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22.11.2018

Grabow ist Kommune des Jahres 2018

Ostdeutscher Sparkassenverband zeichnet Stadt an der Elde für konsequente Weiterentwicklung von Lebensqualität und Wirtschaftlichkeit aus

Preisverleihung Kommune des Jahres 2018 (c) Landkreis Ludwigslust-Parchim
Stolz auf die Auszeichnung als Kommune des Jahres 2018: Landrat Stefan Sternberg (3.v.l.) und die zukünftige Grabower Bürgermeisterin Kathleen Bartels (3.v.r.) mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, Kai Lorenzen (l.), Björn Mauch (ebenfalls Sparkasse), Stadtvertretervorsteher Dirk Dobbertin sowie Gabriele Gersberger, Heidrun Hildebrandt und Margrit Günther aus der Stadtverwaltung Grabow. © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Die Stadt Grabow im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist Kommune des Jahres 2018 in Mecklenburg-Vorpommern. Landrat Stefan Sternberg, die zukünftige Bürgermeisterin Kathleen Bartels und Stadtvertretervorsteher Dirk Dobbertin nahmen die Auszeichnung im Rahmen des 22. Unternehmer-Preises des Ostdeutschen Sparkassenverbandes am Donnerstag in Potsdam entgegen. Die Stadt Grabow war auf Vorschlag der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin für den Preis nominiert worden.

Damals noch Bürgermeister der Stadt Grabow, hatte Stefan Sternberg im Sommer dieses Jahres die Bewerbung seiner Heimatstadt um den renommierten Preis auf den Weg gebracht und war nun eigens zur Preisverleihung nach Potsdam gereist. „Ich bin überwältig und freue mich riesig für Grabow“, so Landrat Sternberg. „In meiner Zeit als Bürgermeister und auch in den vielen Jahren davor haben die Grabower intensiv an der Entwicklung ihrer Stadt gearbeitet. Dieser Erfolg hat wirklich viele Mütter und Väter. Ein absolutes Erfolgskriterium, so haben wir es im Sommer in unserer Bewerbung geschrieben,  ist eine Bevölkerung, die mitmacht und Spaß daran hat. Das Rückgrat dafür ist soziales, ehrenamtliches Engagement. Dem muss unsere Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit widmen und Möglichkeiten schaffen, wie das Ehrenamt es auch leisten kann“, so Sternberg. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich künftig noch mehr Kommunen aus unserem Landkreis dieser Herausforderung stellen.“

Vergeben wird die Auszeichnung in den Kategorien Unternehmen, Verein und Kommune jeweils für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Auszeichnung zur „Kommune des Jahres“ wendet sich an Städte oder Gemeinden, die Wirtschaftlichkeit mit steigender Lebensqualität für die Einwohner verbinden. Auswahlkriterien sind u.a. die gute Vernetzung von Wirtschaft, Bildung, Familie, Umwelt und Kultur.

Die Stadt Grabow hatte sich unter der Überschrift „Das Alte verwalten, das Neue gestalten“ in den Wettbewerb des Ostdeutschen Sparkassenverbandes eingebracht. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bestand und besteht die Herausforderung, die Kleinstadt mit etwa 5700 Einwohnern zukunftsfähig aufzustellen. Kernthemen wurden 2014 im Projekt ‚Grabow 2020’ definiert und nachfolgend angepackt. Das Spektrum reicht vom  Angebot an Kita-Betreuung und Senioren-Betreuung über die Belebung des Marktplatzes bis zur nachhaltige Stadtsanierung mit generationsübergreifenden Wohnmöglichkeiten. Wichtige Impulse gab auch die Teilnahme an der Demografiewerkstatt Kommunen, einem Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Eröffnung des Schützenhauses im  Jahr 2015, damit verbunden die Aufwertung der Stadt durch kulturelle Glanzlichter wie die  Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die „Wiederbelebung“ des Schützenparks, heute ein Ort der Erholung für Einheimische und Gäste, die Gründung einer Bürgerstiftung  und manches mehr hat die Stadt Grabow in ihrer Bewerbung dargestellt. Getreu dem Satz, der an einem Fachwerkhaus in der Altstadt steht: Das Alte verwalten, das Neue gestalten. „Dieser Satz passt perfekt zu Grabow“, sagt Landrat Sternberg rückblickend. Ich wünsche mir, dass wir in allen Kommunen im Landkreis versuchen, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Für die Stadt Grabow war und ist das eine große Aufgabe. Aber eine, die es lohnt, wie auch der heutige Tag der Preisverleihung zeigt.“