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Corona-Positiv und Kontaktpersonen

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales informiert mit Merkblättern für Infizierte und Kontaktpersonen (ungeimpft, geimpft & genesen) darüber, worauf im Falle eines Kontaktes zu einer Corona-positiv getesteten Person zu achten ist. 

Da die Gesundheitsämter in der Regel nicht mehr über den Status als enge Kontaktperson informieren, ist die jeweilige Person selbstständig für die Einhaltung von Quarantäne-Maßnahmen verantwortlich.

Daten Stand: 22.11.2021

Merkblätter

Corona-Positiv

Bei Ihnen wurde - durch einen PCR-Test - eine COVID-19-Infektion diagnostiziert. Deshalb wurde für Sie eine häusliche Isolierung angeordnet.

Entsprechend der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes wird durch das Gesundheitsamt des Landkreises Ludwigslust-Parchim für alle Infizierten eine 14-tägige Quarantäne ab Abstrichnahme verfügt.

Die Infizierten werden innerhalb der Zeit der häuslichen Isolierung durch das Gesundheitsamt angerufen und nach ihrem Gesundheitszustand befragt. Die Erkrankten werden, wenn sie symptomfrei sind, am 13. Tag nochmals getestet und nach Prüfung des Testbefundes aus der Quarantäne entlassen oder auf Widerruf verlängert.

Bei einer Verschlechterung Ihres Zustandes informieren Sie bitte umgehend Ihren Hausarzt/Hausärztin.

Bei allgemeinen Fragen wenden Sie sich an unsere Hotlines (s. Kasten HOTLINES im rechten Rand).
Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Spezielle Anordnungen für infizierte Personen

  1. Infizierte Personen haben eine Liste über ihre Kontaktpersonen zu erstellen und dem Gesundheitsamt zu übermitteln (vorzugsweise per e-Mail an ifsg@kreis-lup.de oder telefonisch unter 03871 722 8800), in der alle Personen zu benennen sind, mit denen sie im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftritt der Symptome bzw. bis zum Zeitpunkt der häuslichen Absonderung (bei mehreren Kontakten zählt der späteste Zeitpunkt) Kontakt hatten.
  2. Die der Allgemeinverfügung als Anlage beigefügte Musterliste soll hierfür als Vorlage verwendet werden. Die Liste mit Kontaktpersonen muss, soweit möglich, Name, Vorname, Anschrift der Kontaktperson benennen sowie die Telefonnummer und den Hinweis enthalten, ob die Kontaktperson durch den Infizierten informiert werden konnte. Ferner ist soweit bekannt anzugeben, wie diese Kontaktperson erreicht werden kann.
  3. Infizierte Personen haben ihre Kontaktpersonen unverzüglich darüber zu informieren, dass sie mit einer infizierten Person Kontakt hatten und haben der Kontaktperson den daraus folgenden Status (Kategorisierung) mitzuteilen. Infizierte sind verpflichtet, ihre engen Kontaktpersonen auf die für sie einhergehende häusliche Absonderung hinzuweisen und sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie diese Allgemeinverfügung zu beachten haben.

Kontaktperson

Als Kontaktperson zählen Sie zu denen, die ansteckungsverdächtig sind, ohne selber krank oder krankheitsverdächtig zu sein. Eine Anordnung des Gesund­heitsamtes zur Quarantäne ergeht, wenn innerhalb der letzten Tage enger Kontakt zu einem Erkrankten mit einer labor­bestätigten COVID-19-Diagnose bestand.

Enge Kontaktpersonen (Ziffer II. Nummer 2 Allgemeinverfügung des Landkreises Ludwigslust-Parchim zur häuslichen Absonderung von Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind und deren Kontaktpersonen zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung von COVID-19 und zum Kontaktpersonenmanagement vom 04.11.2021) müssen für 10 Tage, gerechnet vom Folgetag des letzten Kontaktes, in häusliche Quarantäne unter der Voraussetzung der Symptomfreiheit. Die Maßnahme wird von Ihrem Gesundheitsamt durch die Allgemeinverfügung
des Landkreises Ludwigslust-Parchim zur häuslichen Absonderung von Personen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind und deren Kontaktpersonen zur Eindämmung und zum Schutz vor der Verbreitung von COVID-19 und zum Kontaktpersonenmanagement vom 04.11.2021 angeordnet. Frühestens am 5. Tag der Quarantäne darf eine PCR-Testung erfolgen, welche die Quarantäne ab Kenntnis des negativen Testergebnisses beendet.

Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient Ihrem Schutz und dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung verhindern. Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, muss das Gesundheitsamt umgehend informiert werden.

Weitere Informationen erteilt das Robert-Koch-Institut (RKI):

Entschädigung bei Tätigkeitsverbot

Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Personen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot oder einer Quarantäneanordnung unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung erhalten. Diese beträgt in den ersten sechs Wochen 100 Prozent des Netto-Verdienstausfalls. Der Arbeitgeber zahlt den Lohn in dieser Zeit fort.
Den Arbeitgebern werden die ausgezahlten Beträge gemäß § 56 Abs. 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz auf Antrag vom LAGuS erstattet. Auch Selbstständige haben einen Anspruch auf Entschädigung. Alle wichtigen Informationen sowie die Antragsformulare sind zu finden auf: