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Aktuelles

01.06.2016 - Startschuss zum Klimaschutz-Wettbewerb STADTRADELN

        

Ludwigsluster satteln ab 06. Juni auf´s Rad um

Am 06. Juni 2016 fällt in der Stadt Ludwigslust der Startschuss zur Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz.

Vom 06. bis 26. Juni 2016 sind alle Menschen, die in unserer Stadt wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, aufgerufen, auf´s Rad umzusatteln und fleißig Kilometer zu sammeln für die Aktion Stadtradeln. Ziel der Kampagne ist es, den Radverkehr in unserer Stadt voranzubringen und viele große und kleine Bürger für das Radfahren im Alltag zu gewinnen.

Einige Bürger und erfreulicherweise auch zwei Grundschulen haben ihre Teilnahme schon bestätigt. Das ist hoffentlich ein Ansporn für viele weitere Akteure, die sich gerne noch registrieren können!

Beim STADTRADELN sollen sich Teams bilden und während des 21-tägigen Aktionszeitraums sollen möglichst viele Kilometer beruflich sowie privat mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Im Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank auf der Kampagnenwebsite, können sich die Teams und Radler registrieren und die geradelten Kilometer dann online eintragen. Gesucht werden neben Deutschlands fahrradaktivstem Kommunalparlament auch die fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern sowie mit den meisten Radkilometern pro Einwohner.

Radelinteressierte Bürger wenden sich mit allen Fragen an Henrik Wegner, Tel. 03874 / 526236, E-Mail: henrik.wegner@stadtludwigslust.de.

Weitere Infos zur Kampagne unter: www.stadtradeln.de/ludwigslust2016.html  und www.facebook.com/stadtradeln

Wenn Sie über keinen Internetzugang verfügen und sich gerne an der Aktion beteiligen wollen, melden Sie sich einfach bei Herrn Wegner. Bereits 2015 registrierte Radfahrer können sich mit denselben Zugangsdaten auf der o.g. Internetseite registrieren.

Im Mittelpunkt der Kampagne stehen die Imageförderung des Radverkehrs und Bewusstseinsbildung in Sachen Klimaschutz. Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als fünf Kilometer – eine ideale Entfernung zum Radfahren. Seit 2008 findet das STADTRADELN statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Im Rahmen dieser Aktion laden wir Sie zu folgenden gemeinsame Radtouren ein:

 

  • Dienstag, 07.06.2016, 18.30 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus
    „Fahrradexkursion in die Niederung der Oberen Rögnitz", deren Renaturierung 2011 abgeschlossen wurde. Es werden einzelne Maßnahmenstandorte besucht.
  • Dienstag, 14.06.2016, 18.30 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus
    „Fahrradexkursion mit dem Ludwigsluster Stadtförster Herrn Ihde" zu verschiedenen Waldlebensräumen im Bereich von Ludwigslust
  • Dienstag, 21.06.2016, 18.30 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus
    Fahrradexkursion in die Region Ludwigslust: „Auf den Spuren des Baumaterials Raseneisenstein"

27.05.2016 - Praxistest für Forschungsergebnisse

In einem Werkstattgespräch stellten am Mittwoch im Dannenberger Ostbahnhof Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz-Universität in Hannover ausgewählte Zwischenergebnisse des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding“ vor.

Inwieweit lassen sich die Besonderheiten der Kulturlandschaften im Landkreis Lüchow-Dannenberg und Teilen des Landkreises Ludwigslust-Parchim nutzen, um die Regionen zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Dazu arbeiten WissenschaftlerInnen so unterschiedlicher Disziplinen wie Architektur und Landschaftsplanung, Archäologie und Wirtschaftsgeographie sowie die Akteure aus den Regionen Hand in Hand.

„Letztendlich wird es darum gehen, gemeinsam mit Akteuren vor Ort, die wissenschaftlichen Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie als Grundlage für das Selbstverständnis der Region dienen können“, so Daniela Kempa vom Institut für Umweltplanung an der Universität Hannover. „Bis Ende 2017 sollen Kommunikationsprozesse angestoßen und in den Regionen kooperative Lernmethoden erprobt werden, die letztendlich in einem oder mehreren Modellprojekten münden sollen.“ So werden die wissenschaftlichen Ergebnisse mit den Regionen in Werkstattgesprächen zunächst diskutiert, bevor sie in Arbeitsgruppen in Praxisprojekte weiterentwickelt werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die WissenschaftlerInnen mit Haushalts- und Künstlerbefragungen sowie Experteninterviews in beiden Regionen wichtige Informationen gesammelt und Daten erhoben. Noch sind die umfangreichen Daten nicht endgültig ausgewertet, aus diesem Grund präsentierten die WissenschaftlerInnen ausgewählte Zwischenergebnisse, so u.a. Christina Reissmann, die im Rahmen einer Künstlerbefragung für ihre Masterarbeit nachwies, dass die Einbindung von Kreativen ein großes Entwicklungspotenzial für die Region darstellt. „Dies ist zwar nur ein Zwischenergebnis“, so Reissmann in ihrem Vortrag. „Aber angesichts der hohen Bereitschaft von Kulturschaffenden in beiden Regionen, sich für die Gesellschaft zu engagieren, gibt es durchaus Grund, diese stärker einzubinden.“


Arbeitsgruppengespräch / © Ingrid Herrmann

Welche Aspekte von „Kulturlandschaft“ für die Regionalentwicklung genutzt werden können, wie insbesondere jüngere Menschen für gesellschaftliches Engagement gewonnen werden können, waren u.a. Themen der Arbeitsgruppen, an denen sich mehrere Dutzend regionale Akteure an der Diskussion beteiligten.

Im Herbst sollen die Forschungsergebnisse in einem öffentlichen Regionalforum vorgestellt und in darauf folgenden Beteiligungsgruppen weiter ausgelotet werden, welche zukunftsorientierten Modellprojekte bis Ende 2017 entwickelt werden können.

Vielleicht geben die Studenten des Studienganges Landschaftsarchitektur und Umweltplanung dann etwas mehr von ihrem „Tatort Kulturlandschaft“ preis. In Dannenberg machten sie jedenfalls auf ihren im Rahmen eines Studienmoduls erarbeiteten Krimi „Aufgewühlt – Die Griese Gegend in Aufruhr“ neugierig und ernteten für ihren Vortrag viel Beifall.

 
  Die Autoren des Landschaftskrimis / © Ingrid Herrmann

Zusammen mehr erreichen – Museen und Ausstellungen ...

 

... im Südwesten des Landkreises Ludwigslust-Parchim werben gemeinsam für den Internationalen Museumstag

Zum Internationalen Museumstag am 22. Mai werben die Museen im Südwesten des Landkreises Ludwigslust-Parchim für sich und ihre Ausstellungen. Die gemeinsame Vermarktung ist die erste öffentliche Aktion des „regionalen Museums- und Ausstellungsverbunds Griese Gegend". Unter dem Slogan „ZEIT für eine REISE durch die Region: Museen in der Kulturlandschaft – Wir sind dabei!" soll auf das vielfältige Angebot aufmerksam gemacht werden.

So zeigt das Burgmuseum Neustadt-Glewe wissenswertes über die Geschichte von Lauf-, Fahr- und Rennrädern. In den Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin ist der Dokumentarfilm „Gesichter des KZ Wöbbelin" zu sehen. Ab 14:30 Uhr wird im Erzählcafe anhand der Biographie von Ruth Klüger die Bedeutung von Gedichten in der Erinnerungskultur aufgezeigt. Im Heimatmuseum Grabow läuft der Reuter Film „Ut mine Festtungstied", der im Jahre 1985 unter anderem in Grabow und Dömitz gedreht wurde. Im Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und der Alten Synagoge sind neue und alte Schätze ausgestellt. Neben einer Neugestaltung der Ausstellung in der Maschinenfabrik Fischer & Havemann, erfährt man Interessantes über die Eisenbahngeschichte Hagenows. Im Natureum Ludwigslust werden geologische Schätze und eindrucksvolle Photographien aus dem Biosphärenreservat Schaalsee präsentiert. Außerdem findet in Ludwigslust am 21. und 22. Mai das 2. Barockfest statt.

Mehr als ein Dutzend Museen und Ausstellungen beteiligen sich an der Aktion. Geworben wird mit eigens erstellten Postkarten, aber auch im Internet. Unterstützt wird der „regionale Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend" vom Landkreis Ludwigslust-Parchim im Rahmen des Bundesforschungsprojekt „Regiobranding - Branding von Stadt-Land Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika" und von der Lokalen Aktionsgruppe LEADER „SüdWestMecklenburg", auf deren Homepages sich die Museen präsentieren.

Der „Regionale Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend" möchte eine unverwechselbare, lebendige und kreative Museums- und Ausstellungslandschaft etablieren, die sich durch motivierte Mitarbeiter und zufriedene, erlebniserfüllte Besucher auszeichnet sowie der Region neue touristische Impulse verspricht. Erreicht werden diese Ziele insbesondere durch die Stärkung der Kooperation und des Austausches zwischen den Mitgliedern des Verbunds sowie durch ein gemeinsames Marketing zur gezielten Bündelung von Aktivitäten und Maßnahmen, die die Region für Einheimische und Touristen erkennbar und erlebbar machen.

Weitere Information zum Verbund und zum Forschungsprojekt „Regiobranding" erhalten Sie auf der Internetseite des Landkreises Ludwigslust-Parchim: www.kreis-lup.de


 

Auf Stipvisite in Ludwigslust

  
© Landkreis Ludwigslust-Parchim (2)

Italiener begeistert von Ludwigslust
Am 02.03.2016 kamen Carlo Abbà, als Vertreter der Stadt Monza und Bruno Cesca, Generalsekretär der  Associazione Longobardia auf einen Kurzbesuch nach Ludwigslust. Sie wurden begleitet von Heidi Jung, Vizepräsidentin der Associazione Longobardia und Dr. Frank Andraschko vom Archäologischen Institut der Universität Hamburg.

Begeistert zeigten sich die Gäste von der Ludwigsluster Stadtkirche. Herr Hans-Joachim Marschall von der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchengemeinde hatte kurzfristig eine Besichtigung ermöglicht und das Interesse der Gäste geweckt. In jedem Fall wollen sie wieder kommen, dann aber mit einer größeren Delegation und mehr Zeit.

Der Besuch hatte aber einen anderen Hintergrund. Die Italiener wollen die Region für eine europäische Bildungsroute „Longobard Ways across Europe“ begeistern und zur Mitarbeit an dem Kulturtourismusprojekt bewegen. Neben Ludwigslust standen die Festung Dömitz und die Rundlingsdörfer im Wendland auf dem Besuchsprogramm.

Die Europäische Langobardenstraße wurde im Sommer 2015 in die offizielle Kandidatenliste der europäischen Kulturstraßen aufgenommen.

Ein erstes Treffen von Museumsvertretern aus der Metropolregion Hamburg fand bereits im Dezember des vergangenen Jahres in Hamburg statt. An diesem Treffen hatten Vertreter der Stadt Hagenow und des Museums für Alltagskultur der Griesen Gegend und Alte Synagoge Hagenow teilgenommen und bereits Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert.

Nun wollen die Italiener weitere Partner in der Metropolregion Hamburg sensibilisieren. Dazu erläuterten sie Henrik Wegner von der Stadt Ludwigslust sowie Ingrid Herrmann und Torsten Obst vom Landkreis Ludwigslust-Parchim ihr Anliegen.

Die Regionalvertreter werden die Akzeptanz, das Interesse und die Möglichkeiten der Region prüfen. Dazu haben die Italiener weitere Informationen zugesichert.

Auslöser für die Kontakte ist die Zusammenarbeit der Landkreise Lüchow-Dannenberg und Ludwigslust-Parchim und der Städte Hagenow und Ludwigslust mit dem Archäologischen Institut der Universität Hamburg im Rahmen des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding- Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“.

Informationen zum Bundesforschungsprojekt erhalten Sie unter
http://www.kreis-lup.de/leben-im-landkreis/regionalentwicklung/regiobranding/ 
und zur europäischen Kulturstraße unter
http://www.culture-routes.net/projects/cultural-routes-candidates

 

1. Werkstattgespräch und nächster Innovationsgruppentreff in Ludwigslust

Im Januar 2016 treffen sich die Wissenschaftler und die drei Fokusregionen des Bundesforschungs-projektes „Regiobranding-Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ zu ihrem regelmäßigen Erfahrungsaustausch erneut in Ludwigslust.

Die Region „Griese Gegend – Elbe – Wendland“ ist damit bereits zum dritten Mal Gastgeber.

Eine Woche später, am 25. Januar, findet im Rahmen des Bundesprojektes das erste Werkstattgespräch statt. Gestartet wird in unserer Fokusregion.

Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover und der Universität Hamburg werden die ersten Zwischenergebnisse zu den Untersuchungen vorstellen und gemeinsam mit Praxispartnern diskutieren, darunter folgende Themen:

  • Welches Wissen und welche Strukturen geben uns wichtige Hinweise für die zukunftsfähige Entwicklung unserer Region
  • (Kultur)landschaftliche Charakteristik der Region
  • Archäologie und Kulturlandschaft – Lüchow-Dannenberg und die Griese Gegend im Regiobrandingprozess
  • Siedlungsentwicklung und prägnante bauliche Strukturen in der Fokusregion Griese Gegend-Elbe-Wendland

Regio-Team verstärkt

Das Planungsbüro UmweltPlan GmbH wird in den nächsten zwei Jahren die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Lüchow-Dannenberg bei der Umsetzung des Bundesforschungsprojekts „Regiobranding-Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ unterstützen.

Beide Kreise hatten sich im Dezember 2015 nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren für das 1995 gegründete und interdisziplinär ausgerichtete Unternehmen mit Büros in Stralsund, Güstrow und Greifswald entschieden.

Beide Landkreise erhoffen sich damit eine stärkere Beteiligung der Akteure der Fokusregion „Griese Gegend-Elbe-Wendland“ und fachlich versierte Vorbereitung und Umsetzung der Modellprojekte.

>> UmweltPlan GmbH

Töpferhof Hohenwoos

Neue Geschirrserie "Griese Gegend" entstanden >>mehr

Wir über uns

Fokusregion
"Griese Gegend-Elbe-Wendland"

Niedersächsisches Institut stellt Umfrage unter Kunstschaffenden vor

Dr. Daniel Schiller und Christina Reissmann vom Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Hannover haben am 24. Oktober 2015 im Rahmen der Kreiskulturkonferenz in Parchim eine Umfrage präsentiert, die sich an Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Ludwigslust-Parchim wendet.

Ziel der Umfrage ist es, die Sicht der Kunst- und Kulturschaffenden auf Ihre Heimat zu erfahren und auszuwerten. Zusätzlich sollen auch die Kreativen im Landkreis Lüchow-Dannenberg befragt werden.

Näheres zur Umfrage:


Auftaktveranstaltung Juni 2015 in Dömitz

Vorträge der Veranstaltung:

Dr. Kempa, Leibniz Universität Hannover
Projektvorstellung

Dr. Schiller, NIW
Präsentation Haushaltsbefragung

Haushaltsbefragung in der MRH - Untersuchungsräume 

 

04.06.2015 - Auftaktveranstaltung in Dömitz, Forscherteam

Unsere Partner vorgestellt:

UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V



Ein Urstromtal in seiner ganzen Breite

Seit 1997 besteht das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, welches fünf Bundesländer umfasst. Mit einer Gesamtgröße von ca. 340.000 ha ist es das größte im Binnenland existierende Biosphärenreservat in Deutschland und repräsentiert eine der letzten naturnahen Stromlandschaften Mitteleuropas.

Der Teil des UNESCO-Biosphärenreservates in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich zwischen den kleinen Hafenstädten Boizenburg im Norden und Dömitz im Süden entlang des vergleichsweise naturnahen Elbstromes. Besonders typisch sind die steilen Elbuferhänge, die zahlreichen Nebenflüsse der Elbe und die sandigen Binnendünen.

Das Gebiet wurde im Mai 1990 als Naturschutzpark und später 1998 als Naturpark Mecklenburgisches Elbetal gesichert. Seit 01. Februar 2015 ist das 461 km² große Schutzgebiet als Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern landesrechtlich anerkannt.

Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft bietet viele Möglichkeiten zur Erholung und zum Naturerleben, sei es zu Fuß oder per Fahrrad. Gern können Sie hier auch mit unseren Rangern auf Tour gehen.

Kommen Sie uns besuchen und sprechen Sie uns an:
www.elbetal-mv.de

Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Wittenburger Chaussee 13, 19246 Zarrentin am Schaalsee
Tel. 038851 3020, E-Mail: poststelle@bra-schelb.mvnet.de

MUSEUM für Alltagskultur der GRIESEN GEGEND und Alte Synagoge HAGENOW



Mit dem Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und der Alten Synagoge verfügt die Stadt Hagenow über ein Museum mit zwei besonderen Standorten. Mit ihrem breiten Themenspektrum und dem abwechslungsreichen Programm sind die beiden Häuser nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern gleichzeitig Orte für kulturelle Begegnungen.

Typische Fachwerkgebäude des frühen 19. Jahrhunderts bilden das Museumsensemble vor der Stadtkirche. Das Jesselsche Gehöft, bestehend aus Wohn-, Brau- und Brennhaus sowie dem Speicher- und Stallgebäude, die Häuser des Ratsdieners Rick und des Hutmachers Brandt beherbergen die Sammlungen und Ausstellungen. Sie spiegeln viele Facetten der Alltagskultur der einstigen Ackerbürger- und Handwerkerstadt sowie ihres ländlichen Umfeldes wieder. Das Museum verfügt über eine eindrucksvolle Sammlung zur Volkskunde der Griesen Gegend und zur Hagenower Stadtgeschichte mit historischen Möbeln und Arbeitsgeräten, Einrichtungen und Werkzeugen verschiedener Handwerksbetriebe und eine wertvolle Waldglassammlung. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten an den insgesamt 18 Ausstellungsräumen sind derzeit die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ (1920er Jahre) mit einer funktionstüchtigen Transmissionsanlage, einem Gasmotor und einem Lanz Bulldog, eine Angestelltenwohnung (1940er Jahre) und eine historische Dampfmaschine (1902/03) zu besichtigen. Weitere Ausstellung sind in Vorbereitung.

Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.

Unsere Standorte:

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend
Lange Straße 79, 19230 Hagenow
Tel.: 03883 / 722 042
E-Mail: museum@hagenow.de

Alte Synagoge Hagenow
Hagenstraße 48, 19230 Hagenow

Stadt Ludwigslust



Schloßstr. 38, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03874 526-0
E-Mail: stadt@stadtludwigslust.de

Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg"

Die Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg" hat in ihrer Strategie für lokale Entwicklung als Entwicklungsziel festgeschrieben, dass sie einen Beitrag zur Bewahrung und Verbesserung des Naturraumes und zum Klimaschutz leisten und das Potenzial der regionalen Kulturlandschaft einschließlich der historischen Bauten in Wert setzen will.

Mehr über die LAG, ihren Aktionsraum und ihre Strategie erhalten sie unter www.kreis-lup.de.

c/o Landkreis Ludwigslust-Parchim
Fachdienst Regionalmanagement und Europa
Dienstgebäude Garnissonsstr. 1, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722 6010
E-Mail: leader@kreis-lup.de

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.

    


Die NGM e.V. betreibt seit inzwischen 10 Jahren im Ehrenamt das einzige Naturmuseum in Westmecklenburg. Das „Natureum“ befindet sich im ältesten Gebäude der Barockstadt Ludwigslust und ist regelmäßig Ort für Veranstaltungen, die die kleinen Wunder am Wegesrand ebenso beleuchten, wie die faszinierenden Landschaften ferner Kontinente.

Die NGM e.V. und das „Natureum“ helfen dabei die Besonderheiten der Kulturlandschaft „Griese Gegend“ sichtbar und verständlich zu machen. Durch die Arbeit des Vereins bietet sich Besuchern und Einheimischen die Gelegenheit mehr über die Region zu erfahren. Somit leistet die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg auch einen wichtigen Beitrag zum „Branding“ der Region.

In diesem Jahr beleuchtet der Verein zum Beispiel die Alleen und Pflasterstraßen in Mecklenburg, informiert über die Geschichte des Ludwigsluster Schlossparks und bietet Exkursionen zur Flora und Fauna der Griesen Gegend an.

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.
Schloßfreiheit 4, 19288 Ludwigslust
E-Mail: natureum-ludwigslust@naturforschung.info

Logo BMBF
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Sanddorn
© Ralf Ottmann
Fokusregion intern

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Ansprechpartner

Regionalmanagerin
Ingrid Herrmann
Tel.: 03871 722 6010

Projektkoordinator
Philipp Uckert
Tel.: 03871 722 6012

E-Mail:
regiobranding@kreis-lup.de

Kontakt

Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Joachim Müller
Garnisonsstraße 1
19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722-6000
E-Mail:
joachim.mueller@kreis-lup.de
Postanschrift:
Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Postfach 1263
19362 Parchim

ZEIT für eine REISE durch die Region LudwigsLust
Museum Grabow

der regionale Museums- und Ausstellungsverbund "Griese Gegend" stellt sich vor: >> mehr

Informationen zum Forschungsprojekt

Flyer
Projektvorstellung


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Urheber der Bilder

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Ralf Ottmann
E.Schade, Archiv BRA Schaalsee-Elbe

 

Hintergrundbild: © Landkreis Ludwigslust-Parchim