Schuldner- und Suchtberatung

Allgemeine Hinweise

Förderung der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen 

Der Landkreis gewährt zur Erfüllung seiner Aufgaben nach § 11 Abs. 5 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) und § 16 a Nr. 2 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) Zuwendungen an die im Landkreis zugelassenen Schuldnerberatungsstellen mit dem Ziel, der Überschuldung privater Haushalte entgegenzuwirken und die dadurch entstehenden besonderen Schwierigkeiten beheben zu helfen.

Die Bewilligung erfolgt auf Grundlage der Kriterien der geltenden Richtlinie des Landkreises Ludwigslust-Parchim.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Gewährung einer Zuwendung aus Landesmitteln beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS M-V) zu beantragen.

 

Förderung der Beratungs- und Behandlungsstellen für Sucht- und Drogenkranke und –gefährdete:

Der Landkreis gewährt zur Erfüllung seiner Aufgaben nach § 11 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) und § 16 a Nr. 4 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) finanzielle Zuwendungen an die im Landkreis zugelassenen BBSD mit dem Ziel, ein flächendeckendes Beratungsangebot für jedermann, d.h. für Betroffene oder von Sucht bedrohte Bürger und Familien zu schaffen.

Da der Landkreis Erstempfänger von Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist, kann die Gewährung einer Zuwendung sowohl aus Kreis- als auch aus Landesmitteln beim Landkreis beantragt werden. 

Die Bewilligung erfolgt auf Grundlage der Kriterien der geltenden Richtlinien des Landkreises Ludwigslust-Parchim und des Landes Meckleburg-Vorpommern.

Förderung von Projekten im Bereich der Suchtprävention:

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt dem Landkreis auf Antrag Zuwendungen im Rahmen der Förderung von Maßnahmen von kommunalen Trägern zur Suchtprävention und Bekämpfung von Suchtmittelmissbrauch.

Diese Fördermittel werden durch den Landkreis an die entsprechenden Projektträger im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens verteilt und weitergeleitet.

Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf die Gewährung einer Zuwendung nicht. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen und im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Formulare

Bitte setzen Sie sich zur Übersendung der benötigten Unterlagen für die Gewährung von Zuwendungen (Antragsformulare, Verwendungsnachweise, etc. ) mit der zuständigen Sachbearbeiterin in Verbindung.