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10.08.2018

Waldbrand bei Lübtheen unter Kontrolle

Einwohner von Lübbendorf und Ramm zurück in ihren Häusern / Zivile Lösch- und Räumpanzer bekämpfen weiter Glutnester im munitionsbelasteten Waldgebiet / Noch 35 Feuerwehrleute und Mitglieder des DRK-Betreuungszuges im Einsatz

Der Waldbrand in der Nähe von Lübbendorf nordöstlich der Stadt Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist unter Kontrolle. Das meldete die Einsatzleitung heute (10.08.2018) am frühen Vormittag. Weiterhin bekämpft ein Löschpanzer einer zivilen Firma Glutherde in dem annähernd 15 Hektar großen, munitionsbelasteten Waldgebiet. Dabei orientieren sich die Brandbekämpfer an Luftbildern, die am späten Donnerstagabend von einem Polizeihubschrauber aus mit einer Wärmebildkamera aufgenommen wurden.

Akute Gefahr einer weiteren Ausdehnung des Brandgeschehens besteht nach Einschätzung der Einsatzleitung nicht mehr. Neben dem Einsatz der Lösch- und Räumpanzer haben dazu auch heftige Regenfälle beigetragen. So wurde die Evakuierung von Lübbendorf und Ramm bereits am Donnerstag gegen 23 Uhr aufgehoben, mehr als 130 Einwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Fünf Stunden zuvor hatte die Einsatzleitung die Evakuierung der Ortschaften aus Sicherheitsgründen beschlossen – richtigerweise, wie sich im Folgenden zeigte. Bis auf 150 Meter war das Feuer im Laufe des Abends an Lübbendorf und Ramm herangerückt.

Das Feuer in dem zum ehemaligen Truppenübungsplatz gehörenden Waldstück war am Donnerstag gegen 13.30 Uhr ausgebrochen und hatte sich  bis zum Abend auf eine Fläche von annähernd 15 Hektar ausgedehnt. 25 Freiwillige Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis mit insgesamt mehr als 200 Feuerwehrleuten waren zur Bekämpfung des Waldbrandes im Einsatz. Zurzeit befinden sich noch 35 Feuerwehrleute und Mitglieder des DRK-Versorgungszuges des Katastrophenschutzes im Einsatz.