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Fachdienst Metropolregion, Innovation und Projekte

Der Fachdienst Metropolregion, Innovation und Projekte arbeitet daran, unseren Landkreis positiv nach innen und außen darzustellen. Schwerpunkte sind dabei Innovationen im ländlichen Raum, nachhaltiger Tourismus und der gesellschaftliche Zusammenhalt.
Gemeinsam mit Partnern aus der Region, anderen Fachdiensten sowie Verwaltung und Politik gestaltet der Fachdienst aktiv die nachhaltige und lebenswerte Entwicklung unseres Landkreises – orientiert am Kreisentwicklungskonzept 2030.

Themen

Projekte

Projekt-WIR! - Wandel durch Innovation in der Region

2017 hat das Bundesforschungsministerium mit „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ eine Pilotlinie im Programm „Innovation und Strukturwandel“ gestartet. Ziel ist es, neue regionale Netzwerke zu fördern und strukturschwache Regionen durch Innovation zu stärken.
Der Landkreis Ludwigslust-Parchim beteiligt sich an dem Projekt und befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase.

Zu den Partnern des Bündnisses gehören:

  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Neuland 21 e. V.
  • CoWorkland eG
  • WiföG Südwestmecklenburg mbH
  • WiföG im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH (WFL)
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Prototyping Future

Kontakt

SINA - Soziale Innovationen für Arbeits- und Lebensräume in Ludwigslust-Parchim

Das Projekt wird gefördert aus dem Programm "RegioStrat - Strategische Regionalentwicklung" des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Projektlaufzeit: März 2026 bis Oktober 2028

Kooperation: Landkreis Ludwigslust-Parchim, Fachdienst 64 Metropolregion, Innovation und Projekte & Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V.


Gute Ideen! Was braucht es, damit sie wirken?

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim entstehen jeden Tag gute Ideen - in Vereinen, Unternehmen, Gemeinden, Verwaltungen oder Nachbarschaften. Manche lösen ganz konkrete Herausforderungen vor Ort, andere entwickeln sich weiter und werden auch für andere interessant. Doch was entscheidet darüber, ob aus einer guten Idee eine Lösung wird, die Wirkung entfaltet?

Genau hier setzt SINA - Soziale Innovationen für Arbeits-und Lebensräume im Landkreis Ludwigslust-Parchim an. Gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V. entwickelt der Landkreis eine Strateigie, die sozale Innovationen stärkt und die Rahmenbedingungen für ihre Entstehung und Weiterentwicklung verbessert.

SINA baut auf bereits vorhandenen Forschungsergebnissen und Modelprojekte im Landkreis auf. Dazu gehören unter anderem die Projekte Bio.Re-NA, SOIR und LIONA. Erkenntnisse aus diesen Projekten und die Erfahrungen aus der Region bilden gemeinsam mit dem Wissen der Menschen vor Ort die Grundlage für SINA.

Die Perspektive: Damit gute Lösungen leichter entstehen, nimmt SINA auf dieser Grundlage nicht nur einzelne Ideen in den Blick, sondern auch die Strukturen dahinter:

- Wo funktioniert Zusammenarbeit bereits gut?

- Wo gibt es Hürden?

- Und was können Verwaltung, Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam verändern?

Die Strategie soll langfristig in Verwaltung und Region verankert werden und einen Beitrag zu Themen wie Daseinsvorsorge, Fachkräftesicherung und regionaler Entwicklung leisten.

SINA versteht Strategieentwicklung als gemeinsamen Prozess. Verwaltung, Kommunen, Vereine, Unternehmen, Wissenschaft und Menschen aus dem Landkreis entwickeln die Strategie gemeinsam. Erkenntnisse aus Gesprächen, Beteiligungsformaten und ersten erprobten Maßnahmen fließen direkt in den Entwicklungsprozess ein. So entsteht eine Strategie, die wissenschaftlich fundiert ist und gleichzeitig den Herausforderungen vor Ort gerecht werden.

Dabei richtet SINA den Blick auch nach vorn: Über das Kreisentwicklungskonzept 2030 und den derzeit entstehenden Perspektivplan LUP wird das Projekt mit der strategischen Entwicklung des Landkreises verknüpft. So können die Erkenntnisse aus SINA dort einfließen, wo an langfristigen Zielen und Zukunftsfragen für Ludwigslust-Parchim gearbeitet wird.

Regionalentwicklung lebt davon, dass unterschiedliche Partner an einem Strang ziehen. Das gilt auch für SINA. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim laufen die Fäden beim Fachdienst 64 mit dem Zukunftszentrum DeveLUP zusammen. Hier werden Ideen gebündelt, Akteure vernetzt und Entwicklungsprozesse koordiniert. So entstehen aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsame Ansätze für eine zukunftsfähige Region.

Das Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V. ist im Landkreis Ludwigslust-Parchim ansässig und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gesellschaftlichem Wandel, bürgerschaftlichem Engagement und sozialen Innovationen. Es forscht in der Region und begleitet regionale Entwicklungsprozesse.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms "RegioStrat - Strategische Regionalentwicklung" des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Fachlich begleitet wird das Programm durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). 

Mehr Informationen sind in den externen Links zu finden.

Im Austausch mit der Region

- Regionaler Planungsverband Westmecklenburg

- Kreisjugendring LUdwigslust-Parchim e. V.

- MitmachZentrale

- LEADER-Geschäftsstellen

- Stadt Plau am See

- Stadt Grabow

- Stadt Boizenburg/Elbe

- Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH

- und weitere


Koordinierungsstelle - Energiezukunft LUP

Die Koordinierungsstelle „Energiezukunft LUP“ erweitert die Wasserstoffstrategie zu einem ganzheitlichen Ansatz für eine bezahlbare, sichere und klimaneutrale Energieversorgung. Im Mittelpunkt steht ein Energiemix aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasserstoff, der Strom, Wärme, Mobilität und Industrie verbindet.
Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen können sich zur Beratung und Weiterentwicklung von Projekten an die Koordinierungsstelle wenden.

Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ über das Regionalbudget III durch den Regionalen Planungsverband Westmecklenburg.

Kontakt

Herr Dipl.-Ing. TU Heiko Böhringer

Förderung der digitalen Kompetenzen und der digitalen Transformation M-V

Das Projekt „Förderung der digitalen Kompetenzen“ wird im Rahmen des ESF Plus Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union sowie durch das Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Der Digitalisierungslotse besucht auf Wunsch auch Unternehmen und Organisationen im gesamten Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Digitalisierungslotse - Digitales M-V

Im Rahmen des Projekts „Digitales M-V“ unterstützt der Digitalisierungslotse des Landkreises Ludwigslust-Parchim Unternehmen, Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger bei Fragen rund um die Digitalisierung.

Die Beratung ist kostenfrei und unbürokratisch. Der Lotse hilft dabei, den aktuellen Stand einzuschätzen, Orientierung zu geben und einen passenden digitalen Fahrplan zu entwickeln. Bei Bedarf vermittelt er weitere Unterstützung und Kontakte.

Digitalisierung kann dabei ganz unterschiedliche Bereiche betreffen, zum Beispiel:

  • Anschaffung von Hardware
  • Einsatz passender Software
  • digitale und papierlose Arbeitsprozesse
  • bessere digitale Kommunikation mit Kundinnen und Kunden
  • Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle
  • Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen
  • Schulung und Sensibilisierung von Mitarbeitenden

Manufaktur-Route 2.0

Kofinanziert von der Europäischen Union sowie aus Mitteln der Region und wird in Zuständigkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023 - 2027 umgesetzt.

LEADER - Durchführung der Vorhaben im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) mit dem Ziel der Förderung von Beschäftigung, Wachstum und Gleichstellung der Geschlechter, einschließlich der Beteiligung von Frauen an der Landwirtschaft, sozialer Inklusion und der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten.

Das LEADER Kooperationsprojekt hat das Ziel, die „Manufaktur Route in Westmecklenburg“ weiterzuentwickeln. Diese Route wurde bis 2019 im Rahmen des Leitprojekts Kulturlandschaftsrouten in der Metropolregion Hamburg aufgebaut. Sie lädt Gäste und Einheimische dazu ein, ausgewählte Handwerksbetriebe in der Region zu entdecken. Bis Mitte 2027 soll die Route aktualisiert und um Manufakturen aus dem Genussbereich erweitert werden.
Im Mittelpunkt steht die Idee, regionale Handwerksbetriebe langfristig zu vernetzen und sichtbarer zu machen. Durch Angebote wie Einblicke in die Werkstätten, Verkostungen oder Mitmachaktionen soll der Erlebniswert der Region steigen – und damit auch die regionale Wertschöpfung.
Um diese Ziele zu erreichen, setzt das Projekt auf umfangreiche Medienproduktionen, überregionales Marketing und aktives Netzwerkmanagement. So sollen die Betriebe bekannter werden und die Manufaktur Route zu einem attraktiven Ausflugsziel für viele Menschen werden.

Gründerschule für junge Talente - Unternehmertum erlernen an Schulen

Kofinanziert von der Europäischen Union sowie aus Mitteln der Region und wird in Zuständigkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023 - 2027 umgesetzt.
LEADER - Durchführung der Vorhaben im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie mit dem Ziel der Förderung von Beschäftigung, Wachstum und Gleichstellung der Geschlechter, einschließlich der Beteiligung von Frauen an der Landwirtschaft, sozialer Inklusion und der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten.

Das LEADER Kooperationsprojekt, das in den Jahren 2026 / 2027 umgesetzt wird, hat das Ziel, das wirtschaftliche Verständnis von Jugendlichen zu fördern, unternehmerische Handlungskompetenzen und Schlüsselqualifikationen für das Berufs- und Alltagsleben zu vermitteln und damit die berufliche Orientierung gerade im Hinblick auf die Gründung eines Unternehmens zu stärken. Dies erfolgt mit der Durchführung von Workshops in Schulen. Zudem sollen ausländische Interessierte in englischsprachigen hybriden Workshops Themen zur Unternehmensgründung vermittelt werden. Ziel ist es, bei der Berufsorientierung von unterschiedlichen Zielgruppen die Möglichkeit einer Unternehmensgründung zu positionieren und diese dazu zu befördern. Im Rahmen der Berufsorientierungsmessen oder der Integrationskurse der Volkshochschule im DeveLUP gab es Nachfragen zum Thema Unternehmensgründung, die unzureichend beantwortet wurden. Dieses Potential soll nun gehoben werden, um Gründungen und auch Unternehmernachfolgen zu befördern. Hierbei werden Kooperationen mit den kreislichen und gemeindlichen Wirtschaftsförderungen und den Schulen genutzt.