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Aktuelles

„Den Wandel gestalten – kreativ Handeln“

... das Motto der „Regiobranding“ Statuskonferenz in Hamburg

Vielfältige lokale Aktivitäten, ein intensiver Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie kreative Ideen für eine zukunftsfähige Entwicklung ländlicher Räume waren am Donnerstag Thema der Statuskonferenz des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding – Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ in Hamburg.

„Der Wandel ist ein stetiger Begleiter bei der Entwicklung einer Region. Wir sahen die Chancen, die das Projekt „Regiobranding“ bietet und wollen sie nun gemeinsam mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg nutzen, um Griese Gegend und Wendland nach vorne zu bringen.“ so Joachim Müller, Leiter des Fachdienstes 60 – Regionalmanagement und Europa beim Landkreis Ludwigslust-Parchim. Müller stellte auf der Statuskonferenz die Fokusregion gemeinsam mit seiner Kollegin Dagmar Schulz, Leiterin des Fachdienstes 51 – Jugend – Familie – Bildung beim Landkreises Lüchow-Dannenberg vor.

Sie brachten zum Ausdruck, warum die beiden, bisher oftmals getrennt voneinander agierenden, Landkreise gemeinsam wissenschaftlich unter die Lupe genommen werden und zusammenarbeiten. „In beiden Regionen gibt es viele ähnliche Themen, die gemeinsam besser bearbeitet werden können“, betont Schulz. Ob demographischer Wandel, die Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, das nicht optimale Verkehrsnetz, oder hochklassige Landschaftswerte, kulturelle Besonderheiten und regionale Produkte – viele Themen verbinden die Nachbarregionen.

Burkhard Thees, Amtsvorsteher des Amtes Dömitz-Malliß und Bürgermeister von Neu Kaliß, schilderte als langjähriger Praktiker der Griesen Gegend, wie er zum Projekt steht. Mit Blick auf die finanzielle Lage vieler Kommunen und den Herausforderungen bei der Finanzierung freiwilliger Aufgaben, betonte er, wie wichtig es heutzutage ist zusammenzuarbeiten, um durch innovative Konzepte einen Mehrwert für das Gemeinwesen zu erzielen. Da „Regiobranding“ eine gute Gelegenheit sei neue Wege zu gehen, stehe er hinter dem Projekt. Dass das Projekt in unserer Fokusregion inzwischen stark verankert ist, wurde auch dadurch deutlich, dass viele Akteure aus der Region in Hamburg dabei waren.

Im Rahmen von „Regiobranding“ fand im vergangenen Jahr eine Haushaltsbefragung statt. Die Befragten maßen der landschaftlichen Schönheit sowie der gesunden Umgebung einen höheren Stellenwert als den kulturellen Angeboten oder Traditionen und Brauchtum bei. Ihre Freizeit verbringen die BewohnerInnen hauptsächlich in der Region oder der näheren Umgebung. Die Lebensqualität wird von den EinwohnerInnen weitestgehend als hervorragend angesehen und das ehrenamtliche Engagement in der Fokusregion ist überdurchschnittlich stark. Detailliertere Ergebnisse der Haushaltsbefragung werden, neben weiteren Forschungsergebnissen, auf dem diesjährigen Regionalforum im Herbst in der Fokusregion präsentiert.

Podiumsdiskussion (v.l.n.r.):
Burkhard Thees, Joachim Müller, Dagmar Schulz, Fabian Wenger
© Landkreis Ludwigslust-Parchim, Foto: C. Blaumann

Regionaltagung „Archäologie und Gedächtnis“ am 01.07.2016 in Ludwigslust

Verein Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e. V. organisiert erneut Tagung zur Regionalgeschichte, diesmal in Ludwigslust.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung zur Regionalgeschichte "Archäologie und Gedächtnis"  steht die Frage, wie mit archäologischen Methoden Zeitgeschichte sichtbar gemacht werden kann. Sie findet am Freitag, dem 1. Juli 2016, von 9:30  bis 16 Uhr in der Stadthalle Ludwigslust statt.

Der Landesarchäologe Dr. Detlef  Jantzen wird in seinem einführenden Vortrag die rechtlichen Grundlagen darlegen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Historikern, Archäologen, ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern und Gedenkstätten aufzeigen. Nicht immer ist es möglich, an Orten der jüngsten Vergangenheit eine archäologische Grabung durchzuführen. Aber auch durch Flurbegehungen, Geomagnetik, Luftbildarchäologie und Detektoruntersuchungen können wichtige Erkenntnisse zur Geschichte gewonnen werden. Methoden der Ur- und Frühgeschichte sind geeignet, Geschichte des 20. Jahrhunderts zu erforschen.

Die KZ-Archäologie gewinnt bei der Erforschung der Lagergeschichte zunehmend an Bedeutung. Eine Kombination verschiedenster Methoden bringt den Erfolg.

In den vergangenen Jahren fanden im Landkreis Ludwigslust-Parchim mehrere Untersuchungen statt, die Licht in das Dunkelheit der Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Sülstorf und des Konzentrationslagers Wöbbelin gebracht haben. Steffen Berger und Juliane Frank von der Universität Kiel stellen ihre Forschungsergebnisse zu beiden Orten vor.

Trotz jahrelanger Recherchen in vielen Archiven der Bundesrepublik Deutschland und in den USA ist es bisher nicht gelungen, Baupläne des KZ Wöbbelin zu finden. Für die Darstellung des Lageplans des Konzentrationslagers wurden daher die Luftbildaufnahmen vom Juni 1945 und von 1953 heran gezogen. Allerdings war das Ergebnis lückenhaft. Dank der geomagnetischen Untersuchungen von Juliane Frank im Rahmen ihrer Bachelorarbeit konnte der Plan um weitere Details ergänzt werden.

Weitere Beispiele aus der Praxis, insbesondere des Landkreises Ludwigslust-Parchim werden vorgetragen.

Die Tagung richtet sich an Historiker, Archäologen, ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger, historisch Interessierte und insbesondere auch an die Ortschronisten des Landkreises.

Der Verein Mahn-und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e.V. möchte eine Forschungsgruppe Regionalgeschichte ins Leben rufen, die sich vor allem den Ereignissen des Jahres 1945 widmet. Das entspricht dem Wunsch mehrerer Personen, die die Geschichte ihrer Heimatorte erforschen und sich einen Erfahrungsaustausch wünschen. Darüber soll am Schluss der Tagung beraten werden.

Das Programm der Tagung finden Sie unter folgender Adresse: http://www.gedenkstaetten-woebbelin.de/, um Anmeldung wird gebeten.

Ramona Ramsenthaler

01.06.2016 - Startschuss zum Klimaschutz-Wettbewerb STADTRADELN

        

Ludwigsluster satteln ab 06. Juni auf´s Rad um

Am 06. Juni 2016 fällt in der Stadt Ludwigslust der Startschuss zur Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz.

Vom 06. bis 26. Juni 2016 sind alle Menschen, die in unserer Stadt wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, aufgerufen, auf´s Rad umzusatteln und fleißig Kilometer zu sammeln für die Aktion Stadtradeln. Ziel der Kampagne ist es, den Radverkehr in unserer Stadt voranzubringen und viele große und kleine Bürger für das Radfahren im Alltag zu gewinnen.

Einige Bürger und erfreulicherweise auch zwei Grundschulen haben ihre Teilnahme schon bestätigt. Das ist hoffentlich ein Ansporn für viele weitere Akteure, die sich gerne noch registrieren können!

Beim STADTRADELN sollen sich Teams bilden und während des 21-tägigen Aktionszeitraums sollen möglichst viele Kilometer beruflich sowie privat mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Im Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank auf der Kampagnenwebsite, können sich die Teams und Radler registrieren und die geradelten Kilometer dann online eintragen. Gesucht werden neben Deutschlands fahrradaktivstem Kommunalparlament auch die fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern sowie mit den meisten Radkilometern pro Einwohner.

Radelinteressierte Bürger wenden sich mit allen Fragen an Henrik Wegner, Tel. 03874 / 526236, E-Mail: henrik.wegner@stadtludwigslust.de.

Weitere Infos zur Kampagne unter: www.stadtradeln.de/ludwigslust2016.html  und www.facebook.com/stadtradeln

Wenn Sie über keinen Internetzugang verfügen und sich gerne an der Aktion beteiligen wollen, melden Sie sich einfach bei Herrn Wegner. Bereits 2015 registrierte Radfahrer können sich mit denselben Zugangsdaten auf der o.g. Internetseite registrieren.

Im Mittelpunkt der Kampagne stehen die Imageförderung des Radverkehrs und Bewusstseinsbildung in Sachen Klimaschutz. Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als fünf Kilometer – eine ideale Entfernung zum Radfahren. Seit 2008 findet das STADTRADELN statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Im Rahmen dieser Aktion laden wir Sie zu folgenden gemeinsame Radtouren ein:

 

  • Dienstag, 07.06.2016, 18.30 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus
    „Fahrradexkursion in die Niederung der Oberen Rögnitz", deren Renaturierung 2011 abgeschlossen wurde. Es werden einzelne Maßnahmenstandorte besucht.
  • Dienstag, 14.06.2016, 18.30 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus
    „Fahrradexkursion mit dem Ludwigsluster Stadtförster Herrn Ihde" zu verschiedenen Waldlebensräumen im Bereich von Ludwigslust
  • Dienstag, 21.06.2016, 18.30 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus
    Fahrradexkursion in die Region Ludwigslust: „Auf den Spuren des Baumaterials Raseneisenstein"

27.05.2016 - Praxistest für Forschungsergebnisse

In einem Werkstattgespräch stellten am Mittwoch im Dannenberger Ostbahnhof Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz-Universität in Hannover ausgewählte Zwischenergebnisse des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding“ vor.

Inwieweit lassen sich die Besonderheiten der Kulturlandschaften im Landkreis Lüchow-Dannenberg und Teilen des Landkreises Ludwigslust-Parchim nutzen, um die Regionen zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Dazu arbeiten WissenschaftlerInnen so unterschiedlicher Disziplinen wie Architektur und Landschaftsplanung, Archäologie und Wirtschaftsgeographie sowie die Akteure aus den Regionen Hand in Hand.

„Letztendlich wird es darum gehen, gemeinsam mit Akteuren vor Ort, die wissenschaftlichen Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie als Grundlage für das Selbstverständnis der Region dienen können“, so Daniela Kempa vom Institut für Umweltplanung an der Universität Hannover. „Bis Ende 2017 sollen Kommunikationsprozesse angestoßen und in den Regionen kooperative Lernmethoden erprobt werden, die letztendlich in einem oder mehreren Modellprojekten münden sollen.“ So werden die wissenschaftlichen Ergebnisse mit den Regionen in Werkstattgesprächen zunächst diskutiert, bevor sie in Arbeitsgruppen in Praxisprojekte weiterentwickelt werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die WissenschaftlerInnen mit Haushalts- und Künstlerbefragungen sowie Experteninterviews in beiden Regionen wichtige Informationen gesammelt und Daten erhoben. Noch sind die umfangreichen Daten nicht endgültig ausgewertet, aus diesem Grund präsentierten die WissenschaftlerInnen ausgewählte Zwischenergebnisse, so u.a. Christina Reissmann, die im Rahmen einer Künstlerbefragung für ihre Masterarbeit nachwies, dass die Einbindung von Kreativen ein großes Entwicklungspotenzial für die Region darstellt. „Dies ist zwar nur ein Zwischenergebnis“, so Reissmann in ihrem Vortrag. „Aber angesichts der hohen Bereitschaft von Kulturschaffenden in beiden Regionen, sich für die Gesellschaft zu engagieren, gibt es durchaus Grund, diese stärker einzubinden.“


Arbeitsgruppengespräch / © Ingrid Herrmann

Welche Aspekte von „Kulturlandschaft“ für die Regionalentwicklung genutzt werden können, wie insbesondere jüngere Menschen für gesellschaftliches Engagement gewonnen werden können, waren u.a. Themen der Arbeitsgruppen, an denen sich mehrere Dutzend regionale Akteure an der Diskussion beteiligten.

Im Herbst sollen die Forschungsergebnisse in einem öffentlichen Regionalforum vorgestellt und in darauf folgenden Beteiligungsgruppen weiter ausgelotet werden, welche zukunftsorientierten Modellprojekte bis Ende 2017 entwickelt werden können.

Vielleicht geben die Studenten des Studienganges Landschaftsarchitektur und Umweltplanung dann etwas mehr von ihrem „Tatort Kulturlandschaft“ preis. In Dannenberg machten sie jedenfalls auf ihren im Rahmen eines Studienmoduls erarbeiteten Krimi „Aufgewühlt – Die Griese Gegend in Aufruhr“ neugierig und ernteten für ihren Vortrag viel Beifall.

 
  Die Autoren des Landschaftskrimis / © Ingrid Herrmann

Zusammen mehr erreichen – Museen und Ausstellungen ...

 ... im Südwesten des Landkreises Ludwigslust-Parchim werben gemeinsam für den Internationalen Museumstag

Zum Internationalen Museumstag am 22. Mai werben die Museen im Südwesten des Landkreises Ludwigslust-Parchim für sich und ihre Ausstellungen. Die gemeinsame Vermarktung ist die erste öffentliche Aktion des „regionalen Museums- und Ausstellungsverbunds Griese Gegend". Unter dem Slogan „ZEIT für eine REISE durch die Region: Museen in der Kulturlandschaft – Wir sind dabei!" soll auf das vielfältige Angebot aufmerksam gemacht werden.

So zeigt das Burgmuseum Neustadt-Glewe wissenswertes über die Geschichte von Lauf-, Fahr- und Rennrädern. In den Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin ist der Dokumentarfilm „Gesichter des KZ Wöbbelin" zu sehen. Ab 14:30 Uhr wird im Erzählcafe anhand der Biographie von Ruth Klüger die Bedeutung von Gedichten in der Erinnerungskultur aufgezeigt. Im Heimatmuseum Grabow läuft der Reuter Film „Ut mine Festtungstied", der im Jahre 1985 unter anderem in Grabow und Dömitz gedreht wurde. Im Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und der Alten Synagoge sind neue und alte Schätze ausgestellt. Neben einer Neugestaltung der Ausstellung in der Maschinenfabrik Fischer & Havemann, erfährt man Interessantes über die Eisenbahngeschichte Hagenows. Im Natureum Ludwigslust werden geologische Schätze und eindrucksvolle Photographien aus dem Biosphärenreservat Schaalsee präsentiert. Außerdem findet in Ludwigslust am 21. und 22. Mai das 2. Barockfest statt.

Mehr als ein Dutzend Museen und Ausstellungen beteiligen sich an der Aktion. Geworben wird mit eigens erstellten Postkarten, aber auch im Internet. Unterstützt wird der „regionale Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend" vom Landkreis Ludwigslust-Parchim im Rahmen des Bundesforschungsprojekt „Regiobranding - Branding von Stadt-Land Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika" und von der Lokalen Aktionsgruppe LEADER „SüdWestMecklenburg", auf deren Homepages sich die Museen präsentieren.

Der „Regionale Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend" möchte eine unverwechselbare, lebendige und kreative Museums- und Ausstellungslandschaft etablieren, die sich durch motivierte Mitarbeiter und zufriedene, erlebniserfüllte Besucher auszeichnet sowie der Region neue touristische Impulse verspricht. Erreicht werden diese Ziele insbesondere durch die Stärkung der Kooperation und des Austausches zwischen den Mitgliedern des Verbunds sowie durch ein gemeinsames Marketing zur gezielten Bündelung von Aktivitäten und Maßnahmen, die die Region für Einheimische und Touristen erkennbar und erlebbar machen.

Weitere Information zum Verbund und zum Forschungsprojekt „Regiobranding" erhalten Sie auf der Internetseite des Landkreises Ludwigslust-Parchim: www.kreis-lup.de


 

Wir über uns

Fokusregion
"Griese Gegend-Elbe-Wendland"

Niedersächsisches Institut stellt Umfrage unter Kunstschaffenden vor

Dr. Daniel Schiller und Christina Reissmann vom Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Hannover haben am 24. Oktober 2015 im Rahmen der Kreiskulturkonferenz in Parchim eine Umfrage präsentiert, die sich an Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Ludwigslust-Parchim wendet.

Ziel der Umfrage ist es, die Sicht der Kunst- und Kulturschaffenden auf Ihre Heimat zu erfahren und auszuwerten. Zusätzlich sollen auch die Kreativen im Landkreis Lüchow-Dannenberg befragt werden.

Näheres zur Umfrage:


Auftaktveranstaltung Juni 2015 in Dömitz

Vorträge der Veranstaltung:

Dr. Kempa, Leibniz Universität Hannover
Projektvorstellung

Dr. Schiller, NIW
Präsentation Haushaltsbefragung

Haushaltsbefragung in der MRH - Untersuchungsräume 

 

04.06.2015 - Auftaktveranstaltung in Dömitz, Forscherteam

Unsere Partner vorgestellt:

UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V



Ein Urstromtal in seiner ganzen Breite

Seit 1997 besteht das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, welches fünf Bundesländer umfasst. Mit einer Gesamtgröße von ca. 340.000 ha ist es das größte im Binnenland existierende Biosphärenreservat in Deutschland und repräsentiert eine der letzten naturnahen Stromlandschaften Mitteleuropas.

Der Teil des UNESCO-Biosphärenreservates in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich zwischen den kleinen Hafenstädten Boizenburg im Norden und Dömitz im Süden entlang des vergleichsweise naturnahen Elbstromes. Besonders typisch sind die steilen Elbuferhänge, die zahlreichen Nebenflüsse der Elbe und die sandigen Binnendünen.

Das Gebiet wurde im Mai 1990 als Naturschutzpark und später 1998 als Naturpark Mecklenburgisches Elbetal gesichert. Seit 01. Februar 2015 ist das 461 km² große Schutzgebiet als Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern landesrechtlich anerkannt.

Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft bietet viele Möglichkeiten zur Erholung und zum Naturerleben, sei es zu Fuß oder per Fahrrad. Gern können Sie hier auch mit unseren Rangern auf Tour gehen.

Kommen Sie uns besuchen und sprechen Sie uns an:
www.elbetal-mv.de

Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Wittenburger Chaussee 13, 19246 Zarrentin am Schaalsee
Tel. 038851 3020, E-Mail: poststelle@bra-schelb.mvnet.de

MUSEUM für Alltagskultur der GRIESEN GEGEND und Alte Synagoge HAGENOW



Mit dem Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und der Alten Synagoge verfügt die Stadt Hagenow über ein Museum mit zwei besonderen Standorten. Mit ihrem breiten Themenspektrum und dem abwechslungsreichen Programm sind die beiden Häuser nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern gleichzeitig Orte für kulturelle Begegnungen.

Typische Fachwerkgebäude des frühen 19. Jahrhunderts bilden das Museumsensemble vor der Stadtkirche. Das Jesselsche Gehöft, bestehend aus Wohn-, Brau- und Brennhaus sowie dem Speicher- und Stallgebäude, die Häuser des Ratsdieners Rick und des Hutmachers Brandt beherbergen die Sammlungen und Ausstellungen. Sie spiegeln viele Facetten der Alltagskultur der einstigen Ackerbürger- und Handwerkerstadt sowie ihres ländlichen Umfeldes wieder. Das Museum verfügt über eine eindrucksvolle Sammlung zur Volkskunde der Griesen Gegend und zur Hagenower Stadtgeschichte mit historischen Möbeln und Arbeitsgeräten, Einrichtungen und Werkzeugen verschiedener Handwerksbetriebe und eine wertvolle Waldglassammlung. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten an den insgesamt 18 Ausstellungsräumen sind derzeit die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ (1920er Jahre) mit einer funktionstüchtigen Transmissionsanlage, einem Gasmotor und einem Lanz Bulldog, eine Angestelltenwohnung (1940er Jahre) und eine historische Dampfmaschine (1902/03) zu besichtigen. Weitere Ausstellung sind in Vorbereitung.

Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.

Unsere Standorte:

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend
Lange Straße 79, 19230 Hagenow
Tel.: 03883 / 722 042
E-Mail: museum@hagenow.de

Alte Synagoge Hagenow
Hagenstraße 48, 19230 Hagenow

Stadt Ludwigslust



Schloßstr. 38, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03874 526-0
E-Mail: stadt@stadtludwigslust.de

Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg"

Die Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg" hat in ihrer Strategie für lokale Entwicklung als Entwicklungsziel festgeschrieben, dass sie einen Beitrag zur Bewahrung und Verbesserung des Naturraumes und zum Klimaschutz leisten und das Potenzial der regionalen Kulturlandschaft einschließlich der historischen Bauten in Wert setzen will.

Mehr über die LAG, ihren Aktionsraum und ihre Strategie erhalten sie unter www.kreis-lup.de.

c/o Landkreis Ludwigslust-Parchim
Fachdienst Regionalmanagement und Europa
Dienstgebäude Garnissonsstr. 1, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722 6010
E-Mail: leader@kreis-lup.de

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.

    


Die NGM e.V. betreibt seit inzwischen 10 Jahren im Ehrenamt das einzige Naturmuseum in Westmecklenburg. Das „Natureum“ befindet sich im ältesten Gebäude der Barockstadt Ludwigslust und ist regelmäßig Ort für Veranstaltungen, die die kleinen Wunder am Wegesrand ebenso beleuchten, wie die faszinierenden Landschaften ferner Kontinente.

Die NGM e.V. und das „Natureum“ helfen dabei die Besonderheiten der Kulturlandschaft „Griese Gegend“ sichtbar und verständlich zu machen. Durch die Arbeit des Vereins bietet sich Besuchern und Einheimischen die Gelegenheit mehr über die Region zu erfahren. Somit leistet die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg auch einen wichtigen Beitrag zum „Branding“ der Region.

In diesem Jahr beleuchtet der Verein zum Beispiel die Alleen und Pflasterstraßen in Mecklenburg, informiert über die Geschichte des Ludwigsluster Schlossparks und bietet Exkursionen zur Flora und Fauna der Griesen Gegend an.

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.
Schloßfreiheit 4, 19288 Ludwigslust
E-Mail: natureum-ludwigslust@naturforschung.info

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Sanddorn
© Ralf Ottmann
Fokusregion intern

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Ansprechpartner

Regionalmanagerin
Ingrid Herrmann
Tel.: 03871 722 6010

Projektkoordinator
Philipp Uckert
Tel.: 03871 722 6012

E-Mail:
regiobranding@kreis-lup.de

Kontakt

Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Joachim Müller
Garnisonsstraße 1
19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722-6000
E-Mail:
joachim.mueller@kreis-lup.de
Postanschrift:
Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Postfach 1263
19362 Parchim

ZEIT für eine REISE durch die Region LudwigsLust
Museum Grabow

der regionale Museums- und Ausstellungsverbund "Griese Gegend" stellt sich vor: >> mehr

Informationen zum Forschungsprojekt

Flyer
Projektvorstellung


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Ralf Ottmann
E.Schade, Archiv BRA Schaalsee-Elbe

 

Hintergrundbild: © Landkreis Ludwigslust-Parchim