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01.10.2018

Kompetenz der KSM gefragt

Stadt Grabow und Amt Parchimer Umland treten dem IT-Dienstleister Kommunalservice Mecklenburg AöR bei

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Nach der Vertragsunterzeichnung im Mehrgenerationenhaus Grabow: Landrat Rolf Christiansen, Wolfgang Hilpert (Amtsvorsteher des Amts Parchimer Umland), Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg, Neustadt-Glewes Bürgermeisterin Doreen Radelow, Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin, Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach und Matthias Effenberger, Vorstandsvorsitzender der KSM (v.r.) © KSM

Mit der feierlichen Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrags am 25. September treten die Stadt Grabow und das Amt Parchimer Umland der KSM AöR zum 1. Januar 2019 als weitere Träger bei und übertragen somit die Verantwortung für den gesamten IT-Betrieb der Kernverwaltung an das gemeinsame Kommunalunternehmen.

Digitalisierte Prozesse sind in Kommunen schon heute das Nervensystem der kommunalen Entwicklung und Daseinsvorsorge. Ohne IT funktionieren weder Energieversorgung, Stadtreinigung, Schulen, Verkehr noch die allgemeine Verwaltung. Die digitale Qualität einer Kommune wird zunehmend auch zum entscheidenden Standortfaktor im Wettbewerb um Einwohner und Unternehmen. Die KSM ist mit ihrer breiten Kommunalkompetenz und den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiges Bindeglied zwischen den Anforderungen an die Digitalisierung und deren Umsetzung in der gesamten Region Westmecklenburg.

Um den Übergang von der analogen zur digitalen Verwaltung bewerkstelligen zu können, bedarf es ganzheitlicher innovativer Lösungsansätze der praktischen Zusammenarbeit. „Wir wissen um die großen Herausforderungen, vor der unsere Stadt mit Blick auf die kommunale IT-Struktur und den digitalen Wandel steht“, umreißt Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg die Beweggründe. Wolfgang Hilpert, Amtsvorsteher im Amt Parchimer Umland, ergänzt: „Auf der anderen Seite sind für uns die kommunale Kompetenz der KSM und die aus dem Verbund entstehenden Synergien ein unschätzbarer Mehrwert.“

Zentraler Gedanke des KSM-Verbundes ist auch der praxisbezogene Austausch zwischen den Fachdiensten der jeweiligen Verwaltungen und den Fachexperten der KSM. „Wir freuen uns daher sehr, dass unsere kommunale Expertise und unsere langjährige praktische Erfahrung in der kommunalen Familie wieder überzeugt haben“,  sagt KSM-Vorstand Matthias Effenberger.

Die KSM wurde 2013 als erstes gemeinsames Kommunalunternehmen der Landeshauptstadt Schwerin und des Landkreises Ludwigslust-Parchim in der Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts in Mecklenburg-Vorpommern errichtet. Als weitere Träger sind die Stadt Ludwigslust und seit dem 01. Januar 2018 die Stadt Neustadt-Glewe der KSM beigetreten. Das gemeinsame Kommunalunternehmen nimmt für die mittlerweile fünf Gebietskörperschaften nebst Eigenbetrieben die Aufgaben des IT-Betriebs wahr. Im Unternehmensverbund mit der SIS - Schweriner IT- und Servicegesellschaft mbH (SIS) betreuen 130 Mitarbeitende mittlerweile über 3000 IT-Arbeitsplätze und mehr als 250 Fachanwendungen für Verwaltungen und kommunale Gesellschaften, von Stadtwerke, kommunaler Wohnungswirtschaft bis hin zum Zoo.

KSM im Internet: www.ks-mecklenburg.de