Kraftfahrzeug – Zulassung neu aus Nicht-EU-Land

Zuständige Stelle

  • Technische Prüfstellen für den Kraftfahrzeugverkehr
  • Landesamt für Straßenbau und Verkehr
  • Die Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises bzw. kreisfreien Stadt

Rechtsgrundlage

  • § 6 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)

Allgemeine Informationen

Bei Fahrzeugen ohne EG Typengenehmigung, welche aus Nicht EU-Staaten  importiert werden, ist folgendes zu beachten.

Prinzipiell sind diese Fahrzeuge in ihrer Ausrüstung den Vorschriften des Landes angepasst, in dem Sie zugelassen sind. Aufgrund daraus resultierender landesspezifischer Abweichungen sind importierte Fahrzeuge für die Zulassung in Deutschland bezüglich  ihrer Übereinstimmung  mit den geltenden Vorschriften (StVZO, EG Richtlinien) zu prüfen sowie die technischen Daten des Fahrzeuges festzustellen.

Bei bisher noch nicht zugelassenen Neufahrzeugen ist eine Begutachtung zur Erlangung einer Einzelgenehmigung nach § 13 EG-FGV (EG –Fahrzeuggenehmigungsordnung) durch Mitarbeiter eines technischen Dienstes oder eines amtlich anerkannten Sachverständigen (aaS)  einer technischen Prüfstelle/TP erforderlich und der Zulassungsbehörde zur Zulassung des Fahrzeuges vorzulegen.

Mit dem Antrag auf Zulassung ist der Verzollungsnachweis vorzulegen. Wird dieser nicht vorgelegt, hat die Zulassungsbehörde das zuständige Hauptzollamt über die Zulassung zu unterrichten.

Erforderliche Unterlagen

  • Ausländische Zulassungsbescheinigungen und / oder CoC-Papier bzw.EG-Übereinstimmungserklärung oder eine Typ-Datenbestätigung vom Kraftfahrt-Bundesamt
  • Personalausweis (oder Reisepass mit Meldebescheinigung - nicht älter als 3 Monate)
  • Teilnahmeerklärung zum Lastschrifteinzugsverfahren für die Kraftfahrzeugsteuer
  • Ggf. ein Gutachten gem. § 21 StVZO oder § 13 EG FGV
  • eVB-Nr. (elektr. Versicherungs-Nr./7-stellig) bitte bei Ihrer       Versicherung erfragen
  • Bei zugelassenen Fahrzeugen die Kennzeichen
  • Kaufvertrag im Original 

zusätzlich bei Beantragung durch Vertreter (Bevollmächtigten):

  • Vollmacht zur Anmeldung des Fahrzeugs und das Original oder die beglaubigte Kopie Ihres Personalausweises oder den Reisepass mit Meldebescheinigung der Meldebehörde Ihres Wohnorts
  • Verzollungsnachweis
  • SEPA- Lastschriftmandat zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
  • Einverständniserklärung, dass dem Bevollmächtigten von der Zulassungsbehörde mitgeteilt werden darf, ob Kraftfahrzeugsteuerrückstände bestehen 

für Firmen (GmbH, AG, OHG):

  • Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung und Vollmacht des Geschäftsführers 

für Vereine:

  • Auszug aus dem Vereinsregister, Personalausweis und Vollmacht des benannten Vertreters/der Vertretenden 

für Gesellschaft des bürgerlichen Rechts:

  • Gesellschaftervertrag und Vollmacht und Erklärung, auf welche natürliche Person die Zulassung erfolgen soll (von allen Gesellschaftern durch Unterschrift bestätigt)

Kosten

Kosten richten sich nach der Gebührenordnung im Straßenverkehr (GebOst) und können, je nach Einzelfall, unterschiedlich hoch sein. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Behörde.