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19.10.2020

Weitere Coronainfektionen im Landkreis LUP

Derzeit gibt es 69 aktive Coronafälle im Landkreis – die Gesamtzahl der Infektionen liegt jetzt bei 258 Personen / Nach einem Infektionsfall eines Kindes wurden vorsorglich 20 Schüler und fünf Lehrer der 5. Klasse des Gymnasialen Schulzentrums Wittenburg in Quarantäne versetzt

TAGAKTUELL
© Landkreis Ludwigslust-Parchim

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim steigt die Zahl der Corona-Gesamtfälle seit Auftreten des ersten Infektionsfalls am 14. März 2020 auf 258. Das sind drei Fälle mehr als am Vortag, bei denen es sich um Einzelfälle handelt. Damit liegt die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim derzeit bei 31,04 (Stand: 19.10.2020; 15:00 Uhr).

 

Bereits am Wochenende stieg die Zahl der aktiven Coronafälle, aufgrund eines Ausbruchsgeschehen in der Brüggen Fahrzeugwerk und Service GmbH in Lübtheen. Dort wurden zwölf Mitarbeiter auf das Coronavirus positiv getestet. Am heutigen Montagvormittag (19.10.2020) fand bereits eine Testaktion in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Ludwigslust-Parchim statt. Betroffen sind  49 Kontaktpersonen. Die Ergebnisse der Tests stehen noch aus.

 

Des Weiteren gibt es einen Einzelfall, von dem aber das Gymnasiale Schulzentrum Wittenburg betroffen ist. Ein Kind der 5. Klasse wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt des Landkreises hatte sofort gehandelt, eine Testaktion bereits am Sonnabend (17.10.2020) vorgenommen und die betroffenen 20 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrer in Quarantäne geschickt.  

Sobald ein Infektionsfall an einer Schule oder einer Kindertagesstätte bekannt wird, werden die Kontaktpersonen nach den Vorgaben des RKI ermittelt. Die betroffenen Schulleitungen arbeiten dazu entsprechend der Dokumentation wie Anwesenheit, Stundenpläne zu. Danach wird mit jedem Elternhaus, den einzelnen Lehrern, möglichen Kontaktpersonen telefonisch abgeklärt, welcher Kategorie sie zuzurechnen sind. Es erfolgt dann die Anordnung einer Quarantäne zunächst mündlich, dann schriftlich hinterher. Dazu wird auch ein Testtermin mitgeteilt. Der erste Test soll zeitnah zum möglichen Infektionszeitpunkt (Tag 1 oder 2, wenn möglich) und der zweite Test an Tag 5 bis 7 einer möglichen Infektion stattfinden. Damit solle verhindert werden, dass weitere Infektionsketten entstehen, falls eine Kontaktperson schon positiv sein sollte. Das hat aber keinerlei Einfluss auf die Länge der angeordneten Quarantäne. Diese beträgt nach RKI-Vorgaben 14 Tage. Nur bei Schulklassen gibt es eine Vereinbarung bei in Mecklenburg-Vorpommern, dass der Schulbetrieb nach zehnTagen wieder aufgenommen werden kann, wenn bei allen Kontaktpersonen beide Testergebnisse negativ ausgefallen sind. Sobald ein positives Ergebnis darunter wäre, ist diese Vereinbarung hinfällig.

 

Nach Infektionsgeschehen in Parchim wurden 20 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer der Regionalen Schule Domsühl bereits am Freitag (16.10.2020) auf das Coronavirus getestet. Auch die Grundschule Zarrentin war nach einem Infektionsfall betroffen. Dort wurden ebenfalls am vergangenen Freitag 23 Kinder und drei Lehrer getestet. Alle Testergebnisse sind negativ. In beiden Fällen fanden die Zweittests am heutigen Montag (19.10.2020) statt. Die Ergebnisse stehen noch aus.

 

Zu den insgesamt mehr als 340 in Quarantäne befindlichen Personen hält das Team des Gesundheitsamtes täglich telefonischen Kontakt. Bei zwei Coronaifnizierten ist derzeit eine stationäre Krankenhausbehandlung erforderlich; bislang sind 187 Personen genesen, zwei Menschen sind an den Folgen einer Coronavirusinfektion verstorben.

 

Weitere Informationen zum Coronavirus und den Fallzahlen finden Sie auf unserer Kreisseite unter www.kreis-lup.de/corona.