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21.01.2021

Erstes Fazit: Impfstart im Landkreis gelungen

Mehr als 4500 Impfungen gegen das Coronavirus konnten in Ludwigslust-Parchim bereits verabreicht werden / In den kommenden Wochen liegt der Fokus auf den Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen

2020-12-27 Schnelltest für mobiles Impteam_Dr. Konrad Rösel
Ohne negativen Schnelltest dürfen die Helfer der mobilen Impfteams nicht in die Einrichtungen. © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Knapp vier Wochen nach dem Impfstart im Landkreis Ludwigslust-Parchim kann Impfmanager Thomas Schmidt ein erstes kleines Fazit ziehen: „Im Landkreis Ludwigslust-Parchim konnten seit dem Impfstart bislang bereits mehr als 4.500 Impfungen vorgenommen werden.“ Mittlerweile kann mit den mobilen Impfteams und den beiden Impfzentren in Ludwigslust und Parchim eine kontinuierliche Impfleistung von 1000 Impfdosen wöchentlich sichergestellt werden. 

Insgesamt  entfielen 3.850 Impfdosen auf die Erstimpfungen. Bei mehr als 670 Impfungen handelt es sich um die sogenannten Zweitimpfungen. Dementsprechend konnten bereits ca. 700 Menschen mit Schwerpunkt auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime abschließend geimpft werden. „Mein Dank geht an alle, die an diesem Prozess beteiligt gewesen sind. Damit meine ich nicht nur das impfende Personal, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen, die über die Impfung aufklären. Das ist ein erster Erfolg“, so Thomas Schmidt. Vergessen möchte der Impfmanager nicht das Personal in den Alten- und Pflegeheimen des Landkreises. „Wir werden vielerorts sehr umsichtig und vor allem gut vorbereitet empfangen sowie unterstützt.“ Noch immer sind mobile Impfteams im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Einsatz. „Bevor es morgens in Richtung Alten- und Pflegeheime geht, steht für alle Teammitglieder ein Corona-Schnelltest an“, erklärt Impfmanager Thomas Schmidt. Nach gut 15 Minuten haben die Helfer – Ärzte, medizinisches Fachpersonal, Verwaltungsmitarbeiter – Gewissheit. Erst nach einem negativen Schnelltest geht die Tour dann los. 

In den nächsten Wochen wird sich die Anzahl der Erstimpfungen aufgrund des reduzierten Impfstoffnachschubs ein stückweit verringern. „Unser Fokus richtet sich deshalb zunächst auf die Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen, für die der Impfstoffzulauf sichergestellt ist. Der Landkreis verfolgt weiterhin das Ziel, im Februar alle Alten- und Pflegeheime weitestgehend mit den Zweitimpfungen versorgt zu haben“, so der Impfmanager abschließend.