Kraftfahrzeugkennzeichen – Zuteilung Rotes Versicherungskennzeichen

Zuständige Stelle

  • Wenden Sie sich bitte an eine Versicherung, nach dem Pflichtversicherungsgesetz

Rechtsgrundlage

  • § 28 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
  • Pflichtversicherungsgesetz

Allgemeine Informationen

Die in der Folge genannten Kraftfahrzeugarten, die nicht zugelassen sind, können zu Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten in Betrieb gesetzt werden, wenn

  • eine dem Pflichtversicherungsgesetz entsprechende Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung besteht und
  • das Kraftfahrzeug die dafür vorgesehenen „roten Kennzeichen“ führt

Dieses gilt entsprechend für folgende Kraftfahrzeugarten:

  • zwei- oder dreirädrige Kleinkrafträder
  • motorisierte Krankenfahrstühle
  • vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge,

Das Versicherungskennzeichen ist entsprechend mit der Maßgabe anzuwenden, dass der Buchstabenbereich mit dem Buchstaben Z beginnt.

Es braucht am Kraftfahrzeug nicht fest angebracht zu sein.

Der Versicherer hat dem Kraftfahrt-Bundesamt die Halterdaten und die genannten Fahrzeugdaten unverzüglich mitzuteilen.

Erforderliche Unterlagen

  • der Antragsteller hat dem Versicherer die in § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes bezeichneten Halterdaten, die Angaben zu Fahrzeugklasse, Art des Aufbaus und Marke des Fahrzeugs sowie die Fahrzeug-Identifizierungsnummer mitzuteilen und auf Verlangen nachzuweisen. 

Kosten

  • Erfragen Sie bitte bei der zuständigen Stelle

Hinweise

Es ist darauf zu achten, dass die Beschriftung des Versicherungskennzeichens sich je Verkehrsjahr ändert (§ 27 Abs. 1 FZV)