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11.03.2021

Gleich zwei Träger des Bundesverdienstkreuzes kommen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim

Landrat Stefan Sternberg gratuliert Gisela Schwarz und Dr. Fritz-Detlev Witte zur Auszeichnung: „Für uns und für die nachfolgenden Generationen sind beide Vorbilder.“

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© Landkreis LUP

Beide vereint ihr Engagement für die jeweilige Stadt und Region – jetzt verbindet Gisela Schwarz und Dr. Fritz-Detlev Witte noch mehr: Sie haben beide von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz erhalten. „Ich gratuliere von ganzem Herzen beiden Trägern des Bundesverdienstkreuzes“, sagt Landrat Stefan Sternberg. Er freut sich sehr, dass gleich zwei Bürger des Landkreises Ludwiglust-Parchim mit dieser Auszeichnung geehrt wurden. „Und das zu Recht. Beide engagieren sich außerordentlich für den Landkreis Ludwigslust-Parchim, für die Region, für die jeweilige Stadt, für die Kultur“, so Landrat Sternberg weiter.


Gisela Schwarz, ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Hagenow, engagiert sich für diverse Kulturprojekte. Noch immer ist sie als Mitglied des Stiftungsrates aktiv beim Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow dabei. Soziale Themen liegen ihr am Herzen. Das war schon immer so. Sie war die treibende Kraft der Sanierung und Neugestaltung der Alten Synagoge Hagenow, gehört auch zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins der Alten Synagoge. Auch dem Verein der Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim steht sie zur Seite. Als Bürgermeisterin von Hagenow setzte sich Gisela Schwarz für den Beitritt der Stadt Hagenow in den Verein ein.


Kommunalpolitisch aktiv ist auch der zweite Träger des Bundesverdienstkreuzes gewesen – zehn Jahre lang fungierte Dr. Fritz-Detlev Witte als Stadtvertreter in Parchim, gehörte damals der Fraktion aus SPD und Grünen an. Sein ehrenamtliches Engagement bewährt sich noch heute. So gehört er nicht nur der Bürgerstiftung an, sondern auch dem Theaterförderverein „Spot an!“. Dr. Fritz-Detlev Witte war viele Jahre Amtsarzt des Parchimer Gesundheitsamtes, hat in diesem Zuge viele Reformen des öffentlichen Gesundheitswesen mitvorangetrieben. Sein Engagement für das Junge Staatstheater Parchim wird nicht vergessen werden, ebenso wie für die Kirchengemeinde St. Marien.


„Für uns und für die nachfolgenden Generationen sind beide Vorbilder“, so Landrat Stefan Sternberg.