Regiobranding_Logo_rgb
©

 

 

Aktuelles

04.11.2016 - Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend plant für 2017

Am 02. November trafen sich die Mitglieder des „regionalen Museums- und Ausstellungsverbunds Griese Gegend“ im Heimatmuseum Grabow zu ihrer vierten Fachbeiratssitzung. Die Anwesenden planten die gemeinsamen Aktionen für das Jahr 2017 und zogen ein Resümee über die erfolgreichen Projekte, die 2016 angegangen wurden.

So kann der Verbund im Urlaubskatalog 2017 des Tourismusverbands Mecklenburg-Schwerin mit einer ganzseitigen Anzeige für sich und seine Mitglieder werben. Weitere gemeinsame Marketingaktionen, wie Postkarten zum Internationalen Museumstag oder die Erstellung von Rollups und Postern verstärkten die Außenwirkung. Auch digital ist der Verbund gut aufgestellt. Auf einer eigenen Internetseite werden alle Mitglieder vorgestellt und Veranstaltungen beworben.

Für das kommende Jahr sind weitere Aktionen geplant, die den Verbund, aber auch jedes einzelne Mitglied in ihrem Wirken unterstützen soll. Auf der Mitgliederversammlung am 15. März 2017 soll der neue Jahresplan beschlossen werden. Die nächste Fachbeiratssitzung findet am 01. Februar 2017 statt.

24.10.2016 - Steuerungsgruppe traf sich in Ludwigslust

Am 20. Oktober traf sich die regionale Steuerungsgruppe des Bundesforschungsprojekts „Regiobranding“ in Ludwigslust zu ihrer nächsten Sitzung.

Nach einem Bericht über den aktuellen Stand besprachen die Anwesenden die weiteren Schritte auf dem Weg zum Regionalforum im Februar 2017. Auf der Veranstaltung soll der aktuelle Stand des Projekts der Öffentlichkeit präsentiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ergebnisse der wissenschaftlichen Partner, die die Region in den letzten 2 Jahren gründlich durchleuchtet haben. Auf dem Forum sollen außerdem erste Schritte auf dem Weg zum Modellprojekt getätigt werden.

Die nächste Sitzung findet am 22. November statt. Die Steuerungsgruppe ist das zentrale Organ zur Planung des Projekts in der Fokusregion Griese Gegend - Elbe - Wendland. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der Landkreise Ludwigslust-Parchim und Lüchow-Dannenberg, der LEADER Aktionsgruppen „SüdWestMecklenburg“ und Elbtalaue, der Biosphärenreservate Flusslandschaft Elbe M-V und der Niedersächsischen Elbtalaue sowie den beiden lokalen Ansprechpartnern der Teilregionen Griese Gegend und Wendland.

„Den Wandel gestalten – kreativ Handeln“

... das Motto der „Regiobranding“ Statuskonferenz in Hamburg

Vielfältige lokale Aktivitäten, ein intensiver Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie kreative Ideen für eine zukunftsfähige Entwicklung ländlicher Räume waren am Donnerstag Thema der Statuskonferenz des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding – Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ in Hamburg.

„Der Wandel ist ein stetiger Begleiter bei der Entwicklung einer Region. Wir sahen die Chancen, die das Projekt „Regiobranding“ bietet und wollen sie nun gemeinsam mit dem Landkreis Lüchow-Dannenberg nutzen, um Griese Gegend und Wendland nach vorne zu bringen.“ so Joachim Müller, Leiter des Fachdienstes 60 – Regionalmanagement und Europa beim Landkreis Ludwigslust-Parchim. Müller stellte auf der Statuskonferenz die Fokusregion gemeinsam mit seiner Kollegin Dagmar Schulz, Leiterin des Fachdienstes 51 – Jugend – Familie – Bildung beim Landkreises Lüchow-Dannenberg vor.

Sie brachten zum Ausdruck, warum die beiden, bisher oftmals getrennt voneinander agierenden, Landkreise gemeinsam wissenschaftlich unter die Lupe genommen werden und zusammenarbeiten. „In beiden Regionen gibt es viele ähnliche Themen, die gemeinsam besser bearbeitet werden können“, betont Schulz. Ob demographischer Wandel, die Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, das nicht optimale Verkehrsnetz, oder hochklassige Landschaftswerte, kulturelle Besonderheiten und regionale Produkte – viele Themen verbinden die Nachbarregionen.

Burkhard Thees, Amtsvorsteher des Amtes Dömitz-Malliß und Bürgermeister von Neu Kaliß, schilderte als langjähriger Praktiker der Griesen Gegend, wie er zum Projekt steht. Mit Blick auf die finanzielle Lage vieler Kommunen und den Herausforderungen bei der Finanzierung freiwilliger Aufgaben, betonte er, wie wichtig es heutzutage ist zusammenzuarbeiten, um durch innovative Konzepte einen Mehrwert für das Gemeinwesen zu erzielen. Da „Regiobranding“ eine gute Gelegenheit sei neue Wege zu gehen, stehe er hinter dem Projekt. Dass das Projekt in unserer Fokusregion inzwischen stark verankert ist, wurde auch dadurch deutlich, dass viele Akteure aus der Region in Hamburg dabei waren.

Im Rahmen von „Regiobranding“ fand im vergangenen Jahr eine Haushaltsbefragung statt. Die Befragten maßen der landschaftlichen Schönheit sowie der gesunden Umgebung einen höheren Stellenwert als den kulturellen Angeboten oder Traditionen und Brauchtum bei. Ihre Freizeit verbringen die BewohnerInnen hauptsächlich in der Region oder der näheren Umgebung. Die Lebensqualität wird von den EinwohnerInnen weitestgehend als hervorragend angesehen und das ehrenamtliche Engagement in der Fokusregion ist überdurchschnittlich stark. Detailliertere Ergebnisse der Haushaltsbefragung werden, neben weiteren Forschungsergebnissen, auf dem diesjährigen Regionalforum im Herbst in der Fokusregion präsentiert.

Podiumsdiskussion (v.l.n.r.):
Burkhard Thees, Joachim Müller, Dagmar Schulz, Fabian Wenger
© Landkreis Ludwigslust-Parchim, Foto: C. Blaumann

Wir über uns

Fokusregion
"Griese Gegend-Elbe-Wendland"

Niedersächsisches Institut stellt Umfrage unter Kunstschaffenden vor

Dr. Daniel Schiller und Christina Reissmann vom Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Hannover haben am 24. Oktober 2015 im Rahmen der Kreiskulturkonferenz in Parchim eine Umfrage präsentiert, die sich an Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Ludwigslust-Parchim wendet.

Ziel der Umfrage ist es, die Sicht der Kunst- und Kulturschaffenden auf Ihre Heimat zu erfahren und auszuwerten. Zusätzlich sollen auch die Kreativen im Landkreis Lüchow-Dannenberg befragt werden.

Näheres zur Umfrage:


Auftaktveranstaltung Juni 2015 in Dömitz

Vorträge der Veranstaltung:

Dr. Kempa, Leibniz Universität Hannover
Projektvorstellung

Dr. Schiller, NIW
Präsentation Haushaltsbefragung

Haushaltsbefragung in der MRH - Untersuchungsräume 

 

04.06.2015 - Auftaktveranstaltung in Dömitz, Forscherteam

Unsere Partner vorgestellt:

UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V



Ein Urstromtal in seiner ganzen Breite

Seit 1997 besteht das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, welches fünf Bundesländer umfasst. Mit einer Gesamtgröße von ca. 340.000 ha ist es das größte im Binnenland existierende Biosphärenreservat in Deutschland und repräsentiert eine der letzten naturnahen Stromlandschaften Mitteleuropas.

Der Teil des UNESCO-Biosphärenreservates in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich zwischen den kleinen Hafenstädten Boizenburg im Norden und Dömitz im Süden entlang des vergleichsweise naturnahen Elbstromes. Besonders typisch sind die steilen Elbuferhänge, die zahlreichen Nebenflüsse der Elbe und die sandigen Binnendünen.

Das Gebiet wurde im Mai 1990 als Naturschutzpark und später 1998 als Naturpark Mecklenburgisches Elbetal gesichert. Seit 01. Februar 2015 ist das 461 km² große Schutzgebiet als Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern landesrechtlich anerkannt.

Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft bietet viele Möglichkeiten zur Erholung und zum Naturerleben, sei es zu Fuß oder per Fahrrad. Gern können Sie hier auch mit unseren Rangern auf Tour gehen.

Kommen Sie uns besuchen und sprechen Sie uns an:
www.elbetal-mv.de

Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Wittenburger Chaussee 13, 19246 Zarrentin am Schaalsee
Tel. 038851 3020, E-Mail: poststelle@bra-schelb.mvnet.de

MUSEUM für Alltagskultur der GRIESEN GEGEND und Alte Synagoge HAGENOW



Mit dem Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und der Alten Synagoge verfügt die Stadt Hagenow über ein Museum mit zwei besonderen Standorten. Mit ihrem breiten Themenspektrum und dem abwechslungsreichen Programm sind die beiden Häuser nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern gleichzeitig Orte für kulturelle Begegnungen.

Typische Fachwerkgebäude des frühen 19. Jahrhunderts bilden das Museumsensemble vor der Stadtkirche. Das Jesselsche Gehöft, bestehend aus Wohn-, Brau- und Brennhaus sowie dem Speicher- und Stallgebäude, die Häuser des Ratsdieners Rick und des Hutmachers Brandt beherbergen die Sammlungen und Ausstellungen. Sie spiegeln viele Facetten der Alltagskultur der einstigen Ackerbürger- und Handwerkerstadt sowie ihres ländlichen Umfeldes wieder. Das Museum verfügt über eine eindrucksvolle Sammlung zur Volkskunde der Griesen Gegend und zur Hagenower Stadtgeschichte mit historischen Möbeln und Arbeitsgeräten, Einrichtungen und Werkzeugen verschiedener Handwerksbetriebe und eine wertvolle Waldglassammlung. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten an den insgesamt 18 Ausstellungsräumen sind derzeit die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ (1920er Jahre) mit einer funktionstüchtigen Transmissionsanlage, einem Gasmotor und einem Lanz Bulldog, eine Angestelltenwohnung (1940er Jahre) und eine historische Dampfmaschine (1902/03) zu besichtigen. Weitere Ausstellung sind in Vorbereitung.

Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.

Unsere Standorte:

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend
Lange Straße 79, 19230 Hagenow
Tel.: 03883 / 722 042
E-Mail: museum@hagenow.de

Alte Synagoge Hagenow
Hagenstraße 48, 19230 Hagenow

Stadt Ludwigslust



Schloßstr. 38, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03874 526-0
E-Mail: stadt@stadtludwigslust.de

Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg"

Die Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg" hat in ihrer Strategie für lokale Entwicklung als Entwicklungsziel festgeschrieben, dass sie einen Beitrag zur Bewahrung und Verbesserung des Naturraumes und zum Klimaschutz leisten und das Potenzial der regionalen Kulturlandschaft einschließlich der historischen Bauten in Wert setzen will.

Mehr über die LAG, ihren Aktionsraum und ihre Strategie erhalten sie unter www.kreis-lup.de.

c/o Landkreis Ludwigslust-Parchim
Fachdienst Regionalmanagement und Europa
Dienstgebäude Garnissonsstr. 1, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722 6010
E-Mail: leader@kreis-lup.de

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.

    


Die NGM e.V. betreibt seit inzwischen 10 Jahren im Ehrenamt das einzige Naturmuseum in Westmecklenburg. Das „Natureum“ befindet sich im ältesten Gebäude der Barockstadt Ludwigslust und ist regelmäßig Ort für Veranstaltungen, die die kleinen Wunder am Wegesrand ebenso beleuchten, wie die faszinierenden Landschaften ferner Kontinente.

Die NGM e.V. und das „Natureum“ helfen dabei die Besonderheiten der Kulturlandschaft „Griese Gegend“ sichtbar und verständlich zu machen. Durch die Arbeit des Vereins bietet sich Besuchern und Einheimischen die Gelegenheit mehr über die Region zu erfahren. Somit leistet die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg auch einen wichtigen Beitrag zum „Branding“ der Region.

In diesem Jahr beleuchtet der Verein zum Beispiel die Alleen und Pflasterstraßen in Mecklenburg, informiert über die Geschichte des Ludwigsluster Schlossparks und bietet Exkursionen zur Flora und Fauna der Griesen Gegend an.

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.
Schloßfreiheit 4, 19288 Ludwigslust
E-Mail: natureum-ludwigslust@naturforschung.info

Logo BMBF
©

Sanddorn
© Ralf Ottmann
Fokusregion intern

Bitte geben Sie Ihre Anmeldedaten ein

Ansprechpartner

Regionalmanagerin
Ingrid Herrmann
Tel.: 03871 722 6010

Projektkoordinator
Philipp Uckert
Tel.: 03871 722 6012

E-Mail:
regiobranding@kreis-lup.de

Kontakt

Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Joachim Müller
Garnisonsstraße 1
19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722-6000
E-Mail:
joachim.mueller@kreis-lup.de
Postanschrift:
Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Postfach 1263
19362 Parchim

ZEIT für eine REISE durch die Region LudwigsLust
Museum Grabow

der regionale Museums- und Ausstellungsverbund "Griese Gegend" stellt sich vor: >> mehr

Informationen zum Forschungsprojekt

Flyer
Projektvorstellung


Newsletter:

Nr. 1 - 12/2014
Nr. 2 - 06/2015
Nr. 3 - 02/2016


Urheber der Bilder

Auf dieser Seite werden Bilder von folgenden Urhebern genutzt:
Ralf Ottmann
E.Schade, Archiv BRA Schaalsee-Elbe

 

Hintergrundbild: © Landkreis Ludwigslust-Parchim