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Datum: 20.05.2026

Eichenprozessionsspinner: Bekämpfungsmaßnahme aus der Luft startet in LUP

Maßnahme dient der Abwehr gesundheitlicher Gefahren durch die Brennhaare der Raupen

Die vom Landkreis Ludwigslust-Parchim geplante Bekämpfungsmaßnahme an besonders stark mit Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) befallenen Allee-Abschnitten wird am 21. Mai 2026 beginnen. Da für die Bekämpfungsmaßnahme optimale Witterungsbedingungen erforderlich sind, können kurzfristige Änderungen nicht ausgeschlossen werden.

Für eine möglichst effektive Behandlung wird ein Biozid mit einem Hubschrauber im Landkreis auf insgesamt 405 Hektar ausgebracht. Die letzte Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf diesem Wege war aufgrund verstärkten Aufkommens 2023 erforderlich.

Die Maßnahme dient der Abwehr gesundheitlicher Gefahren, die durch mikroskopisch kleine Brennhaare der Raupen ausgelöst werden können. Die Behandlung wird mit dem Produkt Foray ES, einem biologischen Insektizid auf Basis eines Bodenbakteriums, erfolgen. Dieser Wirkstoff wird vom Umweltbundesamt für die EPS-Bekämpfung empfohlen. Er ist ungiftig für Menschen und andere Wirbeltiere und wirkt nur auf Schmetterlingsraupen. Bienen und andere Insekten werden deshalb nicht von dem Einsatz betroffen sein.

Die Überwachung des Eichenprozessionsspinnerbefalls im Landkreis Ludwigslust-Parchim erfolgt jährlich durch die Erfassung von Nestern an etwa 150 Straßenabschnitten. So wurde auf Basis der Beobachtungen aus der Saison 2025 entschieden, dass in diesem Jahr eine größere, zentral koordinierte Bekämpfungsmaßnahme mittels Hubschrauber erforderlich ist.

Bei Fragen rund um die geplante Maßnahme können sich Bürgerinnen und Bürger an die Hotline des Landkreises (Behördenruf 115) wenden.

Informationen zum Eichenprozessionsspinner und zur Bekämpfungsmaßnahme werden auch auf der Internetseite des Landkreises unter www.kreis-lup.de/EPS veröffentlicht.