Handlungsfeld: Nachhaltiger Lebensraum

Strategisches Ziel: Die Siedlungsstruktur ist angepasst an die demografische Entwicklung zukunftsfähig gestaltet.


Projektbeispiel (laufendes Projekt)                   Ideeenpool

 

Teilziel 1: Die Zentralen Orte, Ankergemeinden* und Siedlungsschwerpunkte sind in ihren Funktionen gestärkt.

Entwicklung von Instrumenten für ein bedarfsgerechtes und nachhaltiges Flächenmanagement

Einführung und Umsetzung von Planungsinstrumenten zur Förderung der (flächensparenden) Innenentwicklung der Orte

  • Einführung eines GIS-basierten Leerstands- und Baulückenkatasters für private und gewerbliche leerstehende Immobilien zur Unterstützung der Stadt- oder Ortsentwicklungsplanung

  • Konzeptentwicklung zur Durchführung von Potenzialanalysen für die Nutzung von ausgewählten leerstehenden Gebäuden, insbesondere historischer Bausubstanz und denkmalgeschützter Gebäude und von Potenzialflächen (Brachflächen, Baulücken und andere Nachverdichtungsmöglichkeiten)

  • Unterstützung der Reaktivierung von Leerständen, beispielsweise für Um- und Zwischennutzungen (Potenziale der Kreativwirtschaft, Ateliers für Künstler, Räume für bürgerschaftliches Engagement, Gemeindetreffs, Nahversorgungstreff mit regionalen Produkten, …), auch zur Belebung von Innenstädten
    Kulturmühle Parchim

  • Stärkung von Initiativen zur Vermarktung von Immobilien und Bauflächen an Auswärtige
    Kampagnen à la „Jung kauft Alt“
    Vermarktung des Landkreises als Wohnort in Hamburg („LUP-Laden“ in Hamburg)

Sicherung nachhaltiger Strukturen der technischen Infrastruktur

  • Koordination der Bereitstellung der technischen Infrastruktur (Abfallwirtschaft, Feuerwehr, THW etc.) unter Berücksichtigung der demografischen und siedlungsstrukturellen Entwicklungen

  • Begleitung der Bereitstellung von technischer Infrastruktur und der Organisation des Katastrophenschutzes in interkommunaler Abstimmung

  • Stärkung und Anpassung der abfallwirtschaftlichen Holsysteme (Sperrmüll- , Altpapier- und Grünabfallsammlung/Biotonne)

  • Unterstützung der flächendeckenden und ressourcenschonenden Vernetzungsstrukturen im Bereich der technischen Infrastruktur

  • Unterstützung der regionalen Zusammenarbeit unter anderem von Stadtwerken und Zweckverbänden

 

*Ankergemeinden verfügen über Angebote für die Daseinsvorsorge und des Grundbedarfs außerhalb der zentralen Orte.

 

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VLP