen oder Tollwut sind als Zoonosen von Bedeutung. Die menschliche Gesundheit kann durch den direkten Kontakt von Tier und Mensch oder über Lebensmittel tierischer Herkunft gefährdet werden.

Der Einzelne kann sich in der Regel nicht alleine vor der Einschleppung von Tierseuchen schützen, deshalb ist die staatliche Bekämpfung notwendig. Grundlage der Tierseuchenbekämpfung sind das Tierseuchengesetz, die Viehverkehrsverordnung, die Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung sowie die Verordnungen über anzeige- und meldepflichtige Tierseuchen. Ob es sich um eine anzeige- oder meldepflichtige Krankheit handelt, ist unter anderem abhängig von der wirtschaftlichen Bedeutung, dem Grad der

Gemeingefährlichkeit und dem Gefährdungspotential für den Menschen. Grundvoraussetzung für eine effektive Tierseuchenbekämpfung ist das Bekanntsein aller Nutztierbestände.
Deshalb ist jeder Halter von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Hühnern, Enten, Gänsen, Puten, Perlhühnern, Rebhühnern, Wachteln, Fasanen, Tauben, Laufvögeln, Gehegewild und Bienen verpflichtet seinen Tierbestand im Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, Dienstgebäude Ludwigslust, Garnisonsstraße 1 in 19288 Ludwigslust, Tel.: 03871 722-3922 oder -3921  telefonisch oder über unser Meldeformular anzumelden.  Auch Änderungen im Tierbestand sind unverzüglich mitzuteilen.
Ein lang währender Erfolg der Bekämpfungsmaßnahmen ist jedoch nur möglich, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.



Tierbestandsanmeldungen

Die Anzeige des Tierbestandes ist vor Beginn der Tierhaltung zu tätigen.

Anzugeben sind jeweils:

  • Schweinen, Schafen, Ziegen,  Hühnern, Enten, Gänsen, Puten,    Perlhühnern, Rebhühnern, Wachteln, Fasanen,     Tauben, Laufvögeln• Name, Anschrift und Telefonnummer des Tierhalters
  •  Anzahl der gehaltenen Tiere von Pferden, Rindern, , Gehegewild und Bienen
  •  die Nutzungsart
  • der Standort der Tiere
  • der Hoftierarzt   (Bei Änderungen besteht die Pflicht zur unverzüglichen Mitteilung!)

Jedem Tierhalter wird nach Anzeige seiner Tierhaltung eine Registriernummer zugeteilt. Für Halter von Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen ist eine Anmeldung unter Angabe der Registriernummer beim MQD–Qualitätsprüfungs- und Dienstleistungsgesellschaft M-V, Speicherstraße 11  18273 Güstrow Tel.: 03843 751-0 www.mqd.de unbedingt erforderlich, da sonst eine Eintragung in der HIT-Datenbank nicht möglich ist. Mit dieser Registriernummer ist die Bestellung der notwendigen Ohrmarken für Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen über den MQD möglich. Alle Tierhalter müssen ihren Tierbestand zusätzlich bei der Tierseuchenkasse M-V, Neustrelitzer Straße 120, Block C 17033 Neubrandenburg  Tel.: 0395 380-19992 oder 19994 www.tskmv.de anmelden.

Tierhaltermeldeformular

 

Informationen für Jäger - Merkblätter und Formulare

Afrikanische Schweinepest - Informationen für Jagdtouristen

Was sollten Jagdtouristen beachten? Hinweise und Empfehlungen zu Reiseländern und Umgang mit verwendeter Jagdausrüstung.  Merkblatt

Schweinepest - Informationen für Jäger

Was können Jäger vorbeugend tun? Was müssen Schweinehalter, die auch Jäger sind, zur Seuchenvorsorge beachten?   Merkblatt

Tupferprobenentnahme für die Untersuchung auf ASP bei Fallwild

Jäger können die Bekämpfung von ASP durch die Entnahme und Einsendung von Blutproben bei erlegtem Schwarzwild oder Fallwild wesentlich unterstüzen. Hinweise zur Durchführung gibt Ihnen unser Merkblatt.

Probeneinsendung bei Fallwild, Unfallwild und krank angesprochenen Tieren

Es können Proben von Wildschweinen gemäß des des Erlasses zur Überwachung von Wildschweinen auf Schweinepest im MV und ganze Tierkörper von Füchsen, Marderhunden und Waschbären zur Untersuchung gemäß des Erlasses zur Überwachung und Aufrechterhaltung der Tollwutfreiheit in MV eingesandt werden. Für die eingesandten Proben wird eine Aufwandentschädigung gezahlt.

Den Antrag für die Aufwandentschädigung finden Sie hier: Antrag auf Aufwandsentschädigung 

Hinweise zur Probenahme für die Untersuchung auf Schweinepest bei Schwarzwild

Merkblatt des Landesamtes  für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg--Vorpommern Abteilungen 6 und 2 Tierseuchenbekämpfungsdienst und Tierseuchendiagnostik



 


Kontakt


Amtsleiter Herr Dr. Olav Henschel


 Tel.:

03871 722 3901

Fax:

03871 722 3999

E-Mail: E-Mail an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt senden                                      

Besucheranschrift: 

Ludwigslust                                    Parchim                                    Schwerin  

Garnisonsstr. 1                                            Putlitzer Str. 25                                    Ludwigsluster Chaussee 72 

19288 Ludwigslust                                      19370 Parchim                                    19061 Schwerin 

Postanschrift:                                 Parchim

                                                                     Postfach 12 63  19370 Parchim

Allgemeine Sprechzeiten (für Ludwigslust und Parchim)

Montag 09:00 - 13:00 Uhr
Dienstag

09:00 - 13:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch kein Sprechtag
Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr 13:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Standorte des Fachdienstes Veterinär- und Lebensmittelüberwachung (Karte)