Bundesweiter Warntag lässt 470 Sirenen in LUP ertönen
Eine Aktion von Bund, Ländern und Kommunen, um die technische Warninfrastruktur zu testen
Pünktlich um 11.00 Uhr soll es am morgigen Donnerstag (10.09.2026) losgehen. Dann ertönen landkreisweit 470 Sirenen, denn der Bundesweite Warntag findet statt. Seit vielen Jahren ist der Warntag bereits ein gemeinsames Projekt zwischen Bund, Ländern und Kommunen.
Doch was passiert an diesem Tag? Die Warnsysteme wie Sirenen werden getestet. Auch auf dem Smartphone gibt es eine Probewarnung, wenn Warnsysteme wie MoWaS (Modulares Warnsystem) oder die WarnApp NINA installiert sind. Zum Installieren solcher WarnApps rät nicht nur der Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Ludwigslust-Parchim, sondern auch seit vielen Jahren das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe – kurz BBK. Nach der Probealarmierung gegen 11.00 Uhr soll auch eine Entwarnung erfolgen – diese wird gegen 11.45 Uhr über die Warnkanäle versendet.
Mit dem Bundesweiten Warntag werden gleich zwei Ziele des BBK in Zusammenarbeit mit den Ländern und Kommunen verfolgt. Zum einen geht es um die technische Warninfrastruktur, die einer Belastungsprobe am Warntag unterzogen wird. Zum anderen soll die Bevölkerung sensibilisiert werden, um im Ernstfall besser reagieren zu können.
Auf der Internetseite des Landkreises unter www.kreis-lup.de findet sich im Bereich Bevölkerungsschutz eine Übersicht über mögliche Gefahren – unter anderem sind auch die Sirenensignale des Landes erklärt und grafisch dargestellt.
