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12.08.2018

Waldbrand bei Lübtheen gelöscht

Feuerwehren beenden Arbeit gegen 16 Uhr / Einsatzleitung übergibt Waldstück an Bundesforst / Stellvertretender Landrat dankt allen Einsatzkräften

Vier Tage nach Ausbruch ist der Waldbrand in der Nähe von Lübbendorf nordöstlich der Stadt Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gelöscht. Das meldete Einsatzleiter Uwe Pulss heute (12.08.2018) um 16 Uhr. Zwei Stunden später konnten der Kreiswehrführer und sein Team die Schadensfläche zurück an die Bundesforst als Eigentümerin des Waldgebietes übergeben.

Trotz Ausfalls beider ziviler Löschpanzer am Sonnabend durch technische Defekte war es den Feuerwehren gelungen, in der Nacht und im Laufes des Sonntags letzte schwelende Brandherde zu löschen. Unterstützt wurden die Brandbekämpfer durch einen Bergepanzer, der Brandschneisen in das Waldstück zog. Zuletzt waren noch 62 Feuerwehrleute und Mitglieder des DRK-Betreuungszuges des Katastrophenschutzes im Einsatz.

Wolfgang Schmülling, Stellvertreter des Landrates, dankte allen Einsatzkräften, insbesondere den Feuerwehrleuten, die seit Ausbruch des Waldbrandes unermüdliche Arbeit geleistete hatten. 25 Freiwillige Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis mit insgesamt mehr als 200 Feuerwehrleuten waren in Spitzenzeiten zur Bekämpfung des Waldbrandes im Einsatz. Unterstützt wurden die Wehren durch das DRK, die Polizei, Ordnungsämter, die Forst, den Munitionsbergungsdienst,  Landesbehörden und viele andere. „Das Zusammenspiel aller Kräfte hat funktioniert“, zog Schmülling eine erste Bilanz. „Ich bin erleichtert, dass der Brand trotz einer Reihe widriger Umstände gelöscht werden konnte und niemand zu Schaden gekommen ist.“

Das Feuer in dem zum ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen gehörenden, munitionsbelasteten Waldstück war am Donnerstag (09.08.2018) gegen 13.30 Uhr ausgebrochen und hatte sich  bis zum Abend auf eine Fläche von annähernd 15 Hektar  ausgedehnt. Mehr als 130 Einwohner der Ortschaften Lübbendorf und Ramm mussten angesichts des nahenden Feuers zeitweilig in Sicherheit gebracht werden, konnten noch am späten Donnerstag wieder  in ihre Häuser zurückkehren. Bis auf 150 Meter war das Feuer an Lübbendorf und Ramm herangerückt.