DemografieCheck Raum Parchim

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

den demografischen Wandel können wir nicht aufhalten oder umkehren. Wir können ihn aber als Herausforderung annehmen, seine Folgen aktiv gestalten und seine Chancen nutzen.
Wir müssen etwas unternehmen!
Deswegen wurde der Raum Parchim von der Landesregierung als Modellregion für die Durchführung eines DemografieChecks ausgewählt. Zum Untersuchungsgebiet gehören die Ämter Plau am See, Eldenburg Lübz, Parchimer Umland, die Stadt Parchim sowie die vier Gemeinden Balow, Brunow, Möllnbeck und Dambeck des Amtes Grabow.

Ziel des DemografieChecks ist es, sich aus dem demografischen Wandel ergebende Chancen aktiv zu nutzen. So kann einer drohenden Abwärtsspirale aus sinkenden Bevölkerungszahlen und der Schließung von Einrichtungen der Daseinsvorsorge entgegengewirkt werden. Statt auf eine reine Anpassung von Kapazitäten soll auf neue, moderne und intelligente Organisationsmodelle gesetzt werden.
Von der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, Fachleuten, Bürgermeistern sowie Bürgerinnen und Bürger werden vier Themen der Daseinsvorsorge in Detail untersucht. Dazu gehören die Siedlungsentwicklung, Gesundheitsversorgung sowie die Themen Mobilität und Interkommunale Zusammenarbeit.

Nutzen Sie die Informationen und Möglichkeiten der Internetseite, um den Projektfortschritt zu verfolgen und sich aktiv am DemografieCheck zu beteiligen.

Ihre Kreisverwaltung Ludwigslust-Parchim

 

Ziele und Instrumente

Ziele

  1. Die Region weiterhin attraktiv für Bewohner, Besucher und Zuzügler halten bzw. machen.
  2. Infrastruktur der Daseinsvorsorge in der Region halten, die ohne DemogrfieCheck aus der Region gänzlich verschwinden würden.
  3. Durch neue, moderne, nachhaltige und intelligente Organisationsmodelle möglichst eine bessere Ausstattung der Region mit Infrastruktur der Daseinsvorsorge erreichen, als es heute der Fall ist.
  4. Durch öffentlichkeitswirksames Handeln Transparenz über die Situation und die möglichen Lösungswege erzeugen, damit ein Wir-Gefühl schaffen und die Bevölkerung der Region zusammen führen.
  5. Ein Projekt pro Analysebereich der Daseinsvorsorge herausarbeiten und zur Umsetzungsreife entwickeln.
  6. Knapper werdende Fördermittel effizient so einsetzen, dass sie zielgerichtet und nachhaltig der Sicherung der Daseinsvorsorge dienen und nicht wirkungslos in der Fläche versickern.
  7. Dem Fördermittelgeber mit dem DemografieCheck ein Instrument an die Hand geben, dass die tatsächlichen Bedarfe in der Region aufzeigt und damit nicht durch die Fördermöglichkeiten erst künstlich erzeugte Bedarfe.

Instrumente

  1. Genaue Analyse der Situation.
  2. Den dringendsten Handlungsbedarf herausarbeiten, Prioritäten setzen.
  3. Vergleich mit Guten Beispielen.
  4. Verknüpfung zur Förderung schaffen, Programmplanung für die neue Förderperiode mitgestalten.